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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Benziner oder Diesel?


Fendtiator
16.03.2008, 22:37
Hallo zusammen. :banane

Fahre momentan ein MB C 200 und bin mit dieser Kombination einem Saphir 490 TF durchaus zufrieden, was die Leistung anbetrifft.

Nun erwäge ich den C 200 gegen einen MB E 220 CDI einzutauschen, weil ich grundsätzlich einen Hecktriebler vorziehe.

Bin mir aber noch nicht 100 % sicher mit einem Diesel.

Kann mir von euch einer die Entscheidung erleichtern ? :scratch: :scratch:

Gruß K.-H. ( Fendtiator )

LuckyMan
17.03.2008, 14:30
Das kannst du immer nur anhand deiner Kilometerleistung einigermassen ausrechnen...wobei Planungssicherheit in diesem Land leider ein Fremdwort geworden ist.

Ich fahre ca. 42.000 KM im Jahr..da wäre alles andere als ein Diesel ein finanzielles Desaster...ferner habe ich zum Tanken meine Quellen und dort gibt es nur Diesel.

Bedenke, dass ein Diesel in der Versicherung teurer ist, rechne die Steuer mit ein und evtl. Inspektionen.

Wenn der Diesel dann ein wenig teurer sein sollte, frage dich, ob dir das Mehr an Drehmoment beim 220CDI den Aufpreis wert ist.

Ich kann nur sagen..mein Octavia braucht solo immer unter 6 Liter und im Gespann ca. 8,5 bis 9 Liter (unser Wilk hat ca. 1390 KG reisefertig)

Clouseau
17.03.2008, 21:05
Hallo Fendtiator,

uns stellte sich diese Frage auch nicht. Wir fahren auch gut 40.000 km im Jahr :'(, und da kam nur ein Diesel in Frage.

Zum günstigen Verbrauch kommt da noch das hohe Drehmoment! :top

Bei uns kommt jederzeit wieder nur ein Diesel in die Garage.

Jan-Papa
17.03.2008, 21:09
Moin,

wir fahren "nur" um die 20.000 bis 25.000 km im Jahr mit dem Sharan. Trotzdem stand auch für uns fest, dass es ein Diesel werden soll. Der Verbrauch eines Benziners wäre gerade bei flotter Fahrt und / oder angehängtem Wohni einfach zu hoch gewesen. Da hätte auch die Laufruhe eines V6 nicht entschädigt.

Vom Drehmoment mal ganz abgesehen.

Travelking
17.03.2008, 21:20
Hallo zusammen,

ja ist 'ne gute Frage :scratch:

Stellt sich für den Camper aber eigentlich nicht. OK, der Buchhalter würde sicher zum Benziner tendieren wenn man unterhalb einer bestimmten jährlichen Kilometerleistung ist. Aber das Drehmoment beim Diesel ist fast unbezahlbar und damit für den Camper erste Wahl :top

Tja und man gönnt sich ja sonst nix :angel: auch wenn ich preislich schon mal mit 'nen Gaser geliebäugelt hab.

tourensauser
17.03.2008, 22:21
Hallo Karl-Heinz,

ich fahre jährlich knappe 40000 km für's Büro, da kommt eh nur der Diesel in Frage.

Privat nutzen wir den Caddy, da schaffen wir so 10000 - 15000 km. Prinzipiell rechnet sich der Diesel nicht, aber mit dem Wohnwagen kommt mir mix anderes her, das mehr an Fahrkomfort im Vergleich zum Benziner ist einfach unbezahlbar.

Außerdem, zum Beispiel des VW-Caddy, könnte ich meinen Wohnwagen mit dem Benziner gar nicht ziehen. Ich müsste dann schon wieder einen größeren Zugwagen kaufen und dann muss man wieder neu rechnen...

blueatmosphere
17.03.2008, 22:45
Hallo Zusammen!




Außerdem, zum Beispiel des VW-Caddy, könnte ich meinen Wohnwagen mit dem Benziner gar nicht ziehen. Ich müsste dann schon wieder einen größeren Zugwagen kaufen und dann muss man wieder neu rechnen...




So sehe ich das auch - ein Benziner mit dem vergleichbaren Drehmoment eines Diesel spielt schon wieder in einer ganz anderen Liga.

Außerdem finde ich die höheren Reichweiten mit einer Tankfüllung sehr angenehm - ich will ja schließlich Reisen und nicht ewig tanken :zwinkern:


Wir fahren mit unserem Dicken zwar auch nur 21.ooo km im Jahr, aber als Zugfahrzeug für unseren 1.7oo kg Nova wird es auch immer wieder ein Heizöl-Ferrari werden.


Vielleicht hast Du ja die Möglichkeit, mal irgendwo einen C 220 CDI mit Hängerkupplung für eine Probefahrt zu bekommen, dann porbier es doch einfach mal aus und dreh eine Runde mit Deinem Wohni hinten dran.

Ich denke, diese Erfahrung dürfte Deine Entscheidung ziemlich beeinflussen...


Viele Grüße

Armin

Bernd
19.03.2008, 21:00
Hallo Karl-Heinz,

habe vom 6-Zylinder Benziner bis zum Diesel alles schon mit Wohni bewegt. Ich würde immer wieder
einen Diesel bevorzugen, auch im Solobetrieb. Ich fahre zwar im Jahr 60.000 km, habe aber die freie
Wahl des Fahrzeugs.

Bernd

Ösi
23.03.2008, 16:24
Hallo!

Ich kan mich meinen Vorrednern nur anschließen. Alleine wegen dem WW schon mal nur nen Diesel, und das restliche Jahr freu ich mich dann auch drüber das ich einen habe (fahr aber auch ca 30.000km im Jahr).

Was ich alerdings auch nicht mehr missen will ist der Allrad. Im Winter, beim WW ziehen und auch bei nur nasser Fahrbahn. Das Einzige was mir jetzt noch abgeht ist eine Wandlerautomatik.

Da ich mich auch immer nebenbei am Fahrzeugmarkt umsehe wäre mein Favorit zur Zeit ein Tiguan mit 140 Diesel-PS 4-Motion und 6-Gang-Wandlerautomatik der 2000kg ziehen darf. :-)

Michi
03.04.2008, 11:19
Hallo Zusammen,

ja da ist sie wieder, die Frage aller Fragen.
Da mittlerweile bei uns keine 10 Ct. (zum Teil noch weniger) Unterschied von Super Benzin zum Diesel sind
muss man schon sehr gut rechnen.
Natürlich gibt es eben auch den persönlichen Wohlfühlfaktor.

Da es bei mir eh noch länger kein neuer PKW wird, max. gebraucht, wird es wieder ein Benziner werden.
Wenn ich aufs Geld schaue, gibts für mich (ca. 15.000 km) sowieso keine Dieselalternative.
Vor Kurzem habe ich meinen alten BMW auf Gas umgerüstet.
Im Solobetrieb kein merklicher Unterschied festzustellen und mit WoWa auch OK.
Und meine 6-Zylinder möchte ich auch nimmer hergeben :D:

Nach wie vor, eine Entscheidung die man nicht immer an den Kosten festmachen kann.

Gruß Michi

Maddin
04.04.2008, 22:47
n abend,

in der schnelllebigen und schnellverändernden zeit in der wir leben, lässt sich (denke ich) ein wirklicher vorteil von benziner oder diesel gar nicht mehr feststellen.
da wird wohl die subjektivität eines jeden siegen. sparen!!! kan man eh mit keinem auto mehr (oder weniger) da die kosten auf ganzer linie in richtung luxus stehen.
ich fahre den touran mit 170 ps, der wirklich alles vom fleck zieht. zwar keinen wowa, aber beruflich nen 2 tonnen hänger der nicht selten überladen ist. :schuechtern:
bin immer wieder überascht was ein diesel leisten kann. der benziener meines kollegen, der 175 ps hat, wirkt dagegen wie ne schlaftablette, ohne das auto abzuwerten.
vom verbrauch lässt sich da kein grosser unterschied mehr feststellen. benziener können auch sparsam gefahren werden. mein touri zieht von 5,9 bis 14 liter... im durchschnitt mit hänger (den hab ich täglich im stadtverkehr drann) 7,7 liter. das fährt mein kollege mit benziener auch. vieleicht ist ein diesel weniger anfällig wie ein benziener, aber im einzelfall kann das sehr schnell anders sein. ich z.b. hab grosse probleme mit der mechatronic. wenn ich denke wie offt ich deswegen in der werkstatt war... och, hätt ich doch nen benziener... vom fieling her denk ich, ein diesel macht auf der strasse mehr spass.... aber wie gesagt..... die liebe subjektivität... und die kosten? die 30.000 km sind kein grenzwert mehr. mal sehen wo der liebe staat wieder was findet...

FJU
18.04.2008, 08:30
Hallo zusammen,

ich habe gerade meinen MB C270CDI /177 PS, 400NM, gegen einen neuen Subaru Forester 4WD, Ecomatic (LPG) in Zahlung gegeben.
Der Diesel wird durch die Steuer, Versicherung und höhere Wartungkosten vernichtet. Wir haben seit Jahren MB´s als Zugfahrzeuge genutzt, immer Automatik, davor Mondeo Ghia X, 136 PS Automatik (völliger Reinfall !!), Ford Focus, Citroen BX, ZX und Gölfe... Der Benz war sehr gut, aber teilwweise unpraktisch. Sliprampe, Bootstrailer, Sitzposition usw.

Ich fahre nicht mehr so viel wie früher, wie haben für die Stadt und Umland einen kleinen Corsa C und für den Spaß, nun diesen Subaru.

Ich möchte keine Rennen fahren, der Boxer-Motor hat einen angenehme Drehmomentkurve, eine mehrfache Getriebeuntersetzung und permanenten Allrad. Die Ausmaße der Karosserie sind übersichtlich, die Sitzposition sehr gut, gut 30 cm höher wie in der C-Klasse.

Mein Detleffs Camper DB440 wird keine Probleme bereiten, der Nachfolger wird wieder ein Touring Troll/Triton. Dann stimmt wieder alles bestens. Der Gaspreis ist bis 2018 festgeschrieben, ich habe fast 70 Liter Gas und Benzin an Bord, ich kann wahlweise umschalten, und der Gaspreis bewegt sich in Bremen zwischen 0,65 und 0,69 Cent/Liter. Gas-Tankstelle vor der Firmentür.

Für uns lohnt sich der Diesel nicht mehr, die Diskussion um DPF und Spezialöle, Wartungen etc. davon habe ich einfach die Nase voll.
Unser 270er CDI verbrauchte solo um die 7,5 l/100 KM, nach Bordcomputer 6,2l und im Gespannbetrieb um die 10-12 liter, manchmal auch mehr ... Sollten die Injektoren mal defekt werden, sind pro Stück gute 400€ fällig (das ganze mal Fünf) und 7 L Motoröl gehen bei MB auch ganz schön ins Geld. Und mal ganz ehrlich über uns, ich habe beruflich kaum Freizeit, ein Boot, ein Motorrad und den Wowa.
Work hard, play hard. Wenn der Benziner sich einen eytra Schluck genehmigt, was solls, er macht einfach Spaß. Kein Treckergefühl, sondern eine samtweich laufende Maschine (Boxermotor) und eben völlig neutral, wenn ich den Benz vor die Firma stelle, erzeugt dieser keinen Neid.

Wenn der Dieselpreis bei €1,50 angekommen ist, nächstes Jahr, die Steuer kräftig weiter steigt, werden viele Gespannfahrer umdenken lernen müssen. 400-500€ Steuern für einen Wagen im Jahr auszugeben, und trotzdem um die 10-11 Liter Diesel zu verbrauchen.
Viele fahren Diesel und glauben, beim tanken Geld zu sparen, die tatsächlichen Jahresausgaben sprechen meist eine andere Sprache. Wobei sich viele beim Verbrauch in die Tasche lügen, oder unfähig sind, den tatsächlichen Verbrauch auszurechnen.

Gruß Frank

tab320
18.04.2008, 21:35
Hallo,

ihr macht mich gänzlich unsicher. Da wir ja nun einen 6 Zylinder Benziner mit 130 PS haben und einen 800 kg Wowa, den wir ja demnächst gegen einen 1.200 kg Wowa eintauschen wollen,kommen mir doch Zweifel. Schafft ein Benziner das überhaupt, wenn ein Berg kommt. Denn der Berg kommt auf jeden Fall, zumindest auf der A7 in Richtung Kassel. Ein Diesel würde sich für uns gar nicht rechnen. Gerd fährt einen Firmenwagen und ich bringe gerade mal 5.000 km im Jahr zustande zzgl. höchstens 6.000 km Urlaubsfahrten.

Gruß Doris

tourensauser
19.04.2008, 00:32
ihr macht mich gänzlich unsicher. Da wir ja nun einen 6 Zylinder Benziner mit 130 PS haben und einen 800 kg Wowa, den wir ja demnächst gegen einen 1.200 kg Wowa eintauschen wollen,kommen mir doch Zweifel. Schafft ein Benziner das überhaupt, wenn ein Berg kommt ?


Hi Doris,

bleib locker !

Das schafft Dein BMW ganz locker, hab' ich keine Bedenken . :top

Wir sind früher mit dem Audi 5 E mit 115 PS mit Knauss Mustang mit 1200 kg gefahren, das ging allererste Sahne !

Der 6-Zylinder mit 130 PS spielt mit dem Wohnwagen mit 1200 kg, im übrigen:
Reisen statt rasen, der Weg ist das Ziel !

Du kannst ja mal umrechnen: ein LKW mit 40 to und 480 PS und Du mit 3,2 to ? und 130 PS .....

Die Kasseler Berge machen Dir sicher keine Probleme.

:wink

vero269
19.06.2008, 12:03
Also ich fahre seit Jahren mit einer Ausnahme, Privat nur Benziner und beruflich Diesel. Privat kommen wir nur auf ca. 20.000 km im Jahr. Da die Dieselpreise mittlerweile das Niveau von Benzin erreicht hat, lohnt es sich nicht mehr auf Diesel umzusteigen. Wir schauen uns immer mal wieder auf dem Gebrauchtwagenmarkt um. Mir schwebt als nächstes Auto ein Audi A6 oder eine Mercedes E-Klasse vor. Aber nur als 6-Zylinder Benziner. Der Diesel hat zwar seine Vorteile in vielen Dingen( Verbrauch,Drehmoment) aber man darf nicht vergessen, die Nachteile dagegen zu stellen( höherer Anschaffungspreis, höhere Steuern, höhere Versicherung) Wenn ich das gegeneinander stelle, kommt für mich ein Diesel nicht in Frage. Und ich denke, dass in Zukunft der Diesel an der Zapfsäule teurer sein wird als Benzin, da es immer mehr Dieselfahrzeuge gibt. Und die Nachfrage regelt bekanntlich die Preise. Die momentane beste Alternative ist, sich eine neues Auto mit Gas ab Werk zu kaufen. Denn nachrüsten lohnt sich auch erst ab einer recht hohen Kilometerleistung im Jahr( je nach Fahrzeug)

nobi
20.06.2008, 20:48
Hallo,
welch eine Frage ...
Benzin oder Diesel...
Einer, ein einziger bisher, fährt mit Gas im Gespann. :top:top:top
Die Frage von vielen, hätte sein müssen:
"Geht das überhaupt mit Gespann?"
oder ähnliches.:scratch::scratch::scratch:
Nix gibt es hier.
Den BMW 6Zylinder mit Gas, wäre das nicht was?
Weg mit den Feinstaubkrebserregern bei diesem Dieselpreis!!!:D::D::D:
Gruß
nobi

Wimet
21.06.2008, 18:54
Hallo,

eigentlich wollte ich zu diesem Glaubensthema nichts sagen.
Trotzdem meine Meinung:
Wer wie ich seine Wohndose vorher mit Benziner ziehen mußte und nun mit Diesel, wird eindeutig nur noch einen Diesel wollen.
Wer es nicht wahr haben will, der fahre mal z.B. den Simplonpass mit Gespann, einmal mit Benziner und dann mit Diesel. Mit dem Ersteren ist das Ganze bei gleicher Leistung reine Nervensache.......
Beides konnte ich schon vergleichen und das wesentlich entspanntere Fahren mit dem Diesel genießen.
Nun wird mancher sagen den Simplon fahre ich nur einmal im Jahr, aber auch im Alltagsbetrieb macht der Diesel mit seinem Drehmoment und geringerem Verbrauch mehr Spaß:top

Insofern interessieren mich weder die höhere Steuer noch irgendwelche Feinstaubgeschichten.
Da muß schon noch sehr viel passsieren, bevor ich wieder auf Benziner umsteige, zumindest solange ich Gespann fahre.

Und die Gasgeschichte ist mir vor allem in Bezug auf das Ausland zu undurchsichtig. Zu viele Bezeichnungen und Wirrwarr an den Tanksäulen, zu wenig Anbieter usw.
Und keiner sollte glauben, der Finanzminister hält sein Versprechen mit der Steuer bis 2018.......
So naiv bin ich jedenfalls nicht !
Und auch die Gaspreise werden mit höherer Nachfrage unweigerlich steigen !

Aber dies muß jeder selbst entscheiden.

Lofottroll
22.06.2008, 09:14
Hallo Wimet,

ich bin im Augenblick dabei, alle meine Fahrzeuge auf Gasbetrieb umzurüsten. Der Steuersatz für Flüssiggas ist bis Ende 2018 per Gesetz festgeschrieben. Nun schreibst du, das kann glauben wer will, daß die Regierungen das einhalten. Richtig! Da bin ich mir auch nicht sicher. Aber bist du dir denn sicher, daß die Steuern bei Diesel und Benzinern so bleiben, wie bisher?

Du sagst, bei steigender Nachfrage wird der Gaspreis steigen. Richtig! Der Dieselpreis und Benzinpreis steigt aber sogar ohne höhere Nachfrage. Den Profit stecken sich da Spekulanten in die Tasche.

Also wie du schon geschrieben hast, alles ein Glaubensthema.:zwinkern:

Wimet
22.06.2008, 14:28
Hallo Werner,

ich habe in meiner Firma alles Diesel und werde auch dabei bleiben.
Gas käme bei mir nur bei einer Neuanschaffung ab Werk in Frage. Und da ich in 5 Jahren in Rente gehe und die Firma schließe, wird da nichts mehr investiert.
So lange ich Firma habe bleibt es auch privat beim Diesel, die Vorteile daraus weißt Du ja........:zwinkern:
Und da ist noch die Sache mit dem Drehmoment:top

Also, sicher ist auf dieser Welt wohl nichts mehr und was heute richtig ist kann übermorgen schon falsch sein.
Allein die Umrüstkosten auf Gas würden mich aber eher abschrecken. Dies ist wohl auch der Hauptgrund, warum bisher relativ wenige (wenn auch bei steigender Tendenz) auf den Gaszug aufspringen.
Da muß dann schon eine gehörige Laufleistung im Jahr sein, um das wieder herein zu bekommen.

Lofottroll
22.06.2008, 14:44
Hallo Wimet,

ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich stelle meine Autos natürlich auch durch Neukauf auf Gas um.

Das übrigens nur wenige auf den Gaszug aufspringen, stimmt so ganz und garnicht. Es lassen derzeit soviele umbauen, daß die Gasanlagenbauer Lieferengpässe haben.

Die Laufleistung meiner Fahrzeuge beträgt pro Jahr so um die 50.000 km.

Wenn man vorher Diesel gefahren hat, stimmt auch das Argument mit den Anschaffungskosten nicht mehr. Ein vergleichbarer Benziner mit Gasumbau ist nur geringfügig teurer, als ein Dieselfahrzeug. Ich habe mich sehr ausgiebig mit dem Thema beschäftigt. Hoffentlich habe ich nichts übersehen.:scratch:

fintail
13.07.2008, 13:04
Hallo Freunde der Diskussion...

Ich schließe mich der Fraktion an die sagt, wer einmal den Vergleich zwischen Benziner und Diesel kennengelernt hat, wird dem Diesel immer den Vorzug geben.

Nun hab ich zwar den Vorteil eines Firmenwagens und Cheffe zahlt auch immer brav die benötigte Anhängerkupplung, aber selbst wenn das mal nicht mehr so sein sollte, würde ich mir immer einen Diesel als Hauptwagen zulegen.

Zu den Zeiten meines häufig in der Werkstatt weilenden Peugeots 407 SW kam ich in den Genuß Benziner fahren zu dürfen. Nicht im Gespannbetrieb, aber eben in der Stadt.

In der Regel saßen die Benzinmotoren in Peugeot 307 und leisteten so um die 130 PS. Nur im Vergleich zu den 135 PS des Diesel-407 hab ich die nirgends gesehen, außer an der Tankstelle. Der Verbrauch lag locker 3-4 l auf 100 km über dem Diesel. Und das macht sich auch bei gleich hohen Diesel/Benzinpreisen bemerkbar.

Im Gespannbetrieb ist es imo einfach so, dass Drehmoment nur durch Drehmoment zu ersetzen ist. Und möchte man nich unbedingt auf einen 6-Zylinder-Benziner wechseln, kommt man am Diesel eben nicht vorbei. Von dem Saufgelage des 6-Zylinder mal ganz abgesehen.

So sehe ich das....



Grüße

vom Jörg

Toto73
28.07.2008, 21:55
Eindeutig Benziner :top
Folgende Gründe:
ca. 10.000 km im Jahr
Steuern
Versicherung

Da macht der Mehrverbrauch nichts mehr aus... Zumal ja Benzin und Diesel vor einigen Wochen genauso teuer waren. :scratch:
Und ich bekomme immer ne grüne Plakette :banane:banane
:rotfl:

Darum nen dicken 6 Zylinder Benziner und gut ist :wink
Alle die mehr fahren dürfen natürlich Diesel fahren :totlach

tourensauser
28.07.2008, 22:21
Eindeutig Benziner ...
Folgende Gründe:
ca. 10.000 km im Jahr
Steuern
Versicherung
....
Darum nen dicken 6 Zylinder Benziner und gut ist
Alle die mehr fahren dürfen natürlich Diesel fahren

Hallo Torsten,

ganz so eindeutig finde ich das unter dem Aspekt Wohnwagen ziehen nicht.

Anbei mal ne kleine Beispielrechnung:

"Durchschnittsurlaub" 1 x Spanien und zurück mit angenommenen 3000 km:

Diesel 11 liter/100 km x € 1,50 = € 495,--

Dicker 6-Zylinder = 15 ? l/ 100 km x € 1,50 = € 675,--.

Du sparst alleine beim Urlaub € 180,--.

Von den restlichen 10000 km, während der sich mein Diesel mit 5-6 l begnügt ganz zu schweigen.

Der 3 Liter 6-Zylinder ist mit dem 2 Liter Diesel verglichen unter steuerlichem Aspekt auch nicht das Ultra-Schäppchen.

Versicherung ? Macht das wirklich einen Unterschied ? Höre ich zum ersten Mal.

Einzig die höheren Anschaffungskosten auf die geringe Laufleistung machen sich da noch bemerkbar, wobei der dicke 6-Zylinder in der Anschaffung ja auch eine ganz andere Liga als der 2 L Diesel ist...

Und wenn das ganze Ding dann preisgleich ist, ziehe ich persönlich das Drehmoment vom Diesel vor.

Toto73
29.07.2008, 09:47
So, dann muss ich noch mal ran. :wink
Also wir fahren nicht nach Spanien in Urlaub, sondern max. 200 Km weit wegen der Kinder. Mag sich vielleicht mal ändern, aber die letzten und nächsten Jahre nicht :top
Damit spare ich im Urlaub schon mal fast nichts, obwohl du den Verbrauch ruhig etwas höher ansetzen darfst :mad:
In der Anschaffung war der VR6 sehr günstig, da ihn keiner haben will :totlach

Darum ist auch die Versicherung günstig, da wenig Unfälle damit gemacht werden :-\
Ich habe mal den Vergleich beim http://diesel.amortisationsrechner.de (http://diesel.amortisationsrechner.de/) gemacht. Erst nach 3 Jahren rechnet sich der Diesel. Und bis dahin fahre ich bestimmt nen T4/T5. Dann allerdings nen Diesel :rotfl:

tourensauser
29.07.2008, 10:22
Was bei der Diesel contra Benzin Diskussion (in Bezug auf Gespannbetrieb) meiner Meinung nach immer wieder übersehen wird ist :

Den Vergleichs- und Amortisationsrechnungen wird immer ein höherer Anschaffungspreis des Dieselfahrzeugs zugrunde gelegt.

Das ist -will man einen Wohnwagen ziehen- nun mal falsch.

Am Beispiel des VW Touran Conceptline mit einem 1500 kg Wohnwagen betrachtet:

Um den Wohnwagen ziehen zu dürfen benötigt man den Benziner mit 140 PS oder den Diesel mit 105 PS.
Beide haben eine Anhängelast von 1500 / 1800 kg und sind aufgrund des höheren Drehmoments des Diesels von den Fahrleistungen im Gespannbetrieb etwa vergleichbar.
Der Benziner kostet € 23550,-- und der Diesel € 23475,--. also theoretisch preisgleich (nach VW Preisliste).

Ergo bleiben nur noch die Mehrkosten für die Steuer ( vielleicht auch Versicherung, evtl ist die aber auch günstiger ?) und die sind schnell wieder rausgefahren.

Setzt man angenommene Unterhaltsmehrkosten von € 500,-- / Jahr an, rechnet sich der Diesel bei einem Spritpreis von € 1,50 und einem angenommenen Minderverbrauch von 5 l/100 km (im Alltagsbetrieb ohne Wohnwagen) bereits nach 6700 km.

enmld
23.10.2008, 15:12
Hallo zusammen,
also für mich stellt sich die Frage nicht. Das Drehmoment eines Diesels und ein Automatikgetriebe ist für mich einfach die ideale Kombination eines Zugwagens, wenn dann das Zugfahrzeug noch Heckantrieb hat dann paßt einfach alles zusammen.
Ich bin vor meinem jetzigen Gespann mit einem VW BORA 1,9 TDI 115 PS 6 gang Schaltgetriebe und einem Hymer Eriba Nova 460 unterwegs gewesen. Gewicht des Wohnwagens 1300 kg.
Jetzt bin ich mit einem Mercedes C 200 CDI 5 Gang Automatik und einem Fendt Diamant 510 TG unterwegs. Der Fendt hat ein zul. Gesamtgewicht von 1700 kg.
Verbrauch VW Bora auf der Autobahn bei 100 km/h 11 l/100km
Verbrauch Mercedes bei 100 km/h 11,5l/100km
Den Komfort beim jetzigen Gespannfahren möchte ich nicht mehr missen.

Gruß
enmld
Mein Gespann! (http://www.wocamp.de/forum/../gallery/albums/userpics/10228/Mein_Gespann.jpg)

FJU
29.10.2008, 22:52
Moin zusammen,

nun liegt ein halbes Jahr Erfahrung im Gespann-und Solobetrieb unseres
werkseitig ausgerüsteten Subaru Forester vor.

Sommerurlaub; 5000 KM Alpen/Reschen/Fernpaß/Meran/Gardasee/Schweiz/
Elsass. Gespannverbrauch 15L/100KM, nie Tankprobleme bekommen
(Autohöfe/Garmin POI LPG Tankstellen), in Italien dichte Gasversorgung und pereiswertes Gas angetroffen. Im Solobetrieb 10l/100KM, drunter geht bei mir nix, etws Spaß beim Fahren will sein. Der Allradantrieb ist genial, tolle Traktion und Benzin habe ich getankt, in Österreich. Ein Mal um den günstigen Preis mitzunehmen. Im Gespannbetrieb kein Leistungsunterschied zum Benzin, Dehtleffs Camper DB 440, Dachreling, Sat-Anlage, 1350 KG, herrlich hinterlaufend. Die Niveauregulierung ist hervorragend Gespanntauglich. Macht einfach Spaß mit Gas zu fahren, den Diesel vermisse ich nicht wirklich, die zwwei Tanks sind einfach herrlich, Du fährst und fährst, die Tanknadel steht auf Voll und volltanken ist mit ca. 35€ erledigt.

Subaru ist schon genial, Werkstätten mit kleinen Wartungspreisen, Familienbetriebe, wo der Chef noch den Kunden schätzt. Ein Tiguan hätte es auch werden können, ist aber im Werk5000 montiert wurden, ähnliche Fehlerquote wie Touran ...(Laterne ind er Autobild).

Gas ist gut, und je weniger es bleiben, umso günstiger ...

Ciao
Frank

PS Am liebsten würde ich auch das Motorboot umrüsten

Maddin
30.10.2008, 17:48
Ich möchte mich mal ganz kurz mit einblenden.

Ich fahre den Touran 170 PS Diesel. Mit all den Vorzügen die ein Diesel in der Leistungsklasse hat. Vor 2 Wochen hatte ich das Vergnügen den gleichen als Benziner (170 PS) zu fahren. Ich habe DSG und der Benziner hatte DSG.
Mir kann niemand weiss machen dass die Leistungsausbeute gleich ist. Ich war wirklich dermaßen erstaunt wie "schwach" der geliehene Touran im Vergleich zu meinem war. In jeden Drehzahlbereich, und null Durchzug. Ich würde sagen dass es gespürte 50 PS weniger waren. Da ich auch beruflich ständig mit Hänger fahre ist für mich eines klar: Diesel ist mit Benziner, in der gleichen PS-Klasse natürlich, NICHT zu vergleichen. Ich denke auch dass mein Vergleich ein sehr Objektiver Vergleich für mich als Vielfahrer ist und war.

Fendtiator
30.10.2008, 19:00
Also Kollegen,:ansage:

nun mein Bericht, den ich angekündigt habe. Seit rund 6 Wochen fahre ich einen MB E 220 cdi mit und ohne Wohni: Fazit bis dato, Kurzstreckenverbrauch solo 5,6 Ltr. Mit Wohni am Häckchen 9,5 Ltr. das z.Z. ermittelt, laut Bordcomputer.:top
Und was das Drehmoment angeht, einfach genial in Verbindung mit der Automatik und Tempomat.
Würde dieses Teil jedem empfehlen und jederzeit wieder kaufen.
Natürlich sind diese Angaben nicht repräsentativ in dieser kurzen ( 1500 km )
Laufzeit, aber ich denke, daß sich im Verbrauch weiterhin wenig ändert.:angel:

Gruß K.-H. ( Fendtiator )

Skutti
30.10.2008, 20:28
Hallo,

also ich möchte meinen Diesel auch nicht mehr missen. Ich hab zwar nur den 1,6 mit 109PS, aber der reicht mir dicke für die Autobahn und im Gespannbetrieb. Verbrauch durchschnittlich 5,8l, wobei ich auf der Autobahn im Solobetrieb schon eher flott unterwegs bin (dann wirds auch manchmal mehr... :zwinkern:)
Auch mit einer Jahreslaufleistung von ca. 21.000km bin ich denke ich gut mit meinem Diesel bedient.

Liebe Grüße
Christoph

fränk
05.04.2009, 09:37
Hallo.

wir haben uns auch nach einem Diesel umgesehen aberich muss sagen das ds was ich da so gelesen habe nicht gerade erfreulich ist.

bei mobile.de haben sehr viele der Turbo Diesel die über 100 000 km runter haben oft neue Motoren oder neue Turbos drin.

früher hielt ein Diesel bei guter Pflege wirklich ewig aber die Zeiten scheinen vorbei zu sein.

wenn ich mir vorstellen mit wieviel Umdrehungen so ein Turbo Arbeitet kann ich mir gut vorstellen das das nicht lange gut geht.

auch hab ich gelesen das man einen Turbo nicht nur warm Fahren soll sondern vor dem abstellen auch kalt Fahren sollte und das heisst ja dann extra runden vor der Haustüre.

und nicht zu vergessen,die Probleme mit der Feinstaubplakette.:scratch:

mir ist dann doch ein Hubraumstarker Benzin lieber weil ich keine Lust auf Motor und Turboschäden haben.


Gruss:Fränk

Jila
05.04.2009, 10:22
Bin mir aber noch nicht 100 % sicher mit einem Diesel.Kann mir von euch einer die Entscheidung erleichtern ?

Oha - eine so neue Fragestellung wurde ja überhaupt noch nie in Foren behandelt. Mal sehen (weil wir das eben für uns entschieden haben):

Es geht um

1. Anschaffungskosten
2. Drehmoment
3. Verbrauch
4. Geräusche
5. Feinstaub

zu 1. Sind in etwa gleich, wenn man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht (also gleiches Drehmoment bei gleicher Drehzahl des Motors an der angetriebenen Achse). Von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich. Kein entscheidendes Argument.

zu 2. Moderne Benziner (TSI) erreichen gleichwertige oder sogar bessere Drehmomentverläufe als Diesel aus sehr kleinen Hubräumen (welche sehr wohl ersetzbar sind:banane:banane:banane). Kein entscheidendes Argument mehr.

zu 3: Besonders im Gespannbetrieb (Betrieb nicht im Idelalpunkt der Kennlinie) sind Diesel noch immer unschlagbar; auch im Vergleich zu den TSI-Benzinern. In vielen Ländern deutlich niedrigere Preise für Diesel (klarer Vorteil ab mittlerer Fahrleistung).

zu 4.: Diesel gleiten auch heute noch nicht unhörbar vor sich hin. Aber kein wirkliches Gegenargument.

zu 5. Filtertechnik ist bei Neufahrzeugen (niemand wird von Anbietern ohne kaufen, denke ich) keine Frage - bei Altfahrzeugen weiß man nicht, was die behördliche Zukunft bringt.

Zu sonstigen Kosten: Ein paar 100 EUR im Jahr Unterschiede Versicherung oder Steuer sind - von Ausnahmen abgesehen - im Rauschen der Gesamtkosten unsichtbar und kein Argument.

Ohne detaillierte und sehr genaue Kenntnis deines auf die nächsten Jahre hochgerechneten Fahrverhaltens wäre ein Vorschlag Suche nach Kaffeesatz in der Glaskugel - also ganz allein entscheiden:banane:banane:banane.

Gruß Jila
Ca. 500.000 km Turbodiesel, ohne jemals so einen Bödsinn wie "Warmfahren" oder gar "Kaltfahren" praktiziert zu haben.

fränk
05.04.2009, 11:19
Hallo.

ob das Warm und Kalt Fahren Blödsinn ist bezweifel ich aber mal stark.

bei Vollgas drehe die Turbine mit 170000¯¹. Beim sofortigen Abstellen läuft diese aufgrund der Masseträgheit noch lange nach. Allerdings ohne Schmierung, da kein Öl mehr gefördert wird. Außerdem wird die innere Kühlung des Laders ebenfalls über das Öl bewirkt.

ebenso fehlt dem Turbo direkt nach dem Start die nötige Schmierung und man sollte erst mal "Piano" machen.

das alle Diesel Neufahrzeuge eine grüne Umweltplakette ist auch nicht richtg und mit der gelben gibt es spätestens ab 2012,soweit ich weiß,schwierigkeiten in den Innenstädten.

durch die hohen Umdrehungen des Turbos kann es zu Abrieb kommen und dieser Abrieb wird in den Motor "geschaufelt" was zu Motorschäden führen kann wobei die Ursache dann kaum feststellbar ist.

ein Deutscher Hersteller Arbeit mit Einspritzdrücken von 1,5 bar um möglichst viel Leistung aus wenig Hubraum herauszu holen aber es gibt auch Hersteller,mit mehr Diesel erfahrung,die nicht über 0,6 bar gehen um mehr Langlebigkeit zu erhalten.

Gruß:fränk

Jila
05.04.2009, 11:45
das alle Diesel Neufahrzeuge eine grüne Umweltplakette ist auch nicht richtg

Wo du Recht hast, hast du Recht.

Filtertechnik ist bei Neufahrzeugen (niemand wird von Anbietern ohne kaufen, denke ich) keine Frage - bei Altfahrzeugen weiß man nicht, was die behördliche Zukunft bringt.
Damit meine ich, dass ich nicht nachvollziehen könnte, wenn sich heute jemand ein Diesel-Neufahrzeug unterhalb Euro 4 und ohne DPF kauften würde. Dies wiederum implementiert, dass es diese Angebote noch gibt.

Gruß Jila

Travelking
05.04.2009, 19:01
Hej zusammen,

ohne jemals so einen Bödsinn wie "Warmfahren" oder gar "Kaltfahren" praktiziert zu haben.

nun ja, für Blödsinn halte ich es nicht.

Aber das heißt auf der anderen Seite für mich nur das ich im kalten Zusatand nicht sofort Vollgas fahre und anders herum auch nicht direkt nach einer Fahrt mit fast 4000 1/min den Motor abstelle. Aber man fährt ja auch nicht mit den genannten 4000 1/min auf den Autobahnrastplatz und stellt den Motor ab. Bis man auf dem Parkplatz angekommen ist ist die Drehzahl ja auch erheblich geringer und dann passt es wieder.

Jila
05.04.2009, 19:12
Hej zusammen, nun ja, für Blödsinn halte ich es nicht.

Den Blödsinn beziehe ich ausschließlich auf angeblich erforderliche Sonderverfahren zum Warmfahren und Abkühlen eines Turbomotors (egal ob Diesel oder Benziner, weil der Turbo ja sonst so kurze Lebensdauer habe). Das wollte ich zurechtrücken, weil es meiner Kenntnis und Erfahrung extrem widerspricht und hier ja auch Leute mitlesen, die in der Materie nicht firm sind.

Nur wenige toben (völlig egal, mit welchem Motor) mit quietschenden Bremsen von 250 km/h auf den Parkplatz. Ebenso drehen nur wirklich Zerstörungswütige aus dem kalten Stand auf Vollgas. Auf jeden Fall kenne ich unter den zahlreichen Turbofahrern niemanden, der etwas derartiges Besonderes praktizieren würde (zum Abkühlen um den Block fahren :banane:banane:banane) und die gehäuften Ausfälle von Turbos blieben hier bisher auch unentdeckt.

Jede Betriebsanleitung enthält die betreffenden Hinweise - auch für einen Primitivbenziner.

Gruß Jila

Travelking
05.04.2009, 19:23
Hej Jila,

und schon gehen wir diesen Weg gemeinsam. :daumen:

fränk
06.04.2009, 00:04
Wo du Recht hast, hast du Recht.


Damit meine ich, dass ich nicht nachvollziehen könnte, wenn sich heute jemand ein Diesel-Neufahrzeug unterhalb Euro 4 und ohne DPF kauften würde. Dies wiederum implementiert, dass es diese Angebote noch gibt.

Gruß Jila


Hallo Jila.

ok,ich hab das falsch gelesen,sorry dafür:rotwerd2:

Gruss:fränk

Campervan
06.04.2009, 06:19
Damit meine ich, dass ich nicht nachvollziehen könnte, wenn sich heute jemand ein Diesel-Neufahrzeug unterhalb Euro 4 und ohne DPF kauften würde. Dies wiederum implementiert, dass es diese Angebote noch gibt.
Ich las vor einem halben Jahr o.ä. in einer Womo-Zeitschrift, daß so manche Neu-Womos OHNE DPF hergestellt werden, weil der Hersteller des Basis-Fz. kein DPF für seine Modelle einbaut, bzw. nicht einbauen kann ?
Wer kauft dann noch solche Fz. ?
Ein DPF reinigt so sensationell gut - warum darauf verzichten ?

Es sollte doch Jeder wissen, daß man einen Motor erst warm fahren sollte, und anfangs erst mit niedriger Drehzahl, bevor man ihn (stark) belastet.
Und bei einem (älteren) Dieselmotor erst recht - die heutigen sind ja sehr modern, und vertragen auch "Benziner-Fahrweise" ?
Selbst das modernste Material und Motorenöl, hat diese Binsenweisheit nicht abgeschafft.

Und es dürfte genauso klar sein, daß man einen höher drehenden Motor nicht schlagartig auf null abwürgen sollte.
Aber vom "kalt fahren" wegen dem Turbo - habe ich bisher noch nie was gehört.
Ich denke, daß (inzwischen) die Turbos aus so gutem Material (Legierung) sind, daß die auch ein abkühlen im Stand problemlos verkraften ?

Diesel oder Benziner ? Mein nächstes Auto wird ein "Diesel-Ross" - und mit LKW-Zulassung = Steuer nach Gewicht.
Ich hab die viele Zahlerei an den Staat satt !:keule:

Gruß
Bernd-CV

fränk
06.04.2009, 09:46
Hallo Bernd.

es geht dabei weniger um das abkühlen als vielmehr um die Lagerung des Turbo.

sobald du den Motor abstellst ist die Schmierung unterbrochen aber das Rad im Turbo muss sich erst mal "ausdrehen" und das dann ohne Schmierung.

die Zeiten wo ein Hubraumstarker Saugdiesel ewig hielt scheinen vorbei zu sein und diesen Vorteil gibt es gegenüber Otto oder Boxer Motoren wohl nicht mehr.

Gruss:fränk

Campervan
06.04.2009, 13:54
um die Lagerung des Turbo.
sobald du den Motor abstellst ist die Schmierung unterbrochen aber das Rad im Turbo muss sich erst mal "ausdrehen" und das dann ohne Schmierung.
Hallo fränk,

schau mal auf einen Winkelschleifer = der rast mit ca. 10.000 U/min.
(Immer mit Handschuhen - ein Finger ist in Sekundenschnelle abgeschnitten)
Dieses Tempo vermute ich auch bei einem Turbo.
Beim ausschalten läuft die Scheibe trotzdem noch ein Zeit lang weiter, bis sie von selbst anhält.
Mir ist deswegen, in 32 Jahren, noch kein Winkelschleifer kaputt gegangen.
die Zeiten wo ein Hubraumstarker Saugdiesel ewig hielt scheinen vorbei zu sein und diesen Vorteil gibt es gegenüber Otto oder Boxer Motoren wohl nicht mehr.Ja - mich gruselts, was heutzutage Alles am Auto kaputt gehen kann. Und immer schwieriger, dies zu reparieren.

Ein Bekannter hat einen Audi A3, mit Dieselmotor und Turbo. (Kein Gespannbetrieb)
Kaum was anzumerken. Lt. Fehlerspeicher Probleme mit dem Turbo.
Zuerst Audi-Vertragswerkstatt: Danach kaum Veränderungen spürbar.:confused:
Dann freie Werkstatt (früher Audi-Vertragswerkstatt): Hui !!! - So flott zog der Motor noch nie - wie jetzt :banane:top

Ich bin ganz gespannt, auf den neuen Subaru mit Diesel-Boxer-Motor, der bereits erschienen ist. Endlich ein Subaru mit Diesel.
http://www.subaru-boxer-diesel.de/

Gruß
Bernd-CV

Jila
06.04.2009, 14:49
Dieses Tempo vermute ich auch bei einem Turbo.

Falsch vermutet (was das "Abschalten" angeht).

Vor dem Ausschalten kommt das Anhalten und noch davor der Motor im Schiebebetrieb (von 250 km/h erst mal runter auf Null,. ggf. mit Unterstützung der Bremse).

Dabei schaltet die Motorsteuerung die Schaufeln des Turbos auf "Durchgang", zudem dreht der Turbo mangels antreibender Abgase (noch einmal: SCHIEBEBETRIEB und Schubabschaltung der Einspritzung !!) nur mit Mindestdrehzahl (zum Hochfahren braucht er dann etwas Zeit- man nennt das "Turboloch").

Nur wer seinen Motor vor dem Ausschalten noch einmal kräftig aufheulen lässt (machen ja manche - herrlicher Sound) produziert sich ein Problem. Da fände ich dann aber die Strafe mehr als gerecht.

Gruß Jila

Campervan
06.04.2009, 16:02
Nur wer seinen Motor vor dem Ausschalten noch einmal kräftig aufheulen lässt (machen ja manche - herrlicher Sound) produziert sich ein Problem. Da fände ich dann aber die Strafe mehr als gerecht.
Die Technik ist sehr fein gebaut. Man darf einen Motor, ein Getriebe, eine Kupplung nicht "mißbrauchen", sonst...... kaputt !

Die meisten heutigen und tlw. frühere Motorräder haben atemberaubende Drehzahlen, und sind bis zu 9000 U/min. und mehr gebaut.
Motorheulen - wie auf der Rennpiste.
Ich habe Motorradfahrer erlebt, die beim los fahren ihre noch kalten Motoren gleich hoch jagten. Ergebnis: Irgendwann teurer Motorschaden.:cry:
Ein Bekannter hatte es erst nach seinem zweiten Motorschaden kapiert.

Mein Minivan (Dodge Caravan, 1991) hat eine große Schwachstelle: Sein Automatik-Getriebe. (ab Werk leider ohne Getriebekühler)
Wer mit diesem US-Auto nicht die ruhige, lässige "amerikanische Fahrweise" beherzigt, wird mit teurem ! Getriebeschaden "bestraft".
Aber auch in den Bergen sollte man damit eher ruhig fahren = nicht eilig haben, sonst "kocht" der Motor.

Dies zeigte sich auch in den kleinen Motoren dieser Modelle = eher kaputt, weil für dieses große Fahrzeug zu klein/zu schwach dimensioniert ?

Ein Mann kaufte sich ein Pferd, lieh einen Pferdetransporter, ..... und das Schaltgetriebe an seinem kleinen Subaru-Minibus ging kaputt.
Weil es für solche schweren Anhänger + Ladung nicht gebaut ist. Er glaubte, dank Allrad-Antrieb könne er Alles ziehen........:stupid:
Und rechnete nicht zusammen, was Pferd + Anhänger wiegt. Und so stand er in Südfrankreich - ohne Schutzbrief.:cry:
Benziner oder Diesel ? Egal - sein Getriebe hielt die Überlastung nicht aus.

Algemein-Gespannbetrieb: Lieber einige PS mehr "in Reserve", um den Motor nicht allzuviel zu belasten.
Auch wenn daß noch so lässig aussieht, man hat ggf. eine Tonne Gewicht am Haken, oder noch mehr.

Gruß
Bernd-CV
... der auch mal 1,7 to. am Haken hatte, aber mit anderem Zugfahrzeug :schwitzen:

fränk
06.04.2009, 20:05
Hallo

ein Turbo dreht unter Volllast mit 170 000 U/min und nicht mit 10 000.

das ist das 17 fache deines Winkelschleifers.

Gruss:fränk

Campervan
06.04.2009, 21:41
als vielmehr um die Lagerung des Turbo.
sobald du den Motor abstellst ist die Schmierung unterbrochen aber das Rad im Turbo muss sich erst mal "ausdrehen" und das dann ohne Schmierung.
ein Turbo dreht unter Volllast mit 170 000 U/min
d.h. das verwendete Material muß entsprechend belastbar sein, und die dafür nötigen Notlaufeigenschaften besitzen.
Sehr schwer, bei den thermischen Belastungen, und den hohen Drehzahlen. Naja - ich bin kein Ingenieur, der sowas entwickeln muß.

Turbo: Früher, teuer. aufwändig und ggf. anfällig auf der Rennpiste.
Heute: Massenartikel in vielen Motoren.
die Zeiten wo ein Hubraumstarker Saugdiesel ewig hielt scheinen vorbei zu sein
Die Fahrweise, damit er ewig hielt - scheint auch vorbei zu sein ?
Oder wer will heute noch z.B. mit einem MB 200 D mit 55 PS gemächlich über die Landstraße tuckern ?
Und statt einem WW gerade mal einen Falti am Haken ?

Jede Zeit - hat seine Fahrzeuge. Und mit diesen Fahrzeugen, seine jeweiligen Vor- und Nachteile.
Man kann sich nun aussuchen, mit was man fahren will ?

Aber so manches Fz.konzept von früher, hätte m.E. auch heute noch, nur leicht verändert, gute Marktchancen ?
Wie z.B. das Womo auf (damals) Fiat 238 Basis
http://www.fiat238.de/

Sowas heute, mit etwas stärkerem, und besser geschütztem Motor, und serienmäßig Hochdach, wäre preislich und alltagstauglich ein sehr interessantes Fz. für die VW-Bulli-Nachfolge-Generation ?
Wo bleibt der von VW früher geplante Microbus ?

Und ich profezeie, in naher Zukunft wird man öfter -auch- kleine WWs auf den CPs sehen ? Weil damit das ziehen einfacher und spritsparender ist ?
d.h. ich bin mit meinem WW-Oldie, (gebremste Ausführung, drei Schlafplätze, Küche, etc.) und einem Leergewicht von 440 kg - meiner Zeit voraus ?

Gruß,
Bernd

CampingNarr
07.04.2009, 08:11
Hallo Campervan,

wenn ich mich recht erinnere hatte damals der zitierte 200er Diesel eine Anhängelast von 1500 kg, also nicht nur Falter.
Nur wer will heute noch über 10 l Diesel für 55 PS ausgeben ???

Gruß

Wimet
07.04.2009, 12:05
Hallo,

ich habe gerade mal 5 Minuten Zeit und möchte zu diesem für mich etwas komischen Thema was hinzufügen.

Ein Winkelschleifergetriebe läuft im Fett und ist von daher mit einem Turbolader überhaupt nicht zu vergleichen.

Würde man die Argumente contra Turbolader ernst nehmen wollen, dann wären dazu schon massenhaft ausfallende Turbos notwendig.
Wie hier auch schon erwähnt wurde, kann man heutige Diesel nicht mehr mit denen vor 20 Jahren vergleichen.
Mehr Leistung fordert ihren Tribut.

Auch Benzinmotoren haben markante Schwächen und Defektmöglichkeiten.
Und die TSI-Motoren müssen ihre Langzeitqualitäten erst noch beweisen !

Unter dem Strich überwiegen die Vorteile des Diesels, welche hier schon genannt wurden.
Vor allem im Gespannbetrieb.

Und noch etwas: Langzeitbeständigkeit ist auch eine Frage der Fahrweise und der Betriebszustände.
Nicht umsonst erzielen Taxis traumhafte Laufzeiten weil die Motoren kaum kalt gefahren werden.

Campervan
07.04.2009, 14:23
wenn ich mich recht erinnere hatte damals der zitierte 200er Diesel eine Anhängelast von 1500 kg, also nicht nur Falter.
Nur wer will heute noch über 10 l Diesel für 55 PS ausgeben ???

Hallo Campingnarr,

Praxistest ? Häng mal 1,5 to. an so einen 55 PS-MB, der schon an seiner eigenen Karosserie genug zu schleppen hat.
m.E. ist diese Karosserie + Fahrwerk damals für stärkere Benzinmotoren gebaut worden, und hält so eine Zuglast bis 1,5 to. aus.
Der Dieselmotor war dann m.E. ein Zugeständnis für entsprechende Kundenwünsche, z.B. Taxifahrer ?
Aber welches Taxi hat ne AHK und zieht Anhänger oder gar WWs ?:scratch:

Spritverbrauch von Oldies ? - *seufz*
Ich würde gerne wieder VW-Käfer fahren, aber bis zu 12 l./100 km. und mehr ?:rotwerd:
Mein Onkel fuhr 25 J. lang leidenschaftlich seinen Ford Granada (MK II = Dickschiff)
Die Zeiten sind aber lange vorbei, wo ein Liter Benzin rd. 50 Pfennig kostete.

Gruß,
Bernd-CV

Rainer68
16.04.2009, 21:14
Hallo
nachdem wir an Ostern unseren neuen gebrauchten Mondeo 2,0TDCI 130PS ausgiebig testen konnten steht für uns fest, nur noch Diesel.
Der Galaxy 2,3 mit 145 PS Benziner war schon ein gutes Zugfahrzeug obwohl man an manchem Berg in den 3. zurückschalten musste um oben mit 60Km/h anzukommen.
Jetzt mit dem Diesel ist es möglich den Berg mit Tacho 110Km/h hochzufahren, auch die Beschleunigung ist überhaupt nicht zu vergleichen.
Dazu mindestens 3 Liter weniger Verbrauch bei 18Cent Unterschied ist auch nicht zu verachten.

Jila
16.04.2009, 23:47
Jetzt mit dem Diesel ist es möglich den Berg mit Tacho 110Km/h hochzufahren, auch die Beschleunigung ist überhaupt nicht zu vergleichen.Ich glaube, ich hatte es schon einmal angemerkt: Moderne Benziner (mit Turbo und ggf. zusätzlich Kompressor, z.B. die TSI-Motoren aus dem VAG -Stall, aber auch von FIAT u.a.) sind im Punkte Drehmoment unter 1700 UpM und Anzugsvermögen dem Diesel (dieser ja ebenfalls immer nur mit Turbo) ebenbürtig und sogar überlegen. Das ist kein Argument mehr gegen Benzin und für Diesel.

Der bislang unschlagbar niedrigere Verbrauch des Diesels gilt allerdings weiterhin - aber der Abstand hat sich deutlich verringert. Da hängt es nach wie vor von der Fahrleistung ab, ob sich die 1.000 .. 2.000 EUR Mehrkosten der Anschaffung (im Vergleich zum TSI mit günstigerem Drehmomentverhalten) amortisieren.

Gruß Jila

rolela
17.04.2009, 12:54
Ja klar,

nehmen wir die Motoren mit zwei Liter Hubraum

2.0 TSI 147KW 280 Nm 1600kg AHL
2.0 TDi 125KW 350 Nm 1800kg AHL

man kann natürlich die Augen zumachen und weiter träumen. :caravan:

Die Rede war hier von der besseren Eignung als Zugfahrzeug, oder wer mag kann natürlich auch günstiger den Berg hoch kommen.

Jila
17.04.2009, 13:44
2.0 TSI 147KW 280 Nm 1600kg AHL
2.0 TDi 125KW 350 Nm 1800kg AHL
Klassischer Benziner zum Vergleich aus dem Hause Ford:

2.0 Otto 107 KW 160 Nm bei 4100 UpM (und fast nichts um die 1500 UpM; darum ging es eigentlich; das hätte ich viel ausführlicher erläutern müssen. Weiterhin zählt das Drehmoment am angetriebenen Rad, nicht an der Kurbelwelle).

Toby
18.04.2009, 20:04
Da es nicht um Umweltaspeckte geht, die doch die Politik mal schnell wieder umkippen kann, sondern um die Eignung als Zugwagen,
mal ein Beispiel aus dem VAG-Haus:

Benziner Passat 4 Zyl. 122 PS - 1,4 L bei 5000 Umin - 200 Nm 1500-4000 Umin - 1.400 kg AHL - 6,6 - 8,6 Liter
Dieseler Passat 4 Zyl. 140 PS - 2.0 L bei 4200 Umin - 320 Nm 1750-2500 Umin - 1.800 kg AHL - 5,6 - 7,2 Liter

Abgesehen von dem Drehorgelmotor beim Benziner, ist die AHL (Anhängelast) beim Diesel doch entscheidend.
Wenn ich Heute entscheiden müsste,
würde es auch wieder ein Diesel.

Egal, welche Nachteile ( Steuer, Versicherung, Wartungsintervalle oder abgerutschter Turbo-Schlauch :zwinkern:)
dagegensprechen.

Gruß Thomas

fränk
25.04.2009, 18:05
Hallo,

ich habe gerade mal 5 Minuten Zeit und möchte zu diesem für mich etwas komischen Thema was hinzufügen.



Würde man die Argumente contra Turbolader ernst nehmen wollen, dann wären dazu schon massenhaft ausfallende Turbos notwendig.
Wie hier auch schon erwähnt wurde, kann man heutige Diesel nicht mehr mit denen vor 20 Jahren vergleichen.
Mehr Leistung fordert ihren Tribut.





Hallo.

dann schau dich mal zb. bei mobile.de um.

ich finde es auffällig wieviele Wagen dort entweder mit defektem oder getauschtem Turbolader angeboten werden und das auch bei sogenannten Nobelmarken.

Gruss:fränk

nobi
27.04.2009, 19:48
Hallo Toby,
Benziner Passat 4 Zyl. 122 PS - 1,4 L bei 5000 Umin - 200 Nm 1500-4000 Umin - 1.400 kg AHL - 6,6 - 8,6 Liter
Dieseler Passat 4 Zyl. 140 PS - 2.0 L bei 4200 Umin - 320 Nm 1750-2500 Umin - 1.800 kg AHL - 5,6 - 7,2 Liter

Ich finde Dein Vergleich hinkt ein wenig...:scratch:

Vergleich doch mal gleiche Pferdestärke oder gleichen Hubraum.

Das würde mich interessieren.

In der Tourenwagen WM ledert Seat TDI, den 2l BMW Benziner ab.
Man hat dem TDI für dieses Jahr schon Restriktoren eingebaut.

Hier sollte der Augenmerk ja auf die Zugkraft gehen...:wink
Gruß
Nobi

Ösi
27.04.2009, 21:14
Also bei gleicher Pferdestärke (kw) sieht es GAAANZ schlecht für den Benziner aus:

Benziner:
Max. Leistung, kW (PS) bei 1/min75 (102) / 5600
Max. Drehmoment, Nm bei 1/min148 / 3800
Zul. Anhängelasten gebremst bei 12% / 8% 2)1300 / 1500

Diesel:
Max. Leistung, kW (PS) bei 1/min81 (110) / 4200
Max. Drehmoment, Nm bei 1/min250 / 1500-2500
Zul. Anhängelasten gebremst bei 12% / 8% 2)1500 / 1700

Benziner:
Max. Leistung, kW (PS) bei 1/min110 (150) / 5500
Max. Drehmoment, Nm bei 1/min220 / 1500 - 4500
Zul. Anhängelasten gebremst bei 12% / 8% 2)1500 / 1700

Diesel:
Max. Leistung, kW (PS) bei 1/min103 (140) / 4200
Max. Drehmoment, Nm bei 1/min320 / 1750 - 2500
Zul. Anhängelasten gebremst bei 12% / 8% 2)1800 / 2000

Benziner:
Max. Leistung, kW (PS) bei 1/min118 (160) / 5000
Max. Drehmoment, Nm bei 1/min250 / 1500 - 4200
Zul. Anhängelasten gebremst bei 12% / 8% 2)1500 / 1700

Diesel:
Max. Leistung, kW (PS) bei 1/min125 (170) / 4200
Max. Drehmoment, Nm bei 1/min350 / 1750 - 2500
Zul. Anhängelasten gebremst bei 12% / 8% 2)1800 / 2000

Einzige Steigerung bei Benzin:
Max. Leistung, kW (PS) bei 1/min220 (300) / 6600
Max. Drehmoment, Nm bei 1/min350 / 2400 - 5300
Zul. Anhängelasten gebremst bei 12% / 8% 3)2200 / 2200

Wobei ich den Benzin nicht zahlen will den der V6 verbraucht mit nem WoWa hinten dran.

Hubraum lässt sich nicht wirklich vergleichen da die 3 angeführten Diesel hier den gleichen Hubraum haben.

Und auch der Preis lässt sich nicht wirklich vergleichen da die gewissen Motoren nur in einer gewissen Ausstattungsvariante zu haben sind.

Für mich steht eines fest:
Ich überlege mir dann einen Benziner als Zugfahrzeug wenn der erste LKW mit Benzinmotor auf der Straße unterwegs ist!

Wimet
27.04.2009, 23:03
O je Ösi,

da hast Du den Anschluß verpaßt.
In Russland laufen LkW schon seit Menschengedenken mit Benzinmotor.
Die würden da die Diesel im Winter nicht loskriegen.

Ansonsten gebe ich Dir natürlich Recht, es gibt als Zugwagen momentan noch nichts besseres als einen Diesel !

Toby
27.04.2009, 23:06
Hallo Toby,


Ich finde Dein Vergleich hinkt ein wenig...:scratch:

Hier sollte der Augenmerk ja auf die Zugkraft gehen...:wink
Gruß
Nobi
Hallo Nobi,
bei dem willkürlich von der VW-Seite gezogenen Daten ging es alleine um die
Anhängelast. Ob und wie der Zugwagen damit fertig wird, sagt das natürlich nicht aus. Ich wollte damit weder den Benziner noch den VAG-Konzern negativ darstellen.
Ähnlich sieht es bei anderen Zugwagen auch aus......

Für mich gibt es derzeit keine bezahlbare Alternative, denn nur ein
Zugwagen mit mehr Drehmoment wäre besser......
....das geht beim Benziner nur über noch mehr Hubraum/Zylinder/PS als beim vergleichbaren (Turbo-)Diesel

Gruß Thomas

....In Russland laufen LkW schon seit Menschengedenken mit Benzinmotor.
Die würden da die Diesel im Winter nicht loskriegen.
Das sind meist Vielstoffmotoren, den die fahren auch mit Wodka....:D:
Mein alter 6Zylinder-KHD bei der Bundeswehr war auch so ein Allesfresser....
...dann aber mindestens 30 - 40 Liter in der Stunde

CampingNarr
28.04.2009, 00:04
Für mich steht eines fest:
Ich überlege mir dann einen Benziner als Zugfahrzeug wenn der erste LKW mit Benzinmotor auf der Straße unterwegs ist!

@Ösi: Oh, das ist nicht schwer: Ich habe so um 1972 mal einen 7,5 to Baujahr 1946 BENZINER gefahren, war glaube ich ein FORD.
Also von daher ......

@tobi: VAG-Konzern gibt es nicht und gab es nie, glaube es mir ;-)

Jila
28.04.2009, 00:31
@tobi: VAG-Konzern gibt es nicht und gab es nie, glaube es mir ;-)

Auch hier hilft Wikipedia (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/5/50/VAG-Logo.png): Es heißt VW AG und VAG war mal die gemeinsame Vertriebsorganisation des Konzerns(weil dann aber wohl jedem zu klar war, dass er sowohl als Audi wie als Skoda in Wirklichkeit einen VW kauft, hat man das wieder getrennt - inkl. der Vertriebsräume).

Gruß Jila
PS 1: Ich kenne natürlich die Hierachie der Marken auch:banane:banane:banane
PS 2: Da haben doch die Holländer erst vor nicht so langer Zeit einen TSI-Benziner zum Zugwagen des Jahres gekürt (es ging aber nur um Eignung; nicht um Verbrauchsminimierung).

Hymermann
28.04.2009, 08:51
Ooooooh Gott,

hier sind wieder die Erbsenzähler am Werk, die ihr "Fachwissen" aus Prospekten, dem Internet oder von Wikipedia haben, aber die Materie nicht wirklich von der Pieke auf gelernt haben.

Es ist alles Ansichtssache und jeder sollte sich "sein" passendes Gefährt selber suchen. Ratschläge für einen Camper ob Benziner oder Diesel sind meiner Meinung nach fehl am Platze, da immer unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen an einen Zugwagen gestellt werden.

Jila
28.04.2009, 09:13
>>>:banane:banane:banane (http://de.wikipedia.org/wiki/Erbsenz%C3%A4hler) (falls jemanden interessiert, woher diese Bezeichnung für die Nichtfachleute hier stammt).

Toby
28.04.2009, 10:37
...... da immer unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen an einen Zugwagen gestellt werden.......
Moin Didda,
der Erfahrungsaustausch kann gewisse Vorstellungen klären.
Ob die Erwartungen dann tatsächlich erfüllt werden, wird nur durch eine Probefahrt mit Anhängsel geklärt.

Das kaum jemand die negativen Seiten bekanntgibt,
merkt man ganz schnell.......

Gruß Thomas

Wimet
28.04.2009, 19:43
Hallo Toby,

nee, den Wodka brauchen die für die Kehle.

Aber im Ernst, hier fuhren ganze Dörfer (ich auch) mit billigem Benzin aus den Kasernen.
Die haben das Schwarz- Geschäft in großem Stil betrieben.
Diesel war aber sehr selten zu haben, denn selbst die Panzer fahren mit Benzin.
Natürlich mit Wahnsinnsverbrauch und Hubraum.

Maddin
28.04.2009, 20:12
Also, ich hab nun nochmal hier "reingelesen" und mir kam wieder der Gedanke...

Die Frage: ... Benziner oder Diesel?... dürfte gar nicht in einem Forum stehen und schon gar nicht entschieden werden, weil...wer sich DIESE Frage stellt ist noch nicht bereit oder so weit, sich ein Auto zu kaufen.
So eine Frage kann man sich nicht in/von einem Forum beantworten oder überzeugen lassen.
Die Entscheidung hängt von ganz Grund-Eigenen-Faktoren ab, was jeden aus eigener Überzeugung klar sein muß.

Jeder hat, ist, fährt und nutzt ein Auto anders !

:wink

rolela
28.04.2009, 20:59
Ok gut,

dann eben Hybrid mit Kers und Gasstarter:prost:

nobi
28.04.2009, 22:10
Hallo Toby,
die Vergleiche sind echt Klasse.
Die Diesel sind echt Klasse .
:winke:

Hallo Martin,
beim Womo einen Benziner mit Kat, da hätte man eine Grüne Feinstaubplakette.
Man sollte aber eine Tankstelle dabei haben.
Da hilft auch eine Gasanlage nicht wiklich.
:devil:
Gruß
Norbert

Maddin
28.04.2009, 22:50
:winke:

Hallo Martin,
beim Womo einen Benziner mit Kat, da hätte man eine Grüne Feinstaubplakette.
Man sollte aber eine Tankstelle dabei haben.
Da hilft auch eine Gasanlage nicht wiklich.
:devil:
Gruß
Norbert

Norbert, ich kann mich erinnern das es anfang der 90ger noch Womos mit benziner gab. Das waren baugleiche wie Ducato, allerdings von Citroen...
Die leute haben damals geflucht weil der Verbrauch so hoch war.
Heute würden wir scharf nachdenken und rechnen, ob es sich lohnt mit Gasumbau...


:wink

tourensauser
28.04.2009, 23:09
>>>:banane:banane:banane (http://de.wikipedia.org/wiki/Erbsenz%C3%A4hler)



Interessant, daß ausgerechnet ein Vorfahr bzw. Nahestehender der lockeren Campergemeinschaft das Erbsenzählen erfunden hat...:scratch:



P.S.: Ich wusste gar nicht, daß man unter Smileys einen Link verstecken kann.

Ösi
03.05.2009, 15:27
Also der Vergleich mit dem LKW war auf die jetztige Zeit und auf meinen Wohnort bezogen.

Aber eines ist sicher:
Welcher Motor zu wem passt muss jeder selbst entscheiden.