Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : SUV, Van oder Kombi
Moin moin,
noch ist es bei uns nicht soweit, aber natürlich guckt man immer mal nach anderen Zugwagen. Leider sind wir durch unseren 1700kg-Wohnwagen ein wenig eingeschränkt, da nicht viele bezahlbare Autos den Wohnwagen ziehen dürfen.
Ich finde SUVs immer noch absout ideal als Zugwagen, aber auf der anderen Seite sehe ich nicht den Nutzen im Alltag. Einen Van fahre ich zur Zeit und kenne die Vor- und Nachteile. Bei den Kombis habe ich zur Zeit überhaupt keinen Plan.
Es ist eine Gretchenfrage. Was würdet ihr euch für einen Wagen kaufen, wenn ihr jetzt vor der Entscheidung stehen würdet? Und warum?
Meinst du mit Suv Geländewagen?
Schwierige Sache, wenn man viel hinter hängen hat, kann man nur auf große Autos zurückgreifen. Ich finde nach wie vor Kombis am praktischsten, und den VW Bulli. Aber das ist wie immer eine Frage des Geldbeutels :cry:
Meinst du mit Suv Geländewagen?
Moin Melanie, :wink
ja, man kann mit den SUVs ins Gelände fahren und sie sehen auch fast so aus. Bei manchen Modellen würde ich aber keine Geländefahrt wagen! :zwinkern:
Hi Frank,
als VW-Fan würde mich der Touran mit DSG reizen. Seit neuestem ist aber der Tiguan mein Favorit.
Wenn ich könnte, wie ich wollte, stünde ein Pickup vor der Tür.
Gruss aus Soest vom Werner
Roadrunner
16.09.2007, 11:38
Hi
Ich habe den Touran mit DSG /125 Kw, und bin mit dem Teil als Zugwagen absolut zufrieden. Die Alltagseignung ist für mich auch optimal.
Aber ... die max zulässige Anhängelast liegt bei 1600 Kg (1800kg bis 8%). Das dürfte für einen 1700er Wohnwagen doch zu wenig sein.
Ich würde in diesem Fall den VW-Bus (ich nenne ihn mal salopp so) vorziehen. Von SUVs halte ich eigentlich nichts. Die wollen, können aber nicht.
Die vernünftigste Lösung wäre wohl ein Kombi. Damit hatte ich auch geliebäugelt.
Welche Nachteile siehst Du bei Deinem "ausgewachsenen" Van? Ich denke doch dass die Vorteile überwiegen. Jedenfalls hatte ich mir das so vorgestellt.
Gruss
Roadrunner
Welche Nachteile siehst Du bei Deinem "ausgewachsenen" Van? Ich denke doch dass die Vorteile überwiegen. Jedenfalls hatte ich mir das so vorgestellt.
Moin Peter, :wink
ich bin mit meinem Alhambra eigentlich rundum zufrieden. Was mich ein wenig stört ist die fehlende Automatik (mein Fehler) und die Anfahrschwäche am Berg im Gespannbetrieb. Da kommt trotz 310Nm nichts mehr. Ja, die Vorteile überwigen hier. Ich habe Platz ohne Ende und auch der Fahrkomfort ist sehr gut. Trotzdem guckt man sich immer mal wieder nach neuen Möglichkeiten um! :zwinkern:
Hallo
Bei mir gibt's nicht viel zu überlegen da ich ja fast immer mit 6 Personen unterwegs bin, also einen Van.
Bevorzugt natürlich VW-Bus und Crysler Voyager wie man meiner Antwort im welche Autos bisher tread nachlesen kann.
bestmetzi
18.09.2007, 17:21
Was würdet ihr euch für einen Wagen kaufen, wenn ihr jetzt vor der Entscheidung stehen würdet? Und warum?
meine Antwort kennst Du :totlach :totlach :totlach
Grüßle :devil:
Travelking
18.09.2007, 17:39
Hallo Frank,
Was würdet ihr euch für einen Wagen kaufen, wenn ihr jetzt vor der Entscheidung stehen würdet? Und warum?
nachdem ich im Moment ja wieder mal 'nen Leihwagen habe :o steht erst recht für mich fest: Ich möchte nicht mehr "tief" sitzen müssen. Leider gibt es da ein kleines aber feines Problem. Die Van's deiner Klasse sind mir zu groß und die sogenannten Minivan's dürfen oft nicht genug ziehen oder sind mir schlicht zu teuer. Ich werd mir aber mal den neuen Kia Carens ansehen. Der darf jetzt auch 1500kg ziehen. Und schlechter als die deutschen kann der auch nicht sein.
Jan-Papa
18.09.2007, 19:47
nachdem ich im Moment ja wieder mal 'nen Leihwagen habe...
Ich war´s nicht :wink
Zur Frage: Schauen nach Alternativen ist immer spannend. Wir sind auch gerade dabei, und auch wir ziehen ja kein Leichtgewicht.
Tiguan wurde hier schon mal genannt. Ich hab schon welche fahren sehen (wohne ja dicht an Wolfsburg) und finde sie optisch gar nicht schlecht, auch die Anhängelast passt gut. Probefahrt steht noch aus. Den Platz des Sharan würde ich aber auf jeden Fall vermissen. Also zumindest derzeit mit Kleinkind wohl nicht erste Wahl.
Alternative aus dem Lager der Franzosen ist für mich der Peugeot 4007, sofern er das hält, was die Homepage verspricht. Aber wohl auch hier ein Platzverlust im Vergleich zum Sharan.
Einen T5 kriege ich bei meiner Frau nicht durch, und ich muss ehrlich sagen: selbst mir ist das Teil ein wenig zu groß. Ich hatte letztens einen als Leihwagen, und der hat mich nicht so recht überzeugt, als dass ich für Diskussionen um dieses Auto den Familienfrieden riskiere :zwinkern:
Als Vernunftkauf denke ich über einen Passat Variant nach, wobei die Antriebsart noch offen ist (ob das dann aber noch soooo vernünftig ist :???: )
Wobei: Wenn der neue Sharan tatsächlich Schiebetüren bekommt... ich weiß nicht, ob wir dann nicht doch treu bleiben.
Also eigentlich ganz gut, dass wir im Moment kein neues Auto brauchen :zwinkern:
Schlaumeier
18.09.2007, 21:38
Ich habe mich nach langem hin und her für ein Fahrzeug entschieden, was alle meine Vorgaben erfüllte!
Gelandet bin ich beim Fiat Scudo 2,0JTD!
Leider hatte ich im Urlaub damit etwas Pech, weil mir eine übereifrige Werkstatt den ganzen Motor demoliert hatte, aber ansonsten bin ich mit dem Fahrzeug sehr zufrieden!
Anhängelast 1800kg sind problemos möglich und auch meine Frau fährt ihn gerne, weil er wendiger als ein T5 ist!
Als Alltagsauto haben wir bis zu 9 Sitzen und sogar Wochenendcamping mit Minimaleinbau ist möglich!
http://www.camperpoint.de/album_mod/upload/d0daf39d1f748bbc72e511ef8fdca0e5.jpg
Die Höchtsgeschwindigkeit liegt serienmäßig bei etwa 170kmh und der Verbrauch in der Stadt durchschnittlich bei 7 Liter Diesel!
Das macht Spaß, denn da schafft man mit einer Tankfüllung gute 1100km und das ist für einen VAN dieser Größe spitze!
Warten wirs ab, wie er sich weiter bewährt!
Die Wohnwagen zieht er jedenfalls Klasse!
Hallo ich bin wieder da !
Nachdem ich gestern aus Skandinavien zurückgekommen bin, kann ich zu dem Thema Zugwagen was beisteuern.
Zunächst mal ist unser Ford-CMax Diesel das beste Zugfahrzeug was ich jemals hatte. (unter normalen Strassenbedingungen)
Aber: In Lom waren wir eingeschneit und ich wollte heimwärts über die Str. 51 nach Fagernes weil die Straßen nass aber Schneefrei waren.
Nach 2 Biegungen stehe ich vor einer eingeschneiten Steigung von etwa 8% !
Rückwärts ging nicht mehr, wenden auch nicht und wir stehen auf der Mitte der Steigung !
Das Gespann rutscht rückwärts und kommt nach ca. 2 Metern zum Glück zum stehen.
Über den weiteren Werdegang berichte ich später vielleicht mal.
Über was werde ich nun wohl nun nachdenken ?
Über einen SUV mit Allrad, obwohl das wirtschaftlich gesehen absoluter Schwachsinn ist und der Wintereinbruch selbst die Norweger überrascht hat.
Wenn ich mir diesen finanziellen Wahnsinn antue kann ich mir auch gleich ein Womo kaufen, das kostet nicht viel mehr.
Wie man es macht ist es eben verkehrt !
Grüße aus Sachsen von Wimet
Hallo Zusammen,
echt eine schwierige Frage ;D
Natürlich ist das größtmögliche Fahrzeug für den großen WoWa und die Familie sicher am angenehmsten.
Bisher hatte ich als Zugwagen nen 3er und 5er BMW Kombi.
Für mich mehr als ausreichend, denn die kämen auch mit einem "großen" WoWa zurecht.
Bei mir stünde, auch mit Familie, ein Allrad Kombi auf der Wunschliste als da wären Passat, Oktavia oder Subaru Qutlander/ Forrester.
Ich überlege schon lange ob sich ein Diesel rechnen würde und komme auf keine Vernüftige Zahl, deshalb wirds nach wie
vor ein Benziner werden.
Achja, ganz vorne dran gäbs ja noch den 330 xi Touring, aber unbezahlbar. :herzauge:
Alles andere gäbe es auch bei mir nur in gebraucht.
Gruß Michi
Big Lissy
20.09.2007, 20:12
Hallo zusammen,
ich würde einen SUV bevorzugen. Als 7- Sitzer, Allrad, 100 Kg Stützlast, 2 t Anhängerlast,Dieselmotor mit Automatik und Dieselpartikelfilter/Euronorm 4. Doch leider sind die Preise wirklich abschreckend für solche Autos.
Gruß
MARK
morgenröte
21.09.2007, 13:22
Unser Traumauto ist auch ein SUV, der Wohni würde dann als Alibi dienen. Ich weiß auch, dass kaum jemand ein solches Auto braucht.
Fürs WE haben wir einen Volvo XC 90 als Vorführwagen, das wäre mein Favorit. Der Kia Sorento war auch nicht schlecht, den Touareg bekommt man nur für kurze Probefahrten, der kleine Opel war nach dem Kia sehr eng.......... Freue mich erstmal auf dieses Wochenende im Volvo.
Gruß Andrea
Sprinter
24.09.2007, 21:23
Na denn möchte ich auch mal meinen Komentar abgeben. Wer meine Signatur liest wird erkennen das wir 2 naja etwas größere SUV haben.
Sicher war meine Frau auch etwas , naja sagen wir mal enttäuscht als wir den Wagen meiner Frau , touran , verkauft haben und den Nitro erhielten ::), aber mittlerweile überwiegt der Spassfaktor. Sicher braucht nicht jeder einen Allrad aber es beruhigt ungemein wenn man die Reserven im Anhängerbetrieb hat. Wir ziehen ja auch kein Leichtgewicht doch man merkt Ihn garnicht oder wenig am Haken :banane.
Wir standen mal mit unserem Citroen C8 an einer Steigung und es war nass :schwitzen:, anfahren ca. 0,3mm Gummiverlust auf den Antriebsrädern.
Nee ich brauche auch den Jeep viel beruflich und daher haben wir diesen auch gekauft. Trotzdem einen Allrad möchte ich nicht mehr missen und die Automatik schon gar nicht mehr.
Hallo,
man braucht keinen SUV, aber nice to have. Wobei ich keinen "Geländewagen" meine, sondern ein Fahrzeug mit Vierradantrieb und etwas erhöhter Bodenfreiheit.
Was ich an meinem Toyota RAV4 schätze (allerdings BJ 2002, nicht der neue):
1. Relativ steile Scheiben: nur geringe Aufheizung bei Sonne, komme fast das ganze Jahr ohne die Klimanalage aus, viel angenehmer ist es, die frische Luft übers Schiebedach zu schnuppern (leider gerät das Schiebedach immer weiter in Vergessenheit. Der dümmliche Verkäufer argumentiert: wozu? Sie haben doch Klimanalage! und bietet bei Nachfrage dann die hässlichen Klappdach-Cabrios an).
2. Aufrechte Sitzposition und bequemer Einstieg. Es ist schon irgendwie lächerlich, wenn man sieht, wie man sich in "moderne" PKWs zurechtbiegen muss, damit man überhaupt tief genug kommt, um einzusteigen ...und das z.B. bei einem 4,80 m langen und 1,87 m breiten Ford Mondeo, mein Lieblingswitz).
Ich bin zwar Rentner, treibe aber viel Sport, aber wenn man den RAV gewöhnt ist, will man sich nicht mehr in die tiefen Kisten bücken.
3. Große Böschungswinkel: Geringer Überhang hinten und vorne und ohne "Spoiler" machen das Rangieren in unebenem Gelände (Campingplatz) gefahrlos, man bleibt nicht so leicht hängen.
4. Höhere Bodenfreiheit: Man kann auf unebenen Wegen und auf Campingwiesen viel lockerer einfahren.
5. "Ballonreifen", die höheren Reifenflanken und ihre Elastizität stecken Bordsteine, Holperwege mit großen Steinen usw. besser weg (trotzdem vorsichtig sein!).
6. Vierradantrieb: Habe ich vorher nie gebraucht, weil ich übervorsichtig war. Heute fahre ich "leichtsinnig" auf die feuchte Campingwiese, ER schafft es ja wieder raus.
7. Härtere Federung/Dämpfung: ohne Wohnwagen ein Komfort-Nachteil. Bei angehängtem Wohnwagen kein Einsinken im Heck, jetzt sanfte Federung, hohe Stabilität und guter Geradeauslauf, auch bedingt durch kurzen Hecküberhang.
8. Nachteil: ist der höhere Verbrauch durch die große Stirnfläche, kann durch langsameres Fahren auf der Autobahn aber begrenzt werden.
Der neue Tiguan oder der neue RAV4 entsprechen in der Größe genau meinen Anforderungen, wobei der neue RAV 4 durch den elektronisch gesteuerten Allrad nicht mehr so toll ist, meiner hat noch eine richtige Differenzialsperre, falls ein Rad frei hängt.
Also wird das nächste Auto wohl wieder ein SUV, aber der jetzige hat ja erst 143.000 km, also fast neu.
daf43
Hallo daf 43,
- steile Scheiben und geringere Aufheizung dürfte kaum relevant sein. Klima ist durch Schiebedach nicht
zu ersetzen, da dort auch nur heiße Luft reinkommt.
- bequemen Einstieg und höhere Sitzposition habe ich beim C-Max auch, will ich auch nicht mehr missen.
- Böschungswinkel, da muß es schon sehr hügelig sein.
- Bodenfreiheit, dürfte beim normalen Camper jeder PKW ausreichend haben.
- Ballonreifen, wo wollen wir denn hin, außer auf den Campingplatz in normaler Lage.
Und Bordkanten sollte man ohnehin meiden.
- Vierradantrieb, das einzig richtig gute und für mich einzige Kaufargument für einen SUV.
- Härtere Federung, Nachteil überwiegt, weil überwiegend im Jahr ohne Wowa gefahren wird.
- Höherer Verbrauch, der größte Nachteil den nicht jeder mit Langsamfahren kompensieren kann oder möchte.
Der Tiguan wäre für mich auf Grund seiner Parameter der Favorit, denn er hat einige der hier aufgezählten Probleme nicht.
Grüße aus Sachsen von Wimet
Hallo wimet,
wenn man etwas nicht hat oder will, findet man schon passende Argumente :prost: :prost:
Komischerweise fahren alle mit den schrägen Scheiben (mein Sohn hat Peugeot 307) weit häufiger als ich mit Klimanalage und ein Schiebedach kann man auch in die Entlüftungsstellung stellen, da kommt keine Hitze rein.
Die anderen Erwiderungen kommentiere ich nicht, da steht Meinung gegen Meinung, warum also streiten? Meine Zusammenstellung sollte als Entscheidungshilfe gesehen werden. Die Leser unserer beider Argumente sollen sich selbst ein Bild machen, was sie brauchen, wollen oder auch nicht.
Gruß Dieter aus der Pfalz
Hallo,
Punkt 1 -4 und 7 und 8 hat mein VW T4 auch, wenn er nicht sogar steilere Scheiben hat. Allrad gibt's auch beim Bus.
Je nach Bedarf wäre meine 2 Hauptargumente für SUV oder Bus das man mehr als 5 Personen Transportieren kann und
vor allem die höhere Anhängerlast als bei einem PKW, z.B. T4 2000kg, VW Tiguan Diesel 2200 kg - Benziner 2000 kg.
Wobei das mit den Personen sich natürlich nur auf die großen SUV's bezieht.
Hallo daf43,
ich will schon, aber zur Zeit steht bei mir ein SUV wegen der Kosten - Nutzen Relation nicht zur Debatte.
Wenn ich in 6 Jahren Rentner bin und meinen Wowa öfter nutzen kann sieht das v i e l l e i c h t anders aus.
Aber dann auch nur weil ich Skandinavien-Fan bin und dort dieses Jahr im September schon eingeschneit war.
Andererseits: derzeit kann ich mir als Selbstständiger nur im Herbst Urlaub erlauben das fällt dann als Rentner auch weg.
In die Reihe derer die ein SUV als Prestigobjekt sehen und nicht mal ne Hängerkupplung dran haben muß ich mich
auch nicht einordnen. In die derzeitige Klimadebatte, ob Sinn oder Unsinn, paßt die Art Fahrzeug ja auch nicht richtig.
Die Nutzung der Klimaanlage ist immer subjektiv bedingt.
Ich brauche sie, meine Frau nie !
Und was nützt die Entlüftungsstellung wenn es drinnen und draußen heiß ist ?
Hier steht tatsächlich Meinung gegen Meinung, aber wo kommen wir hin wenn alle die gleiche Meinung haben ?
Grüße aus Sachsen von Wimet
Hallo, @wimet,
Du bezeichnest einen SUV als wirtschaftlichen Wahnsinn. Komisch, mein SUV (ein RAV 4 von Bj. 2002 mit 150 PS Benzin-Motor) braucht im Jahresschnitt 10 l/100 km, mit Wohnwagen 13,5 l/100 km. Das ist genau so viel, wie ich vorher mit anderen, "normalen" PKWs in der Größe auch gebraucht habe. Das Fahrzeug hat jetzt knapp 150.000 km hinter sich. Bis dahin brauchte ich nur einmal neue Bremsbeläge vorne und hinten und bei 100.000 km war ein Sauerstoffsensor hinüber, sonst nix ersetzt.
Durch den permanenten Vierradantrieb habe ich einen äußerst geringen Reifenverschleiß: nach 70.000 km die serienmäßigen Ganzjahresreifen mit 4 mm Restprofil getauscht, die anderen haben nach knapp 80.000 km noch 3,5 mm Profil.
Also, der "wirtschaftliche Wahnsinn" hält sich - toi-toi- toi - doch in recht bescheidenen Grenzen.
Es gibt natürlich auch gusseiseren Monster, die den Kostenrahmen sprengen können, aber die sind in einer ganz anderen Kategorie angesiedelt.
daf43
Hallo daf43,
unter wirtschaftlichem Wahnsinn verstehe ich in erster Linie den Kaufpreis und den hast Du nicht genannt.
Mein C-Max Diesel mit 115 PS hat für rund 22.000 € einen sehr guten Diesel mit Soloverbrauch um 6,5 Liter, mit Hänger 8-9 Liter
und von der Ausstattung her fast alles was ich brauche. Nur eben keinen Allrad !
Der 115 PS-Diesel ist von der Zugleistung deinem 150 PS-Benziner zumindest ebenbürtig.
Steuern zahle ich mehr, aber ich habe geringere Spritkosten und wenn man Firma hat gibts noch einige Tricks zum Kostensparen....
Reifenverschleiß habe ich mehr, aber deine Reifen dürften um einiges teurer sein und dann relativiert sich das wieder.
Wenn ich mir dann überlege wieviel mal im Jahr ich einen Allrad echt brauchen könnte und das Fahrzeug ansonsten lediglich von meiner
Frau täglich 10 km hin und 10 km zurück bewegt wird, komme ich wieder bei Wahnsinn an. Wenn Du deinen SUV als Zugwagen nutzt
ist das ja noch ok, aber wieviele haben sowas und fahren nur in der Stadt und nie mit Hänger, aber sie haben ein Statussymbol !
In 4 Jahren könnte ich unter Inanspruchnahme meiner freiwilligen Arbeitslosenversicherung in Rente gehen, dann hätte ich mehr Zeit
ein solches Fahrzeug zu nutzen, vorher schmeiße ich niemandem freiwillig mein Geld in den Hals.
Grüße aus Sachsen von Wimet
AnLiKaTho
23.12.2007, 21:57
Hallo zusammen,
ich habe im Rahmen einer Neuwagenanschaffung ebenfalls diese Überlegungen getätigt.
Zunächst habe ich einen Touran 2.0TDI konfiguriert. Dann habe ich im Vergleich einen Tiguan zusammengestellt. Die Preise und die Dieselverbräuche halten sich die Waage.
Vorteil Touran:
- Großer Innenraum
- Sieben Sitze
Nachteil:
- Zieht nicht besonders gut
Vorteil Tiguan:
- Gutes Fahrverhalten durch 4WD
Nachteil:
- Recht kleiner Kofferraum
- Nur fünf Sitzplätze
Ich bin mir nicht so recht im Klaren welcher die richtige Entscheidung sein könnte.
Als weitere Option ist nun der Citroen C-Crosser hinzugekommen.
Vorteil:
- Zieht gut durch 4WD
- Elektronische Sperre
- Vollausstattung bei gleichem Preis
- Sieben Sitzplätze
- Größerer Kofferraum als der Touran
- 200ccm mehr Hubraum evtl. besserer Drehmomentverlauf
Nachteil:
- ??????
- Mein erster Citroen?????
- 25cm Länger?????
Habt Ihr bereits Erfahrungen mit Citroen, Peugeot (4007), Mitsubishi (Outlander)?
Travelking
23.12.2007, 23:36
Hallo Thorsten,
Nachteil:
- ??????
- Mein erster Citroen?????
- 25cm Länger?????
Ich kenne einige Citroen Fahrer. Keiner ist unzufrieden. Ich hatte einen Franzosen (Renault) und war auch zufrieden. Ich fahre jetzt Ford und bin momentan zufrieden. Zuindest seit ich nicht mehr in deren Werkstatt muß :D:
25cm Länger????? Länge läuft :top
Hallo AnLikaTo,
meine Tochter hatte jahrelang einen Citroen AX.
Der hat nie eine Werkstatt gesehen und lief und lief und lief.....
Zuletzt diente er als Baufahrzeug und hatte immer noch nichts Kaputtes beim Verkauf.
Nichts zu meckern, aber eben als Marke kein Image....und wenn Dir das egal ist fährst Du sicher nicht schlecht.
Mein vorheriges Zugfahrzeug war ein Renault Scenic Benziner.
Zuverlässig war er eigentlich, abgesehen von kaputten Zündspulen.
Die Zugleistung mit dem 107-PSer war gerade ausreichend und der Verbrauch noch tragbar.
Aber die Straßenlage war katastrophal, weil (wie viele Franzosen) zu weich gefedert. Beim Nachfolger hat man da nachgebessert.
Soweit meine Erfahrung mit "Franzosen".
Über die 25cm mehr Länge würde ich mir keinen Kopf machen, es sei denn Du hast Probleme mit der Garage.
Für die Straßenlage ist der Radstand entscheidend und mit Wowa möglichst wenig Überhang hinten, von der Achse bis zur Kupplung.
Weinachtliche Grüße aus Sachsen von Wimet.
Travelking
24.12.2007, 15:42
Hallo Thorsten,
Nachtrag: Bei allen Auto's, bei Franzosen besonders, auf das Gesamtzuggewicht achten :zwinkern:
AnLiKaTho
25.12.2007, 14:50
Hallo,
der Citroen hat einen etwas kürzeren Radstand als der Tiguan, somit einen längeren Überhang. Das dürfte dann als Nachteil ohne Fragezeichen gelten. Zulässiges Gesamtzuggewicht muss ich prüfen. Wird aber gehen da mit dem Auto 2000kg geschleppt werden dürfen.
Danke für die Tips werde nun mal eine Proberunde drehen.
Frohes Fest an alle
Hallo Thorsten,
Ich kenne einige Citroen Fahrer. Keiner ist unzufrieden. Ich hatte einen Franzosen (Renault) und war auch zufrieden. Ich fahre jetzt Ford und bin momentan zufrieden. Zuindest seit ich nicht mehr in deren Werkstatt muß :D:
25cm Länger????? Länge läuft :top
Diese Aussage bezieht sich aber auf den Radstand.
Wenn die Länge im Überhang versteck ist, dann ist das eher eher Nachteilig.
Weil:
[L] 1,0m Überhang(bis zu Kupplung) und [F] 80kg Stützlast machen bei einem Radstand von [L1] 2,9 m eine Entlastung der Vorderachse [F1] von
F1= F x L/L2 = 27,6kg.
Bei:
[L] 1,25m Überhang(bis zu Kupplung) und [F] 80kg Stützlast machen bei einem Radstand von [L1] 2,55 m eine Entlastung der Vorderachse [F1] von
F1= F x L/L2 = 39,2kg.
Fazit: langer Radstand und kurzer Überhang = bessere Zugwageneignung.
Nachteil : langer Radstand ist meist unhandlicher zum Rangieren im Stadtverkehr. Da muss dann jeder seine Prioritäten setzen.
vBulletin® v3.8.5, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.