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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zugfahrzeug - Geländewagen nicht SUV


BeRu
16.07.2009, 17:43
Hallo,
nachdem ja zur Zeit überall auf die Fahrer von so gen. SUV eingedroschen wird, möchte ich mich mal als Geländewagenfahrer outen.
Wir fahren seit 1999 einen Terrano II 2,7 TDI. Nachdem der vorherige Wagen. eine NISSAN Vanette, den Knaus 550 TKM kaum ziehen konnte; ich konnte den 5. Gang sehr schonen, verwirklichte ich mir den Traum eines Geländewagens. Die Vanette brauchte solo 11 l Normalbenzin, mit Wohnwagen je nach Wetter und Fahrweise bis zu 16 l.
Der Terrano braucht solo 10 l. bei gemächlicher Fahrweise 9,2 l. Mit Hänger ca. 13,5 l Diesel.
Der Terrano zieht den max. 1500 Kg schweren WoWa mit links; das Gespann liegt satt auf der Straße. Wir haben jetzt 210.000 Km runter; bei 200.000 war die 1. Kupplung auszuwechseln ebenso die Stoßdämpfer, was will man mehr.
Manch einer wird sich fragen, warum einen Geländewagen (kein SUV!)? Manche fahren unbedingt einen BMW oder einen Daimler, ich fahre sehr sicher, bequem, dem Verkehrstrom angepasst ohne Hindernis zu sein.
Aber jedem das Seine.

Gruß

BeRu

Hymermann
16.07.2009, 19:23
Hallo BeRu,

warum outen??

Ich fahre einen Nissan X-Trail 2,2 dCi mit 100 Kw/136 PS und stehe voll dahinter!! :daumen:

Fahre den x...ten Nissan und bin mit allen sehr zufrieden gewesen! :daumen: :top :daumen:

Verbrauche Solo so 8-9 Liter Diesel und mit 1800 kg Hänger, Räder auf dem Dach und Brigitte auf dem Beifahrersitz, so zwischen 13-14. Wenn´s mal gut läuft auch 11,5, aber umgekehrt, bei Dampffahrt, und Gegenwind auch mal 15. Alles mit DPF-Filter!!

Das ist gegen manchen großen Geländewagen, PKW oder auch SUV, verhältnismäßig wenig.

Im nun gemäßigten Endalter sitz man wesentlich bequemer und fährt somit auch gemütlicher durch die Gegend! Gelle André?:totlach

Aber wie Du schon schreibst, jedem das Seine. :banane

Travelking
16.07.2009, 19:38
Im nun gemäßigten Endalter sitz man wesentlich bequemer und fährt somit auch gemütlicher durch die Gegend! Gelle André?:totlach

Aber sicher Dieter, den Weg gehen (ähh fahren) wir gemeinsam :zwinkern:

m+m
17.07.2009, 09:09
was ihr schreibt kann ich voll unterstreichen - die bequemlichkeit eines großen, starken zugwagens ist nicht zu übertreffen, und, ....im nun gemäßigten endalter ..........:D:.

auch ich fahre einen GELÄNDEWAGEN mit automatik, 160 (diesel-)ps und knapp 400 nm drehmoment; mit meinem wowa (1000kg) spielt der nur.
verbrauch solo rd 10l/100km und im gespann knapp 11l; nachträglicher rußfiltereinbau geht bei diesem modell leider nicht (gelbe plakette).

das ist mein zweiter pajero und ich möchte auch im solo-betrieb nicht auf die annehmlichkeiten dieses fahrzeugs verzichten; ich fahre allerdings immer im rahmen der richtgeschwindigkeiten.

@ alle bedenkenträger:
natürlich ist mir bewusst, dass ich mich mit dieser "großen karre" umweltpolitisch völlig daneben benehme aber .....:rotwerd2:

...... genaugenommen ist auch unser gemeinsames hobby umweltschädlich, weil, wir könnten ja auch alle ganz anders urlaub machen, ohne motore und alle möglichen emissionen...:angel:

Toby
17.07.2009, 09:47
...... die bequemlichkeit ....... ist nicht zu übertreffen ............

Sicher,
und dann womöglich noch einen mit kurzem Radstand :stupid:

Gruß Thomas

Vivaldi
17.07.2009, 09:52
"vorne: mitsubishi pajero 3,2DID (3-türer)..."


Toby,


der 3-Türer beim Mitsubishi-Pajero ist der "kurze"........:zwinkern:

Übersehen........???

m+m
17.07.2009, 09:55
Sicher,
und dann womöglich noch einen mit kurzem Radstand :stupid:

Gruß Thomas

:confused:

Toby
17.07.2009, 10:21
Aha - ist dann so ein Hoppel-Poppel am Bahnübergang :D:
...Heute schon genickt...

Gruß Thomas

Hymermann
17.07.2009, 11:51
Aha - ist dann so ein Hoppel-Poppel am Bahnübergang :D:
...Heute schon genickt...

Gruß Thomas

Da sind sie wieder, die pauschalen und falschen Aussagen über Geländefahrzeuge, SUV´s und wie man sie bezeichnen möchte.

Thomas, Du bist nicht auf dem Stand der Technik und hast sicherlich noch nie so ein Ding besessen oder über einen längeren Zeitraum gefahren!

Wer solch eine Aussage nur nach einer evtl. Probefahrt macht, hat eben keine Ahnung von den wirklichen Vorzügen eines solchen Autos und kommt dann mit solchen pauschalen Vorurteilen daher.

Übrigens, da Dein Focht Mondeo bis auf ein paar Millimeter den gleichen Radstand hat wie mein X-Trail, nickst Du ja genau so häufig.....:totlach

Daher ist für mich hier auch Ende dieser Diskussion!

Toby
17.07.2009, 16:08
Thomas, Du bist nicht auf dem Stand der Technik und hast sicherlich noch nie so ein Ding besessen oder über einen längeren Zeitraum gefahren!
Daher ist für mich hier auch Ende dieser Diskussion!

O.k., dann ist der DC GL 280 (?) halt kein aktuelles Modell..........
.....auch mit Strassenbereifung.
Im Sinne der Verbrauchsdaten ist der allerdings garantiert nicht auf dem höchsten Stand der Technik.:mad:

In den letzten 20 Jahren hat sich seit dem Nissan Patrol zwar der Fahrkomfort massiv geändert, aber ist halt noch kein PKW.


Übrigens, da Dein Focht Mondeo bis auf ein paar Millimeter den gleichen Radstand hat wie mein X-Trail, nickst Du ja genau so häufig.....
Daher ist für mich hier auch Ende dieser Diskussion!

Ich hoffe, das die Diskussion damit für dich wirklich beendet ist,
den eigentlich hatte die für dich gar nicht angefangen.
Oder fährst du auch den angesprochenen "kurzen" Pajero :confused:
Wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil :top


Gruß Thomas

Campervan
18.07.2009, 07:43
Hallo,

viele Dinge scheinen unvernünftig, aber werden trotzdem gemacht.

Siehe Damenmode, besonders -schuhe ! Grob die Hälfte könnte man als "unvernünftig" einstufen, und sofort ........ wegwerfen ?
= ein Aufschrei durch die Damenwelt ? :cry: :keule:

Als A. Dethleffs mit seinem ersten WW reiste - wer weiss, wieviel Leute ihn für verrückt hielten ?
"Wozu Wohnwagen ? Es gibt unterwegs genügend Übernachtungsangebote"
Heute:"Wozu WW ziehen ? Miete Dir einen WW am Zielort-CP ?"

Siehe Geländewagen. In manchen Ländern geradezu notwendig, und Allrad machmal sogar vorgeschrieben - aber wozu in Dtl. ?

Ich fahre einen Mini-Van, V6, 110 kw. - für einen Solo-Camper .... zu groß = unvernünftig ?
Aber der ist bei mir auch Transporter = "Arbeits-Fahrzeug" usw.
Und ich schätze dessen Komfort, und dafür braucht man die 110 kw., und nicht weniger.

Einer meinte, mit seinem Subaru-Minibus (55 PS ?) könnte er alles ziehen. z.B. Pferdeanhänger inkl. einem Gaul.
Resultat: Getriebeschaden in F, Höhe Montelimar = nördlich von Marseille. Und null Schutzbrief.
Mit einem Geländewagen - wäre daß nicht passiert ?

Jeder braucht sein "Handwerkszeug" und nicht nur zum arbeiten, sondern auch um seinen ! Fahrspaß damit zu haben.

Zugegeben: Bei großen Benzinfressern ab 15 oder 20 ltr. aufwärts - im Solo-Betrieb ! - würde mir das Verständnis fehlen.
Aber ich muß ja nicht alles verstehen können :stupid: - siehe Damenschuhe:zwinkern:

Gruß
Bernd-CV

rolela
18.07.2009, 09:31
zu den überragenden Zugeigenschaften eines Ford aus Masse, Kraft und Traktion zählen nicht zuletzt auch die wunderschönen im Innenraum verbauten Plastiklandschaften, die immer wieder das exakte Ansprechen des Fahrwerks akkustisch untermalen. :top

Klar darf danach gefragt werden ob es das braucht zum Ziehen, aber geeigneter ist ein Geländewagen allemal, oder Toby?

Toby
18.07.2009, 09:56
Mit einem Geländewagen - wäre daß nicht passiert ?

Wobei dieser Begriff doch erstmal definiert werden muss !

Definition lt. Wikipedia :D:
"Geländewagen sind Automobile zum Befahren von schwierigem Gelände abseits von asphaltierten Straßen. In den Anfangsjahren des Automobils waren asphaltierte Straßen die Ausnahme und alle Fahrzeuge mit hoher Bodenfreiheit ausgestattet. "

Klar darf danach gefragt werden ob es das braucht zum Ziehen, aber geeigneter ist ein Geländewagen allemal.....
Natürlich ist ein allradgetriebenes Zugfahrzeug von Vorteil,
vor allem, wenn man ohne vorheriger Besichtigung des Stellplatzes in einem Sumpfloch, fast bis zu den Achsen einsumpft :D:
Bis auf meinem ersten Campertreffen, welches 3 Tage eingeregnet auf einer schrägen Wiese (Losheim) stattfand, habe ich noch nie einen richtigen Geländewagen vermisst.
Bem.: auch da half auch nur der Trecker des Platzwartes.....
...das wusste ich vorher, sonst wäre ich nicht in die Schräge gefahren.
Ansonsten vermisse ich den nicht.............
.......eher weitere 4 Zylinder + 500 PS
Aber das wäre dann auch unsinnig, denn ich komme so auch sehr flott, bequem und kostengünstig von der Stelle.

Und wie die Innenausstattung des Zugwagens anmutet,
hat mit dessen Zugwageneigenschaften ja mal gar nix zu tun.
Oder zieht der Mondeo mit Lederausstattung besser :scratch:
Alles eine Sache des Geschmacks und wie laut man die CD hört.
Ausserdem sind bei 110 die Luftgeräusche so laut,
das man ein evtl. knarzen nicht mehr mitbekommt....
....Babsi kann aber während der Fahrt immer gut schlafen :zwinkern:

Gruß Thomas

Hymermann
18.07.2009, 10:49
Nach soooo viel Schreiberei hier die von viel Unkenntnis zeugt, leider Rückfällig geworden, (Toby verzeihe!!!) da ich im WEB folgendes gefunden habe, was den Nagel auf den Kopf trifft:

12. Januar 2009


Hallo,

ich wollte nur mal eben was positives hierlassen. Im Oktober habe ich (leider) meinen 2,2 dCi Elegance auf einen "schicken" BMW 320i Touring EZ 6/2006 in schwarz mit Sportpaket und vielen Extras in Zahlung gegeben weil ich dachte, da wir nun unser Hobby (Pferde) aufgegeben haben, bräuchte ich den IXI nicht mehr. Tja und nun bin ich fast am weinen. Klar, der BMW ist suuuuuper schick und fällt schon auf, aber was das Fahren und die Übersicht und das Praktische und den Spritverbrauch und das Bequeme und und und angeht, fehlt mir der IXI ganz schön. Ich werde jedenfalls versuchen den schicken wieder zu verkaufen und mir wieder einen praktischen X-Trail zulegen. Ich hatte mit meinem in den 4 Jahren und 53000 km keine Probleme !!! (Na hoffentlich wird es dann auch so bleiben, also enttäusch mich nicht IXI :-)))


oder aus einem Fahrbericht:


Vollgepackt mit hochmoderner Antriebstechnik wendet sich der attraktiv gestylte Fünftürer primär an junge oder jung gebliebene Käuferschichten. Als ein typisches Kompakt-SUV bietet der X-TRAIL sowohl ein hohes Maß an Geländetauglichkeit als auch hohen Fahrkomfort und Pkw-artige Agilität auf der Strasse. Dank der erstmalig eingesetzten Steuerung über ein elektronisches Gaspedal (E-Gas) erfolgt im X-TRAIL die variable Verteilung des Drehmoments auf Vorder- und Hinterachse absolut verzögerungsfrei und dadurch besonders akkurat.


Noch Fragen zu diesen "schrecklichen" "umweltfeindlichen" "spritfressenden" "kostenträchtigen" Autos gefällig? Gute Antworten kann ich massenweise liefern! Nur bitte nicht wieder abgedroschene Phrasen und Vorurteile ungeprüft verbreiten. Man sollte nur über das schreiben, was man selber ausprobiert hat!

BeRu
18.07.2009, 14:08
Na, da habe ich ja etwas los getreten.
Aber sei es wie es ist. Ich fahre ihn gern den langen Kerl mit 5 Türen. Er hoppelt nicht und ich vertrage auch die Geschwindigkeit von 155 Km/h - schneller geht er nicht -, wobei man sich immer noch gut unterhalten kann, ohne schreien zu müssen. Ich bin in einem Alter, in dem man nicht mehr zu den Bleifussartisten gehört, also schön gemächlich ohne Verkehrshindernis zu sein.

Gruß

BeRu

tourensauser
19.07.2009, 11:34
Mein nächstes Zugfahrzeug wird mit Sicherheit ein Geländewagen sein.

Die Vorzüge eines solchen Fahrzeugs im Gespannbetrieb sind enorm.

Was hätte ich aktuell im Urlaub für eine Getriebe-Untersetzung gegeben..... :schwitzen:

Grottenolm
30.07.2009, 07:20
Moin,

da ich auch zu den "unvernünftigen" Menschen gehören, die meinen, dass Leben sei nur im "SUV" zu ertragen, mische ich mich auch noch mal hier ein.

Sehe aber das Problem nicht! Der Weg zum Outlander (das ist KEIN Geländewagen, sondern ein hochgelegter Kombi mit Allrad) führte mich über Zafira und Renaul Megane Kombi.

Alles drei Autos hatten CommonRail-Diesel mit Leistungen zwischen 110 und 155 PS und Drehmomente zwischen 250 und 380 NM.

Ganz klar: im Gespannbetrieb ist der Mitsubishi das Angenehmste, was ich je gefahren bin.

Im täglichen Leben gefällt mir die hohe Sitzposition und das Raumgefühl - Ein- und Aussteigen ist halt wesentlich bequemer.

Verglichen mit dem S-Max meines Freundes (hat den gleichen Motor) kostet mich der Allrad ca. 1l/100km, wenn ich ihn eingeschaltet habe!

Und: 2000kg Anhängelast und 620kg Zuladung geben mir ein sehr angenehmes Gefühl von Sicherheit, übrigens auch wenn wir ohne WoWa in Urlaub fahren.

Als Sahnehäubchen erhöht sich beim Mitch das zul.GG um 100kg im Gespannbetrieb - ich muss also noch nicht mal die Stützlast von der Zuladung abziehen!

Natürlich läuft so ein Auto mit Dachreling, der Höhe, der Herstellungsqualität und den 18-Zöller nicht mit der Lautstärke und dem Komfort einer Limousine - hatte mal einen Mondeo Kombi mit 150PS Diesel für ein Wochenende zum Probefahren.

Ob man nun also geringeren Komfort (insbesondere gegenüber einem VAN), höhere Kosten und das "schlechte Image" gegenüber der Souveränität beim Ziehen und Fahren, der angenehmen Sitzposition und dem Wissen um die vorhandenen Reserven im wahrsten Sinne des Wortes "in Kauf nimmt", sei doch dem Halter selbst überlassen!

Übrigens: vom X-Trail war ich auch begeistert, ein absolut komfortabel zu fahrendes Auto mit viel durchdachten Details, leider jedoch mit einer absolut unzureichenden Zuladung (unter 400kg bei guter Ausstattung), dass hat ihn letztendlich aus dem Rennen geworfen.

Natürlich bin ich vorher auch ohne Allrad überall hingekommen und man braucht in meistens nicht wirklich. Wenn man aber mal in Schnee und Eis - oder beim diesjährigen Ritt mit WoWa über die Turracher Höhe (23% Steigung!) die Vorteile mal erlebt hat, möchte man nicht mehr ohne.

Zur Zeiten meines Omega Caravan meinte ich auch, ein Schiebedach sei Klasse und eine Klimaanlage braucht man nicht - dass sehe ich mittlerweile auch anders. Man gewöhnt sich halt sehr schnell an die Annehmlichkeiten der automobilen Technik.

Gruß

Grottenolm Detlef

Bernd
30.07.2009, 10:07
Ich habe dieses Thema mit Interesse verfolgt. Aber muss es gleich ein SUV
sein? Ich fahre zur Zeit einen A4 Avant Quattro und muss sagen, daß der
Allradantrieb viele Vorteile bietet. Es ist für mich eine Überlegung im neuen
Jahr den neuen BMW X1 zu ordern.

Der Suv macht für mich nur in zwei Punkten Sinn. Die bessere Sitzposition und
das bequemere Einsteigen. Deshalb auch meine Überlegung. Was den Ver-
brauch angeht, ist dies meines Erachtens zu vernachlässigen. Das hat jeder
mit seiner Fahrweise selbst in der Hand. Ein Kollege von mir fährt gleichen
A4 jedoch alss Fronttriebler und verbraucht 1,5 - 2 l mehr.

Bernd

Grottenolm
30.07.2009, 15:42
Hi,

@Bernd:

nein, natürlich muss es kein SUV sein.

Aber wie Du schon richtig bemerkst, hat ein Kombi halt nicht die Karosseriehöhe, und damit natürlich nicht die Übersicht und die Bequemlichkeit.

Ich mag die VAG-Produkte nicht - ist wohl historisch gewachsen, aber sowohl der Laguna als auch der Insignia könnten mich schwach werden lassen.

Gegenüber diesen Modellen (und natürlich auch gegenüber einem A4) war der Mitsubishi natürlich WESENTLICH günstiger. Ich predige zwar nie die Schnäppchenjagd, will auf der anderen Seite einen Aufpreis von 6500-10000 EUR aber auch irgendwie begründet haben, und dass viel fast allen Herstellern (außer Nissan) zum Zeitpunkt der Auswahl mächtig schwer.

Ein Auto, welches mich ein paar Jahre täglich begleitet ist für mich immer ein Kompromiss - dem Mitch fehlt z.B. die Automatik. Aber im Q1/2008 war die Luft mit bezahlbaren Kombis/VANs/SUVs, welche meine Kriterien an ein Auto (andere mögen andere Kriterien haben) erfüllen, eher gering.

Dabei wollte ich doch gar nicht viel, es sollte doch "nur" sein:

- Diesel mit ausreichend Leistung und Drehmoment, vor allem mit wenig Turboloch
- Allrad
- Automatik
- Schiebedach
- Keyless System
- eingebautes Navi mit Rückfahrkamera
- keine Ladekante
- ausreichende Zuladung (500kg zzgl. Stützlast)
- übersichtliches Armaturenbrett mit wenigen Knöpfen
- eher weiches und komfortables Fahrwerk
- sinnvolle Anhängelast (1750kg) mit sinnvollem Zuggesamtgewicht
- nicht zu breites Auto
- Preisobergrenze 40.000 EUR netto

Ich hatte erwartet, mich ein wenig bei allen möglichen Herstellern und Händlern umzusehen und mich dann nicht entscheiden zu können, aber nachdem ich feststellen musste, dass wohl niemand überhaupt ein passendes Gefährt veräußern wollte, habe ich angefangen, Kompromisse zu machen.

Als Ergebnis war dann der Verzicht auf die Automatik der für mich am Besten gangbare Weg.

Der Nissan X-Trail ist übrigens nur sehr knapp an der unzureichenden Zuladung gescheitert.

Da ja bekanntlich nach dem Spiel schon vor dem Spiel ist, nehme ich gerne Anregungen, Tipps und Ratschläge für ein Auto entgegen, welches den o.g. Kriterien entspricht. Für jeden passenden Vorschlag spendiere ich auf dem nächsten Treffen ein Bier!

Gruß

Bernd
30.07.2009, 19:06
@Grottenolm

Hallo Detlef,

der neue Insignia mit Biturbo Diesel und Allrad könnte mich auch schwach
werden lassen. Ich traue dem Braten bei Opel und GM nicht. Aus diesem
Grund werde ich hier erst einmal abwarten.

Bernd

CampingNarr
30.07.2009, 19:53
Nur mal nebenbei
VAG-Produkte gibt es nicht, hat es nie gegeben !
Das war die Bezeichnung für den Service

Ansonsten gib es den Volkswagen Konzern mit den Marken


Volkswagen
Volkswagen Nutzfahrzeuge
Audi
Seat
Skoda
Bentley
Bugatti
Lamborghini
Scania

Demnächst vielleicht noch mehr Marken :totlach

Surfer64
03.09.2009, 18:55
Demnächst vielleicht noch mehr Marken :totlach


Wie war das mit Porsche :scratch::scratch::totlach

tourensauser
01.11.2009, 11:14
Was mich zum Thema Geländewagen mal interessieren würde:

Wie verhält sich denn das mit den Getriebeuntersetzungen ? Wenn ich mit dem dicken Wohnwagen hintendran irgendwo an einer Steigung hänge nützt mir der Allrad alleine ja nicht wirklich was, oder sehe ich das falsch ?

Aber welche Gelädewagen bieten denn eine Getriebeuntersetzung ?

Wie ist denn das bei den Land Rover Modellen ? Der Freelander 2 (http://www.landrover.de/de/de/vehicles/freelander-2/overview.htm) würde mir ja wirklich gut gefallen. Der bietet zwar eine Menge elktronischer Fahrhilfen, aber eine Untersetzung ist da auch nicht an Bord.

Ist sowas nötig oder nur für Malaysia Touren gedacht ?

j.stupperich
01.11.2009, 14:28
Hi Tourensauser,

diese Fragen münden regelmäßig schnell in Grundsatzdiskussionen. Trotzdem traue ich mich mal aus der Deckung:

Zum bergauf Anfahren muss viel Zugkraft vorhanden sein - und am Boden ankommen.

Die Kraft bekommt man entweder mit einem entsprechenden Motor oder durch eine Untersetzung (Traktoren z.B. beziehen ihre große Zugkraft aus sehr kurzen Getrieben).

Damit die Kraft im Extremfall auch an den Boden kommt, braucht man passende Bereifung, passende Gewichtsverteilung und das richtige Antriebskonzept (Allrad, Sperren, ...).

Untersetzungen gibt es anscheinend fast nur noch in "richtigen" Geländewagen. Bei SUVs sind sie kaum noch zu finden, vermutlich will man Kosten und Gewicht (also auch Verbrauch) sparen.

Wenn man richtig in die Pampa fahren will, sollte man auf eine Untersetzung, Differentialsperren, Rampen- und Böschungswinkel, die passende Bereifung usw. achten. Man landet dann beim Mercedes G, Landrover und ähnlichen "harten Jungs".

Die kommen auch da noch durch, wo ich mit dem X3 keine Chance hätte. Aber da will ich nicht hin, das Auto soll noch lange halten.
Für mich sind die Fahreigenschaften auf der Straße wichtiger und da paßt für mich so ein "hochgelegter Kombi" besser. Aber das ist eine persönliche Abwägung, jeder sieht das anders.
Im Schnee und auf nassen Wiesen, auch an starken Steigungen ist auch der X3 sehr gut. Durch massig Kraft bei kleinen Drehzahlen (500 Nm bei 1750 1/min, davon 400 Nm bei 1300 1/min), in Kombination mit einer klassischen Wandlerautomatik hatte ich noch nie Bedarf an einer Untersetzung. Bei mir wäre vermutlich eher die Straßenbereifung der limitierende Faktor.

Was ich wirklich ziehen könnte, weiß ich nicht - die Schadenfreude an einem festgefahrenem SUV habe ich noch niemandem gegönnt.
Mein WoWa ist eher ein Spielzeug, richtig gezogen hat das Auto erst zweimal:
Einmal habe ich ein WoMo aus einer nassen Wiese gezogen, als der Platzwart nicht da war. Das WoMo hatte als Fronttriebler wenig Chancen auf der ansteigenden Wiese. War ein netter Anblick, so ein Trümmer hinter dem doch relativ kleinen Auto...
Bei der anderen Aktion habe ich einen kleinen Peugeot am Browersdamm aus dem Sand gezogen. Der Dussel sollte als Musiker im Strandcafe auftreten, war zu früh abgebogen und steckte nach eigenen Befreiungsversuchen bis zu den Achsen im Sand. Auch die Aktion klappte (vielleicht, weil das Auto viel leichter war als meins?), aber ich war doch erleichtert, dass wenig weiter ein Landrover stand, auf dessen Fahrer ich notfalls hätte warten können, falls ich mich so festgefahren hätte, dass ich auch ohne den Peugeot nicht wieder raus gekommen wäre.

Was man braucht, wird jeder anders beantworten. Der eine ist mit seinem Fronttriebler glücklich und problemlos unterwegs, der andere baut einen Unimog zum WoMo aus. Beides hat seine Vorteile.

Für mich stellt der SUV mit starkem Motor und einer Wandlerautomatik einen guten Kompromiss aus Straßenfahrzeug, aktiven und passiven Sicherheitsreserven und bequemer Sitzposition dar, mehr Geländegägngikeit brauche ich nicht.
Sollte ich mich damit wirklich mal festfahren, muß ich eben auf "richtige" Geländewagen, Traktoren, Unimogs warten. Allzu oft wird das wohl nicht vorkommen.

dilldappe
01.11.2009, 16:41
Hallo Stefan,

einige Jahre habe ich Opel Fronteras gefahren, die Getriebuntersetzung hatten. Für meine eigenen Zwecke, egal ob steile Berge, schräge/nasse Wiesen oder Schnee, habe ich dieses Hilfsmittel nie gebraucht - der "normale" Allrad reichte völlig! Nützlich war die Untersetzung ein paar mal beim Rausziehen von Wohnmobilen:D: Jetzt habe ich schon 4 Jahre einen X-Trail und kann mich den Ausführungen von j.stupperich nur anschließen - auch wenn der X-Trail in einer viel niedrigeren Klasse als sein X3 spielt! Aber Mobis rausziehen kann meiner auch:zwinkern:

Gruß

dilldappe

rolela
01.11.2009, 16:47
Mann was habt ihr für tolle Autos.
Ich schaffs nicht mal mit Untersetzung und Sperren meinen Wohnwagen aus dem Sumpf zu ziehen :totlach

Toby
01.11.2009, 17:07
Mann was habt ihr für tolle Autos.
Ich schaffs nicht mal mit Untersetzung und Sperren meinen Wohnwagen aus dem Sumpf zu ziehen :totlach
Das war ja auch was besonderes:
1.) richtig tiefe Wiese, fast ein See - fährt man eigentlich nicht rein :zwinkern:
2.) hast du keinen Wohnwagen, sondern ein halbes Einfamilienhaus :zwinkern:

Gruss Thomas

tourensauser
01.11.2009, 18:38
Vielen Dank erst mal für die hilfreichen Ausführungen. :daumen:

Ich befinde mich momentan an einem Punkt, an dem ich meine bisherige Zugwagensituation überdenke und mich daher richtig entscheiden möchte.

Wir haben jedes Jahr mehrere Situationen im Urlaub, wo wir mit dem aktuellen Zugfahrzeug an Grenzen stoßen. Nicht nur unbedingt im Gespannbetrieb, sondern auch (und gerade dann) bei Tagesausflügen. Ich ärgere mich heute noch schwarz wenn ich daran denke, daß wir 2006 die Auffahrt auf den Pic du Canigou abbrechen mussten, da das mit dem Fronttriebler mit der geringen Bodenfreiheit vielleicht möglich gewesen wäre, aber nur auf Kosten des Materials. 2005 in Ungarn auf dem Badasconyhegyi hatten wir uns mit dem Golf auf einem Feldweg fast festgefahren, als die Spurrinnen immer tiefer wurde. 2007 war in den Pyrenäen auch wieder Schluss als es gerade wieder richtig gut wurde. Jedes Jahr drehe ich mehrmals irgendwo um, da das Terrain zu heiß für unser Material wird. OK, muss man ja nicht reinfahren werden jetzt einige sagen....würde ich aber gerne.
Im Gespannbetrieb hatten wir dieses Jahr so eine Situation nach einem Verfahrer und daraus resultiernd nötigem Anfahren bei geschätzten 21 Prozent. Auf diversen Campingplätzen haben wir auch schon gezittert ob wir das Gespann wieder flott bekommen.
Zusätzlich möchten wir uns die kommenden Jahre mit dem Thema Wintercamping auseinandersetzen und im Schnee ist das ein Nogo mit unsererm Gespann. Auch die Winterurlaube ohne Wohnwagen waren schon oft spannend. Die Anfahrten zu diversen Ferienhäusern in den Alpen sind teilweise grenzwertig. Und wer möchte schon die Verpflegung und das Gepäck für eine Woche 300 m weit schleppen, bloß weil es eben diese letzten 300 m über einen Feldweg geht, der ohne Allrad unpassierbar ist ?

Das ist alles sicherlich nicht zwingend nötig, aber es ist auch nicht zwingend nötig einen dicken Wohnwagen durch die Gegend zu ziehen.

Wir möchten nicht durch irgendwelche Flüsse fahren oder uns mit Seilwindeneinsatz durch irgendwelche Schluchten kämpfen.

Die Frage ist eben: Ist es unbedingt nötig einen "richtigen" Geländewagen mit Untersetzung und Sperren zu haben oder reicht für unsere Zwecke auch eine "Sparversion" aus ? Welche Fahrzeuge bieten gute Geländegängigkeit, evtl. sogar die Sperren und Untersetzungen und verfügen trotzdem über einen vernünftigen Fahrkomfort ?
Man fährt ja meist auf normalen Strassen, also muss auch der Alltagsbetrieb beachtet werden. Wenn das nicht so wäre könnte man sich ja auch einen Land Rover Defender (http://www.landrover.de/de/de/vehicles/defender/overview.htm) zulegen. Aber das ist doch eher ein Bulldog denke ich.
Der von mir aufgezeigte Landrover Freelander 2 ist in welche Kategorie einzustufen ? Sprechen wir hier über eine "hochgelegte Limousine" oder handelt es sich trotz fehlender Untersetzung um einen "richtigen" Geländewagen ? Kennt jemand den Freelander und kann etwas über den Fahrkomfort im Vergleich zu anderen Allradlern sagen ?

Marc
01.11.2009, 19:18
hallo tourensauser, ich habe mich damals dür einen sorento entschieden. der hat untersetzung und ist in der anschaffung preislich fast nicht to toppen. bin immer raus gekommen, auch in kirchzarten, wo rolela wohl versunken ist :-)

da wir vielleicht auf ein wohnmobil umsteigen steht er allerdings momentan zum verkauf :zwinkern:

tourensauser
01.11.2009, 19:34
für einen sorento entschieden. der hat untersetzung und ist in der anschaffung preislich fast nicht to toppen. ... steht er allerdings momentan zum verkauf :zwinkern:

Der Sorento ist sicher auch interessant.

Allerdings befinde ich mich noch voll in der Findungsphase :zwinkern:

Was ja auch immer ein Thema ist ist die Zuladung. Da ist bei eingen Modellen auch nicht viel zu holen.

Die knappen 700 kg vom Caddy sind natürlich schon ne feine Sache...

Ösi
01.11.2009, 20:07
Halo Stefan!

Also ich halte den Freelander für ein gelungenes Auto das mir sehr gut gefällt.
Persönlich kann ich dir nichts dazu sagen, aber wenn du bei Gockel mal "test freelander 2" eingibst bekommst du einige Resultate die du dir mal durchlesen kannst. Es gibt meines Wissens nach auch schon etliche Vergleichstest.

Eine Getriebeuntersetzung finde ich für ganz nett, aber nicht wirklich für notwendig. Da ist ein durchzugsstarker Motor hilfreicher. :zwinkern:

Rein und raus gekommen bin ich mit meinem übrigens bis jetzt auch überall, bis jetzt hat mich nur die zu geringe Bodenfreiheit und die großen Überhänge vorne und hinten von göberem Unfug abgehalten. :daumen:

tourensauser
02.11.2009, 09:14
Hej Gerry,

in den Tests habe ich schon mal gewühlt und finde nur gutes. Alle Tester sind voll des Lobes. Besonders diese elektronischen Geländehilfen (Terrain Response System) sollen ja einsame Klasse sein.

Die Tester bescheinigen dem Freelander durch die Bank weg trotz SUV Komforts auf der Straße absolute Geländeeigenschaften.

Hört sich ja schon mal gut an.

Hat jemand Erfahrung mit Land Rover ?

tourensauser
02.11.2009, 09:39
Hat jemand Erfahrung mit Land Rover ?


Ich meine hier allgemeine Erfahrungen zu Werkstätten, Zuverässigkeit, Wartungs- und Reparaturkosten, Ersatzeilversorgung, etc.

Man hört irgendwie gar nichts über diese Automarke, obwohl der Freelander 1 ja wohl einer der Verkaufsschlager des SUV Marktes war. :scratch:

Travelking
02.11.2009, 10:55
Hej Stefan,

Hat jemand Erfahrung mit Land Rover ?


imho hat Syli (http://www.wocamp.de/forum/member.php?u=19) mal einen Freelander gehabt.

CampingNarr
02.11.2009, 12:43
Hallo
@tourensauser: Hast Du schon mal einen Touareg oder den kleinen Bruder Tiguan in die Überlegung einbezogen ?
Zur Zeit fahre ich einen Touareg, der selbstverständlich ein Zischengetriebe, Sperrdifferenzial vorn/hinten und Sperrdifferenzial hinten links/rechts hat.
Bei 218 km/h Straßenendgeschwindigkeit (lt. Papier) auch nicht übel im Straßenverkehr :zwinkern:, obwohl ich die Höchtgeschwindigkeit noch nicht gefahren habe, aber das ist bei mir immer so, ich weiss nicht wie schnell meine Autos in der Endgeschwindigkeit sind.

LG wilfried

tourensauser
02.11.2009, 13:51
Hallo Wilfried,

durch die grundlegende Überlegung ob es ein SUV ohne Sperren und Untersetzungen tut oder ein Klettermaxe sein soll habe ich mich bisher nicht mit dem Tiguan auseinandergesetzt. Als langjähriger VW-Fahrer ist mir der Tiguan aber durchaus sympathisch.

Der Touareg ist mir eigntlich eine Nummer zu groß; auch was die Unterhaltskosten angeht.

Sicherlich aber ein tolles Auto :daumen:

Ich werde da auch mal den einen oder anderen Verdächtigen probefahren und mich noch mit anderen Dingen wie Kofferraumvolumen und Zuladung auseinandersetzen.

Das Thema Allrad ist für mich ganz neu, ich habe da keine Ahnung von und erhoffe mir noch so die eine oder andere Insiderinfo.

LMC-Admiral
02.11.2009, 16:30
Der Sorento ist sicher auch interessant.



Hallo Stefan, wie du vielleicht gelesen hast, fahren wir seit ca. 2 Monaten einen Sorento. Bis jetzt sind wir sehr zufrieden. Für uns war der Sorento eine der wenigen Alternativen, da wir ein Automatikfahrzeug mit ausreichend Zugkraft und Dieselmotor suchten. Alle anderen SUV's waren viel teurer, konnten als Automatik nur wenig ziehen (unter 1600 kg) oder gab es nicht als Diesel. (übrigens wir hatten nicht gedacht, dass das Wohnwagen ziehen mit Automatik so genial ist). Kraft hat der Sorento ohne Ende (170 PS, 3,5 t Anhängelast bei 140 kg Stützlast).


Bei vielen britischen und japanischen SUV gefiel uns die rechtsangeschlagene Hecktür nicht. Meine Cousine fährt z.B. einen Toyota RAV4. Wenn sie den Wohnwagen angehängt hat, geht die Tür nicht mehr auf. Ob das beim Freelander auch so ist, kann ich nicht sagen.

Atlan
02.11.2009, 16:54
Ich hatte mir spaßeshalber mal den Skoda Yeti angeschaut. Als 2.0 TDI darf er 2 Tonnen ziehen.
OK, die Zuladung ist mit 545kg geringer wie beim Caddy.
Könnte aber preislich durchaus günstiger als die Briten sein.

CampingNarr
02.11.2009, 17:17
Hallo Tourensauser
nun gut, ich fahre nun schon lange Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns und habe von daher nahezu alle Allradvarianten durch.

Wir machen jetzt schon 18 oder 19 Jahre Wintercamping und zum Teil war ich dabei auch mit Fronttriebler unterwegs.

Sicher ist ein Allrad mehr für das Gemüt, aber letztlich habe ich den bislang nur einmal richtig benutzt und das war als es auf der Autobahn durch Schnee chaotische Verkehrsverhältnisse mit über 90 km Stau gab (A9 Nürnberg-Berlin). Dabei hatte ich das Glück mich durch die liegengebliebenen LKWs hindurchschlängeln zu können, bevor hinter uns alles dicht war. Nur hätte ich weiter hinten gestanden hätte mir der Allrad auch nichts genützt.

Aber noch einmal zu Deinem Wunsch nach einem SUV.
Ich habe direkt vor dem Touareg zwei CC gefahren, einer mit Allrad und DSG (3,6l Benziner) und einen als Fronttriebler (2,0l Diesel).
Sicher ist die Sitzposition in einem SUV sehr schön, man kann doch eine große Strecke überschauen und bei 3,5t Anhängelast ist ein 1700 kg Anhänger auch etwas weniger zu spüren, trotzdem hat so ein PKW durchaus auch einige Vorteile.

Den Caddy gibt es inzwischen auch als Allrad habe ich gesehen.
Da es jetzt den CC als Diesel mit DSG und Allrad gibt (wird wohl mein nächstes Fahrzeug werden) ist es vielleicht auch nur eine Frage Zeit, wann es das Getriebe in den Caddy "schafft".

LG wilfried

Toto73
02.11.2009, 18:15
Sicher ist ein Allrad mehr für das Gemüt, aber letztlich habe ich den bislang nur einmal richtig benutzt und das war als es auf der Autobahn durch Schnee chaotische Verkehrsverhältnisse mit über 90 km Stau gab (A9 Nürnberg-Berlin). Dabei hatte ich das Glück mich durch die liegengebliebenen LKWs hindurchschlängeln zu können, bevor hinter uns alles dicht war. Nur hätte ich weiter hinten gestanden hätte mir der Allrad auch nichts genützt.

Das dürfte dann der 22.12.2001 gewesen sein..... :mad:
Wir hatten nicht so viel Glück. Aber noch genug Glück, dass wir Rodaborn über einen Zulieferweg uns bis nach Triptis in ein Hotel retten konnten, nachdem wir Rodaborn eine Stunde Kaffee getrunken hatten und es nicht weiter ging.
Das war mit einem Ford Fiesta, allerdings mit nagelneuen Winterreifen :top
Bekannte hatte es noch schlimmer getroffen, die wurden evakuiert und durften die Nacht in Bayreuth in der Turnhalle verbringen.... :confused:
Allrad hätte mir in der Situation auch nicht mehr geholfen, da die, die sich in Schneewehen festgefahren hatten, auch nicht die nötige Bodenfreiheit hatten... :zwinkern:

rolela
02.11.2009, 18:59
Hallo Stefan,

ein paar grundlegende Überlegungen und Vorschläge zu deiner Fahrzeugsuche.
Zum Thema Fahrkomfort, da scheiden alle Soft- oder Hardcore Geländegänger mit Starrachsen aus. Nur mit Einzelradaufhängung wird sich ein limousinenhafter Fahrkomfort einstellen.
Bei den Antriebskonzepten hast du egal was man dir erzählt die Auswahl zwischen klassischen Getrieben oder "elektronischen" Antrieben.
Die mechanischen sind dahin konzipiert, Motorkraft über kraftschlüssige Sperren und Zwischengetriebe in Vortrieb umzusetzen.
Die elektronischen vernichten Motorkraft um Vortrieb zu erzeugen. Paradebeispiel die 4matic der Sternenkrieger, die vollkommen ohne Längs- und Querdifferentiale auskommt und durchdrehende Räder einzeln gezielt abbremst. Im Extremfall bleibt die Fuhre einfach stehen oder irgendeiner sagt der ECU durchdrehende Räder erlaubt.
Für dein Anwendungsspektrum wär ich mal nicht so auf einen Neuwagen fixiert. Ein gebrauchter BWM mit xdrive und starkem Diesel wäre eine Alternative. Ausreichend gutes Antriebskonzept im Sommer und Winter und der Komfort kommt auch nicht zu kurz.

tourensauser
02.11.2009, 21:58
Für dein Anwendungsspektrum wär ich mal nicht so auf einen Neuwagen fixiert. Ein gebrauchter BWM mit xdrive und starkem Diesel wäre eine Alternative. Ausreichend gutes Antriebskonzept im Sommer und Winter und der Komfort kommt auch nicht zu kurz.

Hallo Roland und alle anderen,

ich hatte eigentlich nicht vor, mir einen Neuwagen zu kaufen. Tut mir leid, wenn dieser Eindruck erweckt wurde. Ein guter Gebrauchter tut es vollkommen; wann das Vorhaben 4x4 schlussendlich in die Tat umgesetzt wird steht auch noch in den Sternen.

Meine Fragen in diesem Thread dienen lediglich der Meinungsfindung und Information; ich bin Euch für Infos und Anregungen hier sehr dankbar :daumen:

Ich hänge einfach etwas bei der "Entscheidung" mich auf einen Geländewagen zu konzetrieren oder einfach zu einer Limousine mit Allrad oder einem SUV in Sparversion (die Allradtechik betreffend) zu tendieren.

Was mich von der 4x4 Limousine abhält sind die z.Bsp.von Gerry genannten Nachteile der geringen Bodenfreiheit und der dadruch nicht vorhandenen Geländegängigkeit.

Würde man das in Kauf nehmen und auf die Erklimmung der Pyrenäen verzichten fände ich auch den Gedanken Caddy mit 4x4 reizvoll. Noch nie hatte ich ein praktischeres Auto als den Caddy.

@ Wilfried: ist der Antrieb des Caddy mit dem des Tiguan identisch ? Ich meine die automatische Zuschaltung des Allrads und Antriebsverteilung auf beide Achsen ?

Am Ende des Tages wäre das aber trotzdem ein großer Kompromiss zu meinem eigentlichen Wunsch, auch solo mal abseits der Pisten rumzubrettern.

Ich muss mir hier einfach noch intensive Gedanken machen, und mich mal auf dem Markt umsehen uind probefahren.

Wichtig war/ ist mir einfach die Frage, ob es was "extremes" sein muss oder ob es auch ohne die Sperren und Untersetzung geht wenn es mal richtig steil wird.
Und wenn ich Euch da richtig verstanden habe ist so eine Untersetzung nett und im Hardcoreeinsatz zu gebrauchen, alledings auch durch Leistung zu kompensieren.
Im Klartext kommt man daher auch mit einem entsprechend motorisierten SUV gut klar.

norbert_g
02.11.2009, 22:24
Das dürfte dann der 22.12.2001 gewesen sein..... :mad:
Wir hatten nicht so viel Glück. Aber noch genug Glück, dass wir Rodaborn über einen Zulieferweg uns bis nach Triptis in ein Hotel retten konnten, nachdem wir Rodaborn eine Stunde Kaffee getrunken hatten und es nicht weiter ging.
Das war mit einem Ford Fiesta, allerdings mit nagelneuen Winterreifen :top
Bekannte hatte es noch schlimmer getroffen, die wurden evakuiert und durften die Nacht in Bayreuth in der Turnhalle verbringen.... :confused:
Allrad hätte mir in der Situation auch nicht mehr geholfen, da die, die sich in Schneewehen festgefahren hatten, auch nicht die nötige Bodenfreiheit hatten... :zwinkern:

Da war ich auch unterwegs:schwitzen:
zum Glück habe ich B3 nicht geglaubt und bin ab Hormersdorf über die Landstraße gefahren mit meinem 745 Turbo, mußte noch jemanden bei Pegnitz abliefern sonst wäre das sowieso meine Endstation gewesen.
Also mit den gut 20 cm Neuschnee durch den Veldensteiner Forst (das war leicht, aber vorher an einer Steigung mußte ich einen Golf bergauf überholen und da ging mir der Ars.. auf Grundeis, denn links ging es gach bergab und rechts war ja dieses GerätOhneLogischeFunktion und ich konnte erst wieder gerade lenken als ich vorbei war, meiner fuhr so wie ein Rotti läuft:Arsch schräg nach links versetzt zur Schnauze) und auf dem Heimweg sah ich dann das Schlamassl: 4!!! Schneepflüge steckten in dem durch LKW mit Sommerreifen verursachten Stau :devil: .
Seitdem schwöre ich noch mehr auf Volvo, trotz Heckantrieb und Rottigang kam ich überall hin und wieder zurück, schade dass die den Lappländer nicht weiterentwickelt haben, dass wäre ein Traum.
@Stefan : ein gebrauchter Van mit Allrad? wäre dass eine Lösung bzgl. Platz, Zuladung und Anhängelast sowie eröhter Sitzposition.

Atlan
02.11.2009, 22:43
Heckantrieb und Rottigang

Was ist bitte ein "Rottigang" ???????:???:

norbert_g
02.11.2009, 22:55
Was ist bitte ein "Rottigang" ???????:???:Hallo Atlan, wie geht es übrigends Gucky und dem Haluter, trägt er immer noch die Kristalle? Rottigang: hast Du schon mal einen Rottweiler laufen sehen?
Da hat man doch immer das Gefühl, dass das Hinterteil den Vorderteil überholen will, diagonal erhält eine völlig neue Bedeutung, und so bin ich den Hang Anno 2001 hochgefahren und vor mir der Golf wurde immer langsamer:devil: ....
Norbert

Atlan
02.11.2009, 23:47
Jau, jetzt wo du das erklärst, dämmerts mir.
Das war im Winter '91 oder 92, da war ich an einem Freitag im Februar auf der A45 von Gießen Richtung Olpe unterwegs.
Es hat geschneit wie verrückt. Irgendwo bei Haiger habe ich dann einen Porsche überholt, der fuhr auch so
merkwürdig schräg, aber er kam voran. Klar bei den breiten Reifen...
Der muss wohl auch Allrad gehabt haben, ein 964 oder so was...
Mit meinem Opel Kadett 1,7D und schmalen Winterreifen war ich da besser unterwegs :D:.
Hat aber damals alles nichts genützt, bei Siegen war dann Schluss, da standen dann alle.
Das war ein echter Horrortrip...auf den 150km habe ich 38 Liter Diesel verbraucht, die Scheibe
ist mir bei laufendem Motor und Scheibenwischer zugefroren...
Nach einer Stunde stillstand bin ich dann durch die 20cm Neuschnee auf dem Standstreifen zur Ausfahrt
geschlichen...Schna... voll, ich wollte nach Hause !!!

norbert_g
03.11.2009, 00:19
Standstreifen hatte ich auch mal, war 87 bei Oy Mittelberg, mein erster Granada mit neuen WR drauf und da wo sie 3spurig werden sollte war sie nur noch einspurig und die war auch schon glatt.
ab auf den standstreifen und dann am stau vorbei.
2001 war das nicht mehr möglich, da standen die laster auch schon rottimäßig.
war auf der heimfahrt echt übel die armen schweine da zu sehen..... habe drei kreuze dann geschlagen als endlich daheim, von hormersdorf nach enzendorf ging es auch noch mit 8 oder mehr % bergab.....:schwitzen: trotz schneefall

j.stupperich
03.11.2009, 00:25
@Tourensauser:

Wenn Du im Urlaub oft an die Grenze kommst, bist du vermutlich wirklich ein Kandidat für "richtige" Geländewagen.
Mein X3 hat auch nur 20 cm Bodenfreiheit, damit zwar mehr als ein Pkw, aber nicht eben viel.

Wie du geschrieben hast, kommt bei Dir VW auch in Betracht. Das erinnert mich daran, dass es den Tiguan auch in der Version Track & Field gibt, die größere Rampenwinkel erlaubt, die Bodenfreiheit beträgt aber m.W. auch "nur" 20 cm.
Ziehen darf der bis zu 2,5 t, Stützlast 100 kg. Das sind keine schlechten Daten. - Und nein, ich bekomme keine Provision...

Mit dem DSG habe ich keine Erfahrung, generell ist aber eine Automatik etwas Feines. Und zumindest Wandlerautomatiken sind ziemlich haltbar, auch beim Rangieren - so lange man es nicht so extrem übertreibt, dass es Wärmeprobleme im Öl gibt (schafft man das?).

Ich hätte damals gerne auf den X3 2.0dA gewartet, aber das Getreibe hatte sich bei meinem alten Wagen verabschiedet und weil die Automatik für mich ein Muß war, wurde es dann der große Motor. Der ist eigentlich nicht nötig, macht aber viel Spaß.

Ach ja, zum Thema Wintercamping: Da machte ich mir wesentlich mehr Gedanken über das Bremsem mit dem Gespann auf glatten Straßen, als um das Weiterkommen. Meistens hat man zum Anhalten weniger Platz als zum Weiterfahren und wenn man langsamer würde und liegen bliebe, wäre das meistens weniger gefährlich, als wenn die Fuhre nicht rechtzeitig stehen bleibt.

tourensauser
03.11.2009, 07:52
Hallo,


Wenn Du im Urlaub oft an die Grenze kommst, bist du vermutlich wirklich ein Kandidat für "richtige" Geländewagen.


das befürchte ich eben auch :angel:



...dass es den Tiguan auch in der Version Track & Field gibt, die größere Rampenwinkel erlaubt...
Ziehen darf der bis zu 2,5 t, Stützlast 100 kgIch hatte gestern nach Wilfrieds Posting mal auf der VW-Seite gestöbert. Der Tiguan mit Schaltgetriebe darf die 2,5 to. Die Version Track and Field wäre wünschenswert. Nicht unbedingt nur wegen der Böschungswinkel sondern auch wegen dem Motorunterschutz und dem Off Road Fahrprogramm. Da ist ein Bergabfahr- und anfahrassistent mit drin und eine spezielle ABS Abstimmung fürs Gelände. Aber leider baruchen die meisten sowas anscheinend nicht. 95 % der Autos in mobile sind nicht in dieser Version....


zum Thema Wintercamping: Da machte ich mir wesentlich mehr Gedanken über das Bremsem mit dem Gespann auf glatten Straßen, als um das Weiterkommen.Das ist natürlich richtig und ein ABS ist ja auch bei Nicht-Allradleren vorhanden. Mir geht es hier aber auch um die Massenverhältnisse. Die Geländewagen / SUV's sind in der Regel ja auch einen Tick schwerer. Und das Fahren auf verschneiten Strassen ist mit dem Allrad im Gespannbetrieb ja doch eine andere Liga...oder täusche ich da ?

Bremsen geht über den Kopf ..... durchkommen nicht :D:

Das Wintercamping ist auch das kleinste Argument für mich für diese Überlegungen....das kommt eben noch dazu.

DSG ist ne feine Sache...habe ich aktuell im Jetta. Wobei das für mich kein muss ist. Ich kann mir auch vorstellen, auf rutschigem Untergrund mit einer konventionellen Kupplung besser dosieren zu können als mit dem DSG.

rolela
03.11.2009, 20:18
Die Berganfahrhilfe und das feine Dosieren beim Rangieren wird dir bei einer Wandlerautomatik kostenlos mitgeliefert.
So ne Untersetzung ist natürlich auch bergab zu gebrauchen, und die Aussage ein potenter Motor ersetzt bergauf einen Untersetzer möchte ich auch so nicht stehen lassen. Volles Rohr mit maximalen Drehmoment wirkt da natürlich auch auf alle bewegten Antriebsteile, manche Welle ging dabei schon zu Bruch, Mit weniger Kraft und Drehzahl geht das auch mit einem Untersetzungsgetriebe.
Natürlich hat jedes Antriebskonzept seine Grenzen. Im Winter war ich auch schon bei meinem Nachbarn und seinem Trekker um meinen Pajero wieder flottzumachen, nachdem ich ihn auf einem zugeschneiten Acker bis zu den Naben versteckt hatte.

tourensauser
04.11.2009, 14:23
Beim Stöbern stolpere ich über den Suzuki Grand Vitara, lieferbar als 1,9 l Diesel mit 130 PS / 300 Nm bei 2000 U/min. (Renault-Motor)

300 Nm ist nicht der Brüller aber: laut Prospekt permanenter Allradantrieb mit sperrbarem Mittendifferenzial und Geländeuntersetzung...

Sperrbares Mittendifferenzial :scratch: Kann mir das jemand erklären ? Bedeutet das Vorder- und Hinterachse arbeiten zu je 50 % oder bedeutet das durch den permanenten Allradantrieb daß rechts/links gesperrt wird und man sich ohne Rücksicht auf den Untergrund mit allen 4 Rädern gleichmäßig durchwühlen kann ?

Ansonsten Anhängelast 2 to bei 12 % / Stützlast 85 kg.

Nachteile: geringe Zuladung von 354 kg bis 465 kg (Fahrer schon dabei) und kleiner Kofferraum 400 l.

Preislich ist der Suzuki interessant...

LMC-Admiral
04.11.2009, 14:48
Hallo Stefan

ich denke mit dem Mittendifferenzial ist das gleiche System verbaut, wie bei unserem Sorento.

Wir haben ein elektronisch gesteuertes Allrad, bei dem wir bei Bedarf die Verteilung auf je 50 % Vorder- und Hinterachse festsetzen können. Das darf aber nur bei Bedarf im Gelände und bei Stand eingestellt werden. Unser Verkäufer sagte uns, dass wir den Schalter eigentlich ganz schnell vergessen sollten. Durch den Vortrieb auf allen Rädern ( mit Geländeuntersetzung) ist der Wagen auf festem Untergrund nicht mehr lenkbar bzw. man geht die Gefahr ein der Kardanwelle bzw. den Antriebswellen zu Schaden.
Der große Nachteil des Vitaras ist die geringe Zuladung, deshalb ist er bei der ADAC SUV Wertung seinerzeit nicht berücksichtigt worden.

Wenn du willst kann ich dir die ADAC -Einzelbewertungen von einigen SUV's per PN schicken. Die müsste ich noch auf dem Rechner gespeichert haben.

Wimet
04.11.2009, 15:03
Hallo Stefan,

der Suzuki hat aber die seitlich öffnende Heckklappe und das ist bei mir das KO - Kriterium.
Nicht ins Auto können, wenn der Hänger dran ist, damit kann ich nicht leben.
Ansonsten ist es ein gutes Fahrzeug und preislich interessant.
Sollten die Japse mal auf den Dreh mit der Klappe kommen, wäre ich ein Interessent !

tourensauser
04.11.2009, 15:16
Hallo Wimet,

das Problem haben wir jetzt beim Caddy auch. :keule:

Die Heckklappe ist riesig und geht weit runter. Dementsprechend weit geht sie beim Öffnen nach hinten. Ohne Fahrräder auf der Deichsel bekommt man den Kofferraum auf wenn man das Stützrad etwas runter macht.

Mit Rädern drauf keine Chance.

Man gewöhnt sich aber daran, die Klappe bis zum Fahrradlenker zu öffnen und dann drunterzukrabbeln :totlach

@ Heinz: das mit dem Differenzial kapiere ich aber trotzdem nicht richtig :scratch:

Zitat aus dem Suzuki-Prospekt

.. mit dem permanenten Allradantrieb samt serienmäßiger Geländeuntersetzung ist ganz einfach mehr drin. Das liegt daran, dass ein per Drehknopf zuschaltbares Mittendifferenzial die Kraft dynamisch auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Die Motorkraft wird so gleichmäßig auf alle 4 Räder übertragen und ermöglicht einen besseren Vortrieb. Ein weiterer Handgriff am Drehknopf erhöht durch eine Geländereduktion das Antriebsdrehmoment.Ist denn nun Rechts / Links auch gesperrt ? Wühlen sich also alle 4 Räder unabhängig vom Schlupf durch ?

LMC-Admiral
04.11.2009, 15:49
Hallo Stefan

ich habe das aus dem Sorento Forum kopiert:

Die Sache bei gesperrtem Allrad (in Untersetzung ist die Lamellenkupplung gesperrt) ist die: Es gibt dann keine Stelle im Antrieb (eine Kupplung, ein Differential oder ähnliches), an der die Drehzahlunterschiede der vier Räder beim Kurvenfahren ausgeglichen werden können. Das muss dann über die Räder - Durchdrehen des Reifens auf der Fahrbahn - geschehen. Das ist nur auf schmierigem Untergrund möglich.

Wenn der Untergrund griffig ist (Asphalt, Stein usw.) bei gesperrtem Allrad, kann der Drehzahlausgleich nicht über das Rad erfolgen und der Antriebsstrang verspannt sich, unter Umständen extrem und schlimmstenfalls bis zum Bruch einer Antriebswelle oder zum Durchbrennen der Lamellenkupplung.

Bei mir sind also alle 4 Räder gleichberechtigt bei gesperrtem Differential und wühlen sich durch den Dreck, ohne Rücksicht auf Verluste:D:

CampingNarr
04.11.2009, 15:56
Hallo
Mittendifferential ist das Differenzial wie der Name schon sagt, dass in der "Mitte" liegt.
Da Vorderachse und Hinterachse im Bogen unterschiedliche Wege zurücksetzen, benötigt man bei einem permanenten Allrad in der Mitte ein Differenzial.
Sperrt man nun das Differenzial, so ist das was vorn ankommt und das was hinten ankommt an Drehbewegung fest.
Hilft aber auch nicht auf Eis oder tief verbuddelt, denn dann kann zum Beispiel das rechte Vorderrad und das linke Hinterrad durchdrehen. Jetzt sind zwar beide Achsen vorn/hinten gesperrt, aber der Kraftfluss geht noch immer ins Leere.
Dann braucht man Differentialsperren links/rechts. Im PKW Bereich sind mir solche Sperren nur hinten bekannt, vorn könnte man sonst gar nie nicht lenken.
Im LKW Bereich gibt es wohl auch Sperren zusätzlich für vorn links/rechts.

Klarheiten restlos beseitigt ?

LG

LMC-Admiral
04.11.2009, 16:03
Dann braucht man Differentialsperren links/rechts. Im PKW Bereich sind mir solche Sperren nur hinten bekannt, vorn könnte man sonst gar nie nicht lenken.
LG
Genau aus diesem Grund sagte unser Kia Händler, dass wir im Normalfall die Finger von dem Schalter lassen sollten. Der Sorento ist dann nicht mehr lenkbarm, da alle 4 Räder gesperrt sein sollen.

tourensauser
04.11.2009, 16:07
Hilft aber auch nicht auf Eis oder tief verbuddelt, denn dann kann zum Beispiel das rechte Vorderrad und das linke Hinterrad durchdrehen. Jetzt sind zwar beide Achsen vorn/hinten gesperrt, aber der Kraftfluss geht noch immer ins Leere.



Danke Wilfried :daumen:

Genau das meinte ich.


Dann ist diese Aussage von Suzuki ja wohl schlicht falsch:

Die Motorkraft wird so gleichmäßig auf alle 4 Räder übertragen

Die ziehenden Lipper
04.11.2009, 17:14
Wir fuhren bis vor knapp 2 Monaten auch den Terrano II von Nissan.

Ein absolutes TRAUMzugfahrzeug. Man merkt absolut keinen Nachläufer.

Leider bekam er auch nur die gelbe Plakette, und konnte absolut nicht nachgerüstet werden.

Nun haben wir den Pathfinder, auch von Nissan. Ein bischen mehr Komfort :herzauge:und von aussen nicht ganz so geländewagenmässig wie der Terrano, aber mit Automatik.
Also ich mag diese grossen, starken Fahrzeuge, darf den auch jeden Tag zur Arbeit fahren:top
Vor dem Terrano hatten wir den Espace, waren absolut nicht zufrieden.

So findet jeder das Seine.

CampingNarr
04.11.2009, 19:28
Hallo Tourensauser,
na ja es gibt da auch noch Varianten. Roland schrieb schon, dass es auch solche Fahrzeuge gibt, wo ein Rad abgebremst wird. Vom Audi weiß ich, daß beim richtigen Quattro (also kein A3) das Mittendifferential automatisch sperrt. Möglicherweise gibt es so etwas auch für links/rechts, entzieht sich aber meiner Kenntnis.
Nur... wenn man schon in die Pampe fahren will, dann braucht man auch Reifen für die Pampe, dann nützen Dir irgendwann auch keine Sperren mehr, aber das entzieht sich meiner Erfahrung, ich war mit meinen gefahrenen Allradlern nie in der Pampe, höchstens mal im Schnee.

LG

rolela
04.11.2009, 20:00
Nicht so ganz Wilfried,

das Mittendifferenzial sparen sich die Hersteller, die keinen aufwändigen Permanentantrieb anbieten. So wie Kia, das hat zur Folge, dass die gleiche Raddrehzahl an der Vorderachse und Hinterachse anliegt. Man bezeichnet dies auch als starren Durchtrieb. Da wie Wilfried schon schrieb, in Kurven die VA und HA auf verschiedenen Kreisbahnen unterwegs sind, die Räder aber allesamt gleich drehen, treten auf griffigem Untergrund erhebliche Verspannungen im Antriebsstrang auf. Auf lockerem Untergrund fällt das nicht so auf, bei Schnee schiebt die Fuhre aber mächtig über die VA. Um all dies zu verhindern wird beim Permanentallrad ein Mittendifferenzial verbaut, das für unterschiedliche Achsdrehzahl bei Kurvenfahrt sorgt. Dies kann sperrbar mit und ohne Geländereduktion und zusätzlicher elektronischer Reiblamellenkupplung oder Visco-Sperre ausgeführt sein. Nur sehr wenige hochwerige Allradsysteme lassen eine Reduktion ohne vorher gesperrtes Differenzial zu. Die nächste Stufe sind dann noch sperrbare Achsdifferenziale, die diagonal von VA zur HA durchdrehende lastfreie Räder zuverlässig verhindern.
Hochwertige Permanentallrad in Geländewagen findet man in der Regel nur noch bei Land Rover, Toyota, Mitsubishi und Jeep. Mit, auf das Gelände abgestimmte, Reifen für Sand, Schlamm Geröll gibt es dann fast kein halten mehr. :top

CampingNarr
04.11.2009, 20:25
Hallo Roland,
ich sehe keinen Unterschied zu meiner Aussage.
Das Torsendifferential beim richtigen Quattro sperrt automatisch, ohne das irgendeine Sperre betätigt werden muss.

Bei Deiner Aufzählung hast Du glaube ich noch "meinen" Touareg vergessen, auch der hat zwei sperrbare Differentiale vorn/hinten und hinten links/rechts, sowie einen Geländegang. Das ist im Touareg das Quattro-Prinzip allerdings ohne automatisch sperrendes Mittendifferential.

LG

rolela
04.11.2009, 20:37
Hallo Wilfried,

nein nein ich habe deinen Touareg nicht vergessen, da ich das Wort Geländewagen vor die Aufzählung gestellt habe und da zählen nunmal SUV`s nicht dazu.
Das Mittendifferenzial sperrt keine Achsen sondern verbindet VA und HA und dem notwendigen Längsausgleich mit den von dir beschriebenen diagonal durchdrehenden Rädern. Was du meintest sind sperrbare Achsdifferenziale. :zwinkern:

tourensauser
05.11.2009, 07:46
Nun haben wir den Pathfinder, auch von Nissan... mit Automatik.



Hallo Heike,

mit dem Nissan haben wir auch schon geliebäugelt. Der würde uns vom Platzangebot und den Zuladungsmöglichkeiten gut zusagen. :top

Nun habt Ihr den Pathfinder erst seit 2 Monaten, aber vielleicht kannst Du mir trotzdem schon einen Erfahrungswert zum Dieselverbrauch nennen ?

Habt Ihr den 2,5l Diesel mit 171 PS ?

Gast5654
05.11.2009, 17:20
Hallo Stefan
wie wär es mit diesen (http://www.youtube.com/watch?v=yDeJJUqx-tA&NR=1) den kannst du ja umbauen zum Womo:zwinkern:
Aber ich denke mit den Freelander kannst du nichts falsch machen,da sie ja schon lange im Geländemobil geschäft sind und Vorreiter für Geländewagen für Normalsterbliche sind. Ich finde den Freelander auch toll aber eher den Alten,denn beim neuen fehlt mir eher die Dachreling vom optischen . Wäre der Defender nicht so ein Spritschlucker wäre es mein Auto -aber so kann ich einfach nur träumen:cry:

Wir haben uns für den Skoda Yeti entschieden ,allein wg der Kosten und da er wirklich ideal Für "Große" und "Kleine" Fahrer und sehr wendig in Stadt ist.Gleichzeitig ist er sehr variabel und Stadttauglich. Wir sind uns nur noch unschlüssig ob wir es wagen sollen am Allrad funktionen zu sparen,denn wirklich brauchen tun wir diese ,wenn man ehrlich ist nicht.
Ansonsten ist es ein günstiges reisetaugliches ,familiengeeignetes Fahrzeug mit hoher Sicherheitsausstattung schon als Serie dabei.

Lg ####

Gast5654
05.11.2009, 18:13
Ähm wir haben den Yeti noch nicht,sondern haben vor ihn zu kaufen.Wir waren ja schon drauf und dran aber überlegen halt noch was er haben muss. Allrad wäre schon toll als Trost für unseren damaligen Galopper (pajero baugleich 3 Türer:zwinkern:) aber den mussten wir wg Familienzuwachs gegen Kombi austauschen. Geländewagen konnten wir usn allein wg der Steuerhöhung schon nichtz mehr leisten.:cry:
Der hat uns durch die Peloponnes und Pyrenäen begleitet und sogar einen Familienurlaub an Gardasee mit Familien-Zelt und Kinderwagen geschafft.Mann hatten wir da noch wenig Gepäck.

Lg Coraya

Die ziehenden Lipper
05.11.2009, 18:21
@ Stefan

ja wir haben den 2,5 mit 171 Ps

Der braucht gute 10L.

Aber ansonsten ein super Auto welches uns sicherlich viele Jahre begleiten wird.

DaVinci
05.11.2009, 18:28
ja wir haben den 2,5 mit 171 Ps

Der braucht gute 10L.

Aber ansonsten ein super Auto welches uns sicherlich viele Jahre begleiten wird.

Moin Heike, :winke:

Automatik oder Schalter? Der hat schon was, der Pathfinder! Selbst meine Frau war von dem Wagen angetan.

Marc
05.11.2009, 20:46
kurze aufklärung zum automatischen allrad vom sorento: ist ist richtig, die getriebeuntersetzung soll nur auf losem untergrund eingesetzt werden, um verspannungen im antriebsstrang zu vermeiden.
die lässt sich einfach umgehen, um den ww beispielsweise gaaaaaaanz langsam mit untersetzung rangiern zu können. wenn man die sicherung 13 rauszieht ist di kupplung zwischen vorne und hinten deaktiviert und offen. so kann auch mit untersetzung auf asphalt rangiert werden. hat bei mir immer 1a funktioniert. oder anfahren im berg: wo ich hier wohne sind es ca 10% gefälle vor der haustür. beim anfahren mit ww wollte ich immer die kupplung schonen. untersetzung rein, nach 600 m ist die strasse gerade. kurz angehalten, untersetzung raus und weiterfahren.

natürlich zieht keiner immer die sicherung raus. ich habe die kontakte im sicherungskasten abgegriffen und mit kabel und flirgender sicherung über einen schalter beliebig ein und ausschaltbar gemacht. reihenfolge der bedienung: untersetzung auf low schalten, wenn die grüne lampe brennt schalter umlegen, fahren .... wenn low wieder raus soll: schalter zurückschalten, grüne lampe geht wieder an, untersetzung raus, und normal weiterfahren. Achtung!!!!! sämtliche schaltereien bei stehendem fahrzeug und gedrückter kupplung. dies ist aber auch ohne den zusatzschalter nötig.

so, hoffe das war nicht zu lang.

ps: kia liefert je nach baujahr damals kostenlos ein anderes allrad-steuegerät. dieses schaltet den allrad automatisch auch unter 5km/h ein. das serienmässig verbaute braucht ein geschwindigkeitssignal höher 5 km/h, damit der automatische allrad kommt.

Tomte
05.11.2009, 22:39
Hallo,
sorry, ich steh da jetzt so ein bisschen auf dem Schlauch.
Ist denn bei geschalteter Untersetzung der Allrad permanent an, oder nur ab 6 km/h? Liegt bei dem Sori unter 6 km/h niemals Allrad an, egal in welchem Modus ich mich bewege?
Vielen Dank für einen Hinweis.
Tomte

tourensauser
05.11.2009, 23:02
Hallo Stefan
wie wär es mit diesen (http://www.youtube.com/watch?v=yDeJJUqx-tA&NR=1) den kannst du ja umbauen zum Womo:zwinkern:
...
Wir haben uns für den Skoda Yeti entschieden ... Wir sind uns nur noch unschlüssig ob wir es wagen sollen am Allrad funktionen zu sparen


Hej Coraya,

dann kann ich ja auch den Tatra nehmen, den ich heute in der Cafeteria vorgestellt habe :totlach

Aber einen Yeti ohne Allrad :scratch:

Dann kauf Dir lieber nen T5 oder nen Touran....das geht ja gar nicht.

Das ist genau so, wie einen Tiguan ordern und dann Alus und Breitsportreifen draubauen ...

tourensauser
05.11.2009, 23:06
ps: kia liefert je nach baujahr damals kostenlos ein anderes allrad-steuegerät. dieses schaltet den allrad automatisch auch unter 5km/h ein. das serienmässig verbaute braucht ein geschwindigkeitssignal höher 5 km/h, damit der automatische allrad kommt.



Für was brauche ich denn den Allrad ?

Um im Dreck oder Schnee loszukommen....und dann funktioniert der erst ab 5 km/h.

Das heitß also ich muss manuell sperren wenn ich stehe...dann kann ich ja auch nicht mehr umschalten wenn die Fuhre wieder läuft ? Oder geht das auch im Fahrbetrieb ?

tourensauser
05.11.2009, 23:08
Nun haben wir den Pathfinder, auch von Nissan.

...

So findet jeder das Seine.


Ich beginne den Pathfinder zu mögen :D:

Muss ich wohl mal probefahren das Ding.

:winke:

Marc
06.11.2009, 17:59
man hat allrad weil der geschwindigkeitssensor am antriebsstrang misst. nur, wenn die räder durchdrehen, und dann allrad greift, ist der ww schon versaut. schlimmer ist es wenn man solo im kleinsten gang nur mit motorbremse einen steilen hang runterfährt, kommst du unter 5 km/h , dann geht der allrad aus, dh. bremswirkung plötzlich nur noch hinten. es gab schon einige überschläge dadurch. nachzulesen im sorento-forum.de . mußman sich allerdings einloggen. dann suchen nach "fehler im tot" . der thead hat so 80 seiten. viel spass dabei ;-)

noch fragen - dan fragen ;-)

Hymermann
06.11.2009, 18:18
schlimmer ist es wenn man solo im kleinsten gang nur mit motorbremse einen steilen hang runterfährt, kommst du unter 5 km/h , dann geht der allrad aus, dh. bremswirkung plötzlich nur noch hinten. es gab schon einige überschläge dadurch.
noch fragen - dan fragen ;-)


SUPER Allrad! :totlach :cry: :cry:

Hat da wirklich noch einer Fragen? :scratch:

Der ist das Papier nicht wert, auf dem das Prospekt gedruckt ist!

Die ziehenden Lipper
06.11.2009, 18:55
Unser Pathfinder hat ein Automatikgetriebe mit zuschaltbarem Allrad.

Ausserdem hat er zwei "versteckte" Sitze im Kofferaum, ist also auch mit 7 Personen zu fahren.

Marc
06.11.2009, 19:05
Der ist das Papier nicht wert, auf dem das Prospekt gedruckt ist!

sehe ich anders. kia hats erkannt, und jede werkstatt, die "kundendienst" nicht nur auf dem firmenschild stehen hat benachrichtigt seine kunden über die tauschaktion des allrad-steuergerätes. betrifft auch nur den sorento bis 2006 mit automatischem allrad.

leider hat nicht jeder die kohle für einen ML oder X5 u.s.w.

tourensauser
07.11.2009, 00:10
Ausserdem hat er zwei "versteckte" Sitze im Kofferaum, ist also auch mit 7 Personen zu fahren.

Die versteckten Sitze habe ich heute auch gefunden als ich mir so einen kleinen Pfadfinder mal in echt angesehen habe.

Das ist schon ein klasse Auto :daumen:

Respekt.

Die ziehenden Lipper
07.11.2009, 14:39
kleinen Pfadfinder :rotfl:

und bist Du schon Probe gefahren???

m+m
07.11.2009, 17:26
.......

leider hat nicht jeder die kohle für einen ML oder X5 u.s.w.

gebraucht ist die anschaffung schon möglich.

mein 6 jahre alter pajero in gehobener ausstattung hat mit 50000km 14000€ gekostet; der händler hat mir für mein ebenfalls 6 jahre altes auto einen guten ankaufspreis gemacht und so hab ich jetzt einen günstigen geländewagen. mit dem ich sehr zufrieden bin.

tourensauser
07.11.2009, 20:13
und bist Du schon Probe gefahren???

Heute haben wir Pfade gesucht und doch den Asphalt nicht verlassen; wir wollten den weißen Pathfinder ja sauber zurückbringen :zwinkern:

Ist etwas gewöhnungsbedürftig das Fahrverhalten. Ist das so bei Geländewagen ? Ich habe das bisher keine Erfahrungen. Wir hatten früher mal nen Oldsmobile in der Familie, die alten Amis waren ganz ähnlich. So etwas "schwammig", weich und ein bisserl das Gefühl einen LKW zu bewegen. Wobei ich das mag. Sehr gediegen, stressfreies dahingleiten. Kommt da das cruisen her ?

Der gefahrene hatte eine 6 Gang Handschaltung die, bis die Fuhre in Bewegung ist, doch etwas Beachtung fordert und bedient werden möchte.

Beeindruckend ist das Raumangebot. :daumen:

Schlecht ist die Sitzposition auf der 2.Sitzreihe. Ich kann mir vorstellen, daß das auf Langstrecken ermüdend ist. Der Abstand zum Vordersitz ist riesig, aber die Höhe des Sitzes (Abstand von Sitzfläche zu Fahrzeugboden) ist winzig, man hat die Knie auf Ohrenhöhe (übertrieben).

Das Getriebe schaltet sich gut. Die Untersetzung ist unglaublich :klatschen

Schlecht gelöst ist die Kofferraumabdeckung: das Gefummel mit den beiden Teilen und wohin damit, wenn sich unterwegs rausstellt, daß man Sitz Nummer 6 und 7 benötigt ?

Alles in allem ein tolles Auto mit kleinen verzeihbaren Fehlern, einem bullenstarken Motor und einem beeindruckenden Auftritt. Die Frontpartie des Pathfinders ist schon respekteinflößend.

Für uns sicherlich das was wir suchen.

Zusammenfassend die von uns gestellten Anforderungen:

gute Zugfahrzeugeignung, große Zuladung, großes Kofferraumvolumen, Allrad, evtl. Geländewagen und nicht SUV (Sperren und Untersetzung).

Der Pathfinder bietet das alles.

Jetzt müssen wir erst mal nachdenken.

:wink

tourensauser
07.11.2009, 20:32
Hier noch ein paar Bilder:

reiselupus
07.11.2009, 22:39
Wohnwagen habe ich schon mit den verschiedensten Autos gezogen, vom BMW Cabrio bis zur 280er Mercedes Limousine.

Am besten geht es jetzt mit meinem Ducato mit langem Radstand, davor mit dem Transit mit langem Radstand. Da spielt es keine Rolle, ob die Schlingekuppplung offen oder geschlossen ist: Länge läuft! Auf dem Stellplatz hat man dafür die Nachteile des großen Wendekreises, um einige Ecken kriegt man den Hänger nicht herumgedrückt, weil der Motorwagen nicht genug Platz zum Ausholen hat.

Am schlechtesten ging das Wohnwagenziehen mit meinem Geländewagen. Der hatte allerdings Starrachsen an Blattfedern vorn und hinten, und hoppelte über die Autobahn mit und ohne Wohnwagen.

Jetzt meine Frage an die Pajero - Fahrer: Wie ist das mit dem kurzen Pajero, läuft damit ein Gespann unruhiger als mit dem langen? Da wir nur noch zu zweit reisen, würde uns der kurze genügen.

Vielen Dank für Eure Antworten, Reiselupus

Die ziehenden Lipper
08.11.2009, 00:08
also dass mit dem schlecht hinten sitzen kann ich überhaupt nicht bestätigen.

Sind vor ca. 4 Wochen mit 4 Erwachsenen ca. 600km, bis fast nach Österreich gefahren, war prima bequem. Mann kann sogar die zweite Sitzreihe nach hinten abkippen, so dass man "fast" Liegeposition hat.:zwinkern:

Solltet Ihr Euch wirklich für den Pfadfinder entscheiden, nehmt unbedingt Automatik, bloss kein Schaltgetriebe. Andreas sagt, das hat ganz schlecht abgeschnitten, lt. einem Internetbericht leidet die Kupplung nach 15000km.

Aber es gibt auch extra Foren für den Pathfinder, da kann man Dir sicherlich auch gut weiterhelfen.
Übrigens könnten wir Dir suuuuper Wonispiegel empfehlen.:top

Lofottroll
08.11.2009, 07:46
Nein, ein SUV fährt sich nicht automatisch schwammig. Ganz im Gegenteil. Ich wünschte mir unseren Tiguan manchmal etwas weniger straff abgestimmt.

Mit dem Teil kann man bei Bedarf auch mächtig durch die Kurven räubern. Ein Spaßauto ohne Ende.

tourensauser
08.11.2009, 10:41
Ich denke das liegt beim Pathfinder vielleicht auch an dem hohen Eigengewicht.

Wobei schwammig falsch ausgedrückt ist. Der Geradeauslauf ist tiptop. Seltsam fühlt es sich in schnelleren Kurven an.

Ist für uns einfach etwas gewöhnungsbedürftig.

Wimet
08.11.2009, 11:33
Hallo Coraya,

Ein SUV ohne Allrad ?
dann ist es wohl nur noch ein Spaßmobil, mit dem einzigen Vorteil, hoch zu sitzen.
Das bietet aber auch schon jeder Van und das mit erheblich größeren Lademöglichkeiten.
Gerade der Allradantrieb macht doch einen SUV für den Gespannbetrieb erst interessant und überhaupt sinnvoll.
Ich würde da nicht am falschen Fleck sparen und mich dann hinterher eventuell ärgern.
Das Ärgern wäre spätestens dann der Fall, wenn das Gespann mal festsitzt und alles lacht über den SUV der nichts kann.

rolela
08.11.2009, 11:49
@reiselupus

entscheidend bei der Beantwortung deiner Frage ist vielmehr was nachläuft: Einachser oder Tandem.
Beim Tandem sind die Einflüsse aus dem Caravan nebensächlich, da reagiert der kurze Zugwagen viel entscheidender auf Fahrbahnunebenheiten durch den geringeren Radstand. Das spielt sich aber alles im Komfortbereich ab, fahrdynamisch werden die meisten keinen Unterschied spüren.

CampingNarr
08.11.2009, 12:15
Hallo
wanken eines Fahrzeugs in den Kurven hat eher was mit dem Fahrwerk zu tun, als mit dem Typ des Fahrzeugs, ob nun SUV oder MPV.

Es gibt halt nicht viele SUVs, MPVs, Geländewagen, die PKW Fahrkomfort bieten und gleichzeitig im Gelände eine gute Figur machen und die haben Ihren Preis.

zu Wimets Bemerkung:
Ich kann mich gut erinnern, wie mein Nachbar beim Wintercamping großspurig auf das Schleppen durch den Unimog verzichtete. Nur leider konnte sein Volvo den WW nicht vom Fleck ziehen. Kunststück, der hatte ja auch nach der Ankunft die Handbremse angezogen gelassen...
Ein weiterer Nachbar bot an, den WW mit seinem "Geländewagen" (Opel Frontera) freizuschleppen.
Was haben wir gelacht, als ein Vorderrad und ein Hinterrad durchdrehte, der WW sich aber immer noch nicht rührte.
Dem Unimog machte das nicht, der fuhr, ob der WW nun wollte oder nicht und löste die festgefrorene Bremse.

LG Wilfried

Travelking
08.11.2009, 12:38
Hej zusammen,

dann will ich auch mal.

Wir fahren seit nunmehr über 25 Jahren mit dem Anhängsel durch die Gegend und das nicht gerade wenig. Der Gedanke "der nächste wird ein Allradler" war immer mal wieder da. Geworden ist das nie was.

Warum?

Weil ich für uns irgendwie zu viel Kompromisse hätte eingehen müssen. Die "Geländewagen" der früheren Jahre waren mir zu "Knochig" und boten zudem zu wenig Platz mit zwei Kindern. In einen frühen Pajero passten Kinderwagen und Dreirad nicht so wirklich rein. Auch der Sitz und Fahrkomfort waren für uns nicht wirklich überzeugend. Dazu kamen die hohen Unterhaltskosten, Steuern, Reifen, Verbrauch und der gleichen als Gegenargumente. Das hat Wilfried ja hier sehr schön auf den Punkt gebracht.

Es gibt halt nicht viele SUVs, MPVs, Geländewagen, die PKW Fahrkomfort bieten und gleichzeitig im Gelände eine gute Figur machen und die haben Ihren Preis.

Ich will und kann einen Geländewagen aber nicht madig reden. Wenn man das unbedingt will wird man damit leben können. Auch vor dem Wechsel zum Citroen war das Thema bei uns wieder mal auf dem Tisch. Wir haben uns bewußt gegen einen Allradler entschieden.

Ösi
08.11.2009, 15:22
Also ich bin ein echter Allrad-Fan.

Als ich damals unseren neuen als Allradler gesucht habe hat meine Frau auch gesagt:"brauchen wir doch nicht, wir wohnen in der Stadt!"
Aber nach dem 1. Jahr hat auch sie gesagt:"kein Auto mehr ohne Allrad!"

Wer einmal einen Allrad gefahren ist will ihn nicht mehr missen, so meine Erfahrungen.

Für mich ist an einem Allrad allerdings das Wichtigste das er "BEDIENUNGSFREI" ist. Sicher ist eine Untersetzung und auch manuelle 100%-Sperren zwischendurch ganz hilfreich, diese Sachen sollten aber rechtzeitig und mit Köpfchen eingesetzt werden.
Manuell zuschaltbarer, starrer Allrad scheidet für mich sowieso aus da der eigentlich rein fürs Gelände ist und auf der Straße im Normalfall gänzlich ungeeignet ist.
Die Sinnhaftigkeit von einem wegschaltbaren automatischen Allrad habe ich bis heute nicht begriffen.

Mein Favorit ist nach wie vor der Tiguan, wo der hinkommt ist für mich völlig ausreichend (siehe Videos auf You-Tube) und mit der von mir geschätzten Wandlerautomatik gibt es ihn auch.
Bedienungsfehler ausgeschlossen, auch wenn einmal wer anders damit fährt der sich damit nicht so gut auskennt.

Wimet
08.11.2009, 16:11
@Campingnarr

Der Vergleich mit einem rollenden Wowa und einem mit angezogener Handbremse........also ich weiß nicht :scratch:

Und dann das Ganze noch mal mit einem Unimog verglichen, daß sind doch Äpfel und Birnen.

CampingNarr
08.11.2009, 18:32
Hallo Wimet,
der Bezug sollte zu den SUVs ohne Allrad sein, ich wollte das nur erweitern, weil auch Allrad ohne Sperre nichts nutzt

War vielleicht ein bisschen missverständlich formuliert

LG Wilfried

Atlan
08.11.2009, 19:09
Ich spiel jetzt mal den Advocatus Diaboli (http://de.wikipedia.org/wiki/Advocatus_Diaboli):

Muss es denn wirklich ein SUV oder Geländewagen sein ?
Braucht man einen permanent 15% höheren Spritverbrauch ?
Braucht man einen permanent 15-20% höheren Schadstoffausstoß ?
Braucht man ein Auto was mindestens 2.500,-€ mehr kostet wie die Normalausführung ?

Ich schicke mal eine Jahreskilometerleistung von 20.000 voraus.
Wann brauche ich tatsächlich Allrad (egal welche Technik) ?
Im Winter auf Schnee und Eis - OK
Wenn ich mal ins Gelände fahre - auch OK
Hin und wieder mal auf einem Campingplatz - kommt vor
...
Im Jahr kommen da so, ich schätze mal, 2.000km zusammen. (Der Winter dauert länger, aber wann sind die Straßen wirklich zugeschneit oder vereist?)

Bei der oben genannten Kilometerleistung p.A. wären das also 10% wo ich ihn "brauche".
Also verbrauche ich rund 200 Liter Sprit p.A. mehr und blase rund eine Tonne CO² p.A. mehr in die Luft
wie bei einem konventionellen Auto.

Als Rechenbeispiel habe ich die Werte eines Skoda Oktavia 2.0 TDI 140PS in Minimalausführung aus den Herstellerdatenblättern genommen.
Das ist sicherlich ein Fahrzeug welches sich im unteren Mittelfeld bei Verbrauch und CO² Ausstoß bewegt.
Die Werte sind - abhängig vom Fahrzeug - Steigerungsfähig.

Muss es denn wirklich ein SUV oder Geländewagen sein ?

Lofottroll
08.11.2009, 19:26
Muß es nicht, aber so'n Ding macht einen Mörderspaß. Und wenn man nicht die ganz großen ins Auge faßt, ist auch deine 15 % Regel nicht in allen Punkten stimmig.

Mein Tiguan hat ganz sicher bessere Verbrauchs-u.Abgaswerte, als z.B ein Passat. Sonst wäre er wohl nicht auf EURO-5 eingestuft.

Aber ich kannte bis vor ein paar Monaten die Vorteile auch nicht. Und bis jetzt bin ich noch garnicht im Winter gefahren.

Toto73
08.11.2009, 19:29
Muss es denn wirklich ein SUV oder Geländewagen sein ?

Ne, ein Fahrrad tut es auch. :zwinkern:
Aber Allrad brauche ich auch nicht :D:
Gruß
Torsten

Ösi
08.11.2009, 19:58
Also wirklich, es MUSS sooo vieles nicht sein!
Das ist eine Grundsatzfrage die meiner Meinung nach in einem Camping-Forum nicht wirklich viel zu suchen hat und bestimmt schon das eine oder andere Mal hier auch angesprochen worden ist.

Vertiefen will ich das jetzt nicht, sonst geht es ins Unendliche und weit am Thema vorbei. :zwinkern:

tourensauser
08.11.2009, 20:00
Irgendwie sind wir noch knapp beim Thema, und ich möchte mich doch kurz dazu auslassen, obwohl so vieles schon gesagt wurde:

Was brauchen wir ?

Die große Frage nach Sinn und Unsinn.

Müssen wir überhaupt campen, oder müssen wir überhaupt Auto fahren ?

Ich oute mich jetzt mal als große Umweltsau:

Die Frage stellt sich für mich nicht.

Ich war in meinem Leben gute 300.000 km mit Motorrädern unterwegs und habe die herlliche Bergluft der Alpen mit was weiß ich für nem Dreck vollgepustet.

Warum ?

Einfach nur just for fun. Weil es einen "Mörderspaß" gemacht hat, um Werners Ausdruck zu verwenden. Es war ein Hobby.

Beim Campen ist es dasselbe. Ein Hobby, dem wir sehr gerne nachgehen.
Wir gehen campen weil wir Spaß daran haben und weil wir dieses Hobby im Gegensatz zum Motorradfahren als Familie gemeinsam ausüben können.

Und wir sind ein bischen verrückt und fahren gerne mit dem Wohnwagen in die Pampa.

Und genau dafür brauchen wir einen Geländewagen.

Die letzten Jahre waren wir gezwungen, stationär auf einem CP unsere Urlaube zu verbringen da die Kinder zu klein zum reisen waren. Nun können wir wieder durch die Lande tingeln wie es uns gefällt. Hier kommen wir immer wieder in Situationen die uns schnell Grenzen zeigen.

Es wurde auch schon gefährlich. (erinnert Euch an unseren Verfahrer in den Dolomiten -Reisebericht 2009-)


Wir kommen sehr gut mit unserem Caddy klar. Ein tolles Auto, bietet er doch Platz in Hülle und Fülle und keinerlei Probleme mit Zuladungsreserven. Wenn ich nach Spanien oder den Balaton auf einen CP fahre und dann bleibt der Wohnwagen dort für den Urlaub fest stehen, brauche ich nicht mehr. Das Fahrverhalten auf Autobahnen und Landstraßen ist durch den kurzen Überhang und die Blattfedern an der Hinterachse absolute Sahne, der Motor ist mit seinen 105 PS Diesel stark genug selbt für das Gespanngewicht von 3750 kg und der Dieselverbrauch hält sich mit unter 11 l bei 100 km/h im Rahmen.

Fahre ich aber in die Auvergne, irgendwo ins Zentralmassiv oder auch die Alpen dann bin ich mit dem Caddy und 1500 kg am Haken sehr schnell am Ende.

Das Ende findet sich schon mal vor einer geschlossenen Schranke eines Campingplatzes an der man schier nicht mehr loskommt oder auch auf einem Stellplatz, von dem man den Wohnwagen nach einer durchregneten Nacht nicht mehr wegbekommt. Eine unbefestigte Zufahrt am Berg zu einem Campingplatz kann schon zu Problemen führen. Und wenn ich eines hasse ist es in schwierigen Situationen mit Schwung arbeiten zu müssen.

Außerdem sind wir wie ich schon sagte ein bisserl verrückt und finden auch ohne Wohnwagen am Haken immer irgendeine Straße, an der uns nur die Angst um das Material stoppen kann.

Das finden wir schade.

Daher hätten wir gerne einen Geländewagen.

Wir brauchen den nicht wirklich.

Aber schön wärs schon.

Wir könnten uns ökologisch wertvoller verhalten und das ganze Jahr mit einem Lupo oder irgendeiner Spardose fahren und aufs Campen zu verzichten.....könnten wir....wollen wir aber nicht.

Ökologisch wertvolles Verhalten würde bedeuten gar kein Auto zu fahren.

Aber wir sind doch in einem Campingforum, da geht's nun mal nicht ohne Auto. :zwinkern:

Hymermann
08.11.2009, 21:06
Hallo Stefan,

Deinen Aussagen schließe ich mich vollkommen an. :top

Du hast eine gute Wahl getroffen! :daumen:

Seltsam ist, dass immer wieder Camper die noch nie ein Allradfahrzeug gefahren, geschweige denn besessen haben, diese angeblich aus Umweltgründen madig machen, aber dann irgendwann doch plötzlich einen haben. :zwinkern: Viele dieser nicht selber getesteten Aussagen, sind schlichtweg falsch und nur Prospekten entnommen!! :cry:

Die Wirklichkeit sieht aber in den meisten Fällen vollkommen anders aus.

Das ist wie mit den Movern, die man (Mann) nicht braucht und eines Tages, aus welchen Gründen auch immer, doch hat. (weil es ja so bequem ist)

Man braucht keinen Wohni mit festen Betten, aber wird man älter steht er plötzlich vor der Tür. :banane

Brauche auch bis zum ersten Festsitzen auf Schlamm keinen Allrad! Das nächste Auto wird dann, trotz vorheriger Abneigung, einer.

So könnte man das beliebig fortsetzen.

Es ist ja gut, hier in einem Forum seine persönlichen Meinungen sagen, schreiben und austauschen zu können, aber letztendlich sollte jeder seine ganz persönliche Entscheidung zu einem Allradler treffen, die auch dann von allen zu respektieren ist.

Crimson
08.11.2009, 21:11
Moin,

wie schon gesagt, es muss nicht sein - muss so vieles nicht sein. Zum Glück kann sich letztlich jeder frei entscheiden, seine eigenen Prioritäten setzen - und das ist auch verdammt gut so. Auch sollte man immer daran denken, daß andere ganz andere Prioritäten haben, insofern ist jeder Rat tatsächlich teuer - genauso wie das Infragestellen der Prioritäten Anderer meist Blödsinn ist.

Wir würden allerdings mit ziemlich großer Sicherheit nie einen Geländewagen kaufen, derzeit kann ich mir nicht mal Allrad für uns als sinnvoll vorstellen. Ich bin übrigens schon Geländewagen gefahren: 2004 z.B. mit einem Landcruiser Troop Carrier (g****s Gerät) - und sogar damit kann man in der australischen Wüste in einer Lehmpfanne steckenbleiben, 2 Tage habe ich gebraucht, bis ich wieder ganz draußen war :devil:

Viele Grüße,
Markus

reiselupus
08.11.2009, 21:18
entscheidend bei der Beantwortung deiner Frage ist vielmehr was nachläuft: Einachser oder Tandem.
Beim Tandem sind die Einflüsse aus dem Caravan nebensächlich, da reagiert der kurze Zugwagen viel entscheidender auf Fahrbahnunebenheiten durch den geringeren Radstand.
@Rolela,

die geschilderten Erfahrungen habe ich mit einem Tandem-Hänger gemacht. Ich gebe allerdings zu, daß diese sich Anfang der 90er Jahre ereigneten. Die geschilderten guten Erfahrungen mit Transportern als Zugwagen spielen sich heutzutage mit 1900 kg (oder mehr) auf einer Achse ab.

Mit Campergruß, Reiselupus

Gast5654
08.11.2009, 22:42
Hi
da bin ich mal wieder:winke:
und gebe auch mal meinen Senf dazu.
Ich finde dass atlan recht hat,wenn man es vernünftig betrachtet .
Seien wir mal ehrlich viele haben ein SUV oder Geländewagen weil, es einem gut"kleidet":zwinkern:
Ich schlage mich ja auch mit den vernünftigen Argumente herum ...aber irgendwie komme ich nicht an mein kleines:devil: vorbei es muss Allrad sein,weil ich alle schöne Erinnerungen an mein erstes Auto (Geländewagen) verbinde.Und mir so schön ausmale welch abgelegene Ort man bereisen ann,die höchst wahrscheinlich eh nicht für Autos zugelassen sind :(
Und ich habe sogar vernünftige Gründe ;Schnee und Eis ,jaja bei uns im Bonner gab es immerhin vor 15 Jahren mal viele Wochen lang Schnee und bei unserem Klima weiß man ja nie:schuechtern:

Aber ich werde meinem Gewissen etwas Gutes tun denn der "Kleine" ist kein großer Spritschlucker.

Denn ich finde schon man sollte etwas verantwortlicher mit der Natur umgehen, wenn man sie liebt und Kinder hat die sie auch noch länger geniesen wollen.
und ich muss Outdoor bzgl campen ohne Auto gib es in einem Campingforum nicht (sinngemäss:scratch:)sehr widersprechen.

Das stimmt so nicht, denn es gibt die Rucksackreisenden und auch Fahrradreisenen oder wie Du Outdoor mit Motorrad,die zelten.

oder bin ich einfach im falschen Forum gelandet??:zwinkern:
Lg Coraya
die sonst wirklich auf jeden weitern Luxus verzichten will und nur zeltet.

Atlan
08.11.2009, 23:32
:devil:Advocatus Diaboli:devil:

"Als »Advocatus Diaboli« bezeichnet man eine Person, die mit ihren Argumenten
die gegnerische Sache vertritt, ohne selbst der Gegenseite anzugehören."
(Auszug aus dem Brockhaus von Bertelsmann)

Wimet
09.11.2009, 11:36
@Soraya

Du bist nicht im falschen Forum, alles was irgendwie mit Campen zu tun hat, ist hier willkommen.
Und wenn Du Dein Zelt mit dem Fahrrad transportierst, ist auch vollkommen Deine Sache !
Daß ein SUV-Thema wieder zur Grundsatzdiskussion wird war mir schon zum Anfang klar.
Die Ansichten und Bedürfnisse sind eben nicht gleich.
"Brauchen" tut ein durchschnittlicher Verkehrsteilnehmer sicher keinen SUV, und für die Flaniermeile in der Stadt erst recht nicht (es gibt genügend SUV ohne AHK !).
Aber die Prioritäten sind so unterschiedlich wie der jeweilige Geldbeutel........

reiselupus
09.11.2009, 13:20
:devil:Advocatus Diaboli:devil:
Aur Deutsch: "Anwalt des Teufels"

was aber auch nicht heißen kann, daß alle, die die Nachteile von Geländewagen sehen, des Teufels sind.

Mit Campergruß, Reiselupus

Atlan
09.11.2009, 13:39
was aber auch nicht heißen kann, daß alle, die die Nachteile von Geländewagen sehen, des Teufels sind

:rotwerd2: DANKE !!! :rotwerd2:

:winke:Bin wahrlich kein Öko, Motorrad hatte ich auch und der ichbindannmalsonntagsbisitalienundwiederzurück
Trip wird mir ewig in Erinnerung bleiben...:daumen:
Geländewagen bin ich auch gefahren...und es hat Spaß gemacht...:herzauge:
Auch ansonsten habe ich mich bei vielen Dingen als Öko-Sau hervorgetan.
Ja - und ???
Der Thread wurde mit dem Thema "Zugfahrzeug - Geländewagen nicht SUV" eröffnet und daher
fand ich es angebracht, die Diskussion um die ökologische Sichtweise zu bereichern.

Hymermann
09.11.2009, 14:35
fand ich es angebracht, die Diskussion um die ökologische Sichtweise zu bereichern.

Hallo Atlan,

ich hoffe nicht, dass Du Dir den "Schuh" bezüglich meiner Aussagen angezogen hast. Das war nicht beabsichtigt.

Dieses sind meine ganz persönlichen Erfahrungen, die ich während meiner inzwischen 7 jährigen Allradzeit machen konnte. Oft wird man aus Unkenntnis wegen seinem SUV als Öko-Sau angemacht und stellt dann fest, dass der Gegenüber ein Fahrzeug fährt, was viel eher als solches einzustufen wäre. Hier werden oft Vergleiche angestellt, die aber irgendwie hinken. Außerdem wird das Fahren eines SUV oder Geländewagens ja in letzter Zeit vermehrt durch die Presse und das Fernsehen negativ angeheizt. Auch hier wurden Vergleiche angestellt, die mehrfach nicht stimmten.

Nimmt man nun z. Bsp. Deinen Vergleich mit dem Octavia, (habe einen solchen mit 4x4 Antrieb gehabt) ist dieser auch nicht richtig, weil ich diese so nicht miteinander vergleichen kann. Der 4x4 Octavia hat bei gleicher Motorisierung eine viel höhere Anhängelast als der Fronttriebler. Selbst wenn ich nur ökologisch denken würde, nutzt mir das in diesem Fall wenig, da ich meinen "alten" Wohnwagen eben nur mit dem 4x4 ziehen durfte, ohne auf erhebliche Zuladung im Wohnwagen zu verzichten! Was nutzt mir somit der "ökologische" Octavia, wenn ich damit meinen Wohnwagen nicht ziehen darf?

Vergleiche kann man somit nur bei gleichen Anforderungen und Voraussetzungen machen.

Manch ein Benziner oder auch Diesel PKW hat bei gleicher Anhängelast einen wesentlich größeren Schadstoffausstoss als zum Beispiel mein SUV X-Trail. Angemacht wird man aber trotzdem auf sehr vielen Campingplätzen von Kollegen der gleichen Zunft und mehr noch von "Ahnungslosen". :cry:

Das, und eben nur das wollte ich klarstellen.

Die Vorteile eines Allradantriebes sind ja wohl auch Laien hinreichend bekannt. Ob man die nun nutzen will oder nicht, sollte doch jeder für sich entscheiden dürfen, ohne ein schlechtes Gewissen eingeredet zu bekommen.

Hier ging es doch eigentlich darum, was bringt ein Allrad für Vorteile im Gespannbetrieb gegenüber einem 1-Achsantrieb und wie unterscheiden sich diese Fabrikate. Der Begriff SUV und Geländewagen ist für mich fließend. Was ist ein SUV und wo fängt der Geländewagen an??? Ich kann es nicht sagen und es ist mir, ehrlich gesagt, auch egal!

Ansonsten stehe ich voll hinter meinem letzten Satz in dem Bericht. :zwinkern:

Atlan
09.11.2009, 15:05
...ich hoffe nicht, dass Du Dir den "Schuh" bezüglich meiner Aussagen angezogen hast. Das war nicht beabsichtigt...

Keine Sorge, das ist nicht passiert :D:

Nimmt man nun z. Bsp. Deinen Vergleich mit dem Octavia, (habe einen solchen mit 4x4 Antrieb gehabt) ist dieser auch nicht richtig, weil ich diese so nicht miteinander vergleichen kann. Der 4x4 Octavia hat bei gleicher Motorisierung eine viel höhere Anhängelast als der Fronttriebler.

Ich habe lediglich die Fahrzeugdaten lt. Hersteller miteinander verglichen und das kann man schon so machen,
denn von Anhängelast usw. habe ich nichts erwähnt.
Die Vergleichsrechnung bezieht sich auf die "nackten" Fahrzeuge, die haben noch nicht mal eine Anhängerkupplung.
Daher auch bei beiden der gleiche Motor...sonst sind das Äpfel mit Birnen, also Nonsens.
Lediglich die Antriebsart unterscheidet: Einmal Frontantrieb, einmal 4x4


Ansonsten stehe ich voll hinter meinem letzten Satz in dem Bericht. :zwinkern:

Dem kann ich nur zustimmen :klatschen

LMC-Admiral
09.11.2009, 15:14
Warum wir uns für einen Allrad-SUV entschieden haben:

Wir haben nach den Sommerferien, so ziemlich alle Autohändler in Aachen und Umgebung abgeklappert.
Wir suchten ein neues Auto mit folgenden Eigenschaften Diesel ( wir können in Holland und Belgien billig Diesel tanken und fahren 25000 km im Jahr, davon dieses Jahr ca. 7000 km mit Anhänger), mindestens 1600 kg schwer ( wegen der 1000 er Zulassung), Automatikgetriebe ( wegen Maria's verletzter Hand kann Sie zur Zeit nicht schalten) und mindestens 1600 kg Anhängelast ( etwas Reserve wäre besser gewesen).

Wir sind von fast allen Händlern weggeschickt worden mit dem Kommentar, so ein Auto haben wir nicht.

Wenn man mit Automatik einen schweren Hänger ziehen möchte, ist man sehr schnell beim SUV bzw. Geländewagen. Wir hätten gerne ein kleineres Fahrzeug gehabt. Es gab aber nichts.

Jetzt wo wir das erste Mal den Wohni hintendran hatten, kann ich nur sagen "einsame Spitze". Unser Mondeo war ja nicht schlecht als Zugfahrzeug, aber mit Sorento macht das alles noch mehr Spass und ist weniger anstrengend.

Vivaldi
09.11.2009, 15:38
.......... wegen der 1000 er Zulassung......


Moin,

wo gibt es diese Aufkleber eigentlich......müssen die auch gesiegelt sein..:totlach


Bin ja schon weg............:schwitzen:


Sorry für OT.....aber bei der Steilvorlage....:zwinkern:

LMC-Admiral
09.11.2009, 16:05
Hallo Jürgen

Du weisst doch: Frei nach dem Motto hundert hin, hundert her, wir fahren mehr.

Ja, ja du hast ja recht. 1000 km/h schaffen nur die Holländer :totlach

Hymermann
09.11.2009, 16:12
Ich habe lediglich die Fahrzeugdaten lt. Hersteller miteinander verglichen und das kann man schon so machen,
denn von Anhängelast usw. habe ich nichts erwähnt.

Lediglich die Antriebsart unterscheidet: Einmal Frontantrieb, einmal 4x4



Hallo Atlan,

genau da liegt aber der Haken.... oder besser gesagt, hast Du mich evtl. falsch verstanden?

Du hast in dem besagten Bericht doch die Frage aufgeworfen, braucht man unbedingt einen Allradantrieb und hast als Vergleich diese beiden Autos ökologisch gegenüber gestellt und Nachteile des Allradlers aufgezählt.

Unbestritten ist der Fronttriebler bei gleicher Motorisierung ökologisch gesehen besser, aber das nutzt einem wenig, wenn der die geforderte Anhängelast nicht hat!

Daher stellt sich doch, wenn ich diese beiden Fahrzeuge miteinander vergleiche, überhaupt nicht die Frage, brauche ich unbedingt einen Allradantrieb oder nicht. In diesem Fall ein eindeutiges JA!

Daher ist das für mich Dein Vergleich Äpfel mit Birnen.

Ich kann doch, wenn ich ein neues Auto benötige, für mich nur ökologische Vergleiche anstellen, bei gleichen Anforderungen die mein zukünftiges Auto erfüllen muss. Wenn aber eines davon diese Anforderungen nicht erfüllt, nutzt mir doch wenig, wenn das ökologisch besser ist. Es stellt sich daher doch in diesem Fall überhaupt nicht die Frage der Antriebsart!

CampingNarr
09.11.2009, 16:28
Hallo,
Ihr könnt doch nicht Papierdaten miteinander vergleichen, das bringt doch gar nichts.
Verbauchswerte und damit CO² (Verbrauch Diesel *27, Benziner mal 22, Gas mal 30 oder mehr ergibt den CO²-Wert) wird unter Testbedingungen ermittelt.
Dazu gibt es den EU-Fahrzyklus und dann wird das Fahrzeug unter optimalsten Bedingungen gemessen, also zum Beispiel ohne Spiegelheizung, ohne Klima, ohne Assisteneten, ohne Radio etc. Mit Ökologisch hat das gar nichts zu tun, sondern nur um Grenzwerte einzuhalten, sei es nur EUx oder CO²-Ziele.

Den größten Einfluß hat hier der rechte Fuß.
Ansonsten kann ich nur meinen Vorrednern zustimmen. Es ist schon ein Unterschied, ob man einen nur Frontgetriebenen oder Allrad fährt. Ich weiss wovon ich rede, denn seit Passat B2 Zeiten habe ich alles an Passat, T3, T4, T5 und Audi 100, A6 mit Allrad und ohne gefahren, ob mit Syncro, Quattro oder 4Motion-Antrieb. Meist lag es schon an der anderen Hinterachskonstruktion der Allradvarianten, die dadurch ein besseres Fahrverhalten erziehlten.
Der Mehrverbrauch zwischen den Einachstrieblern und Allradlern war für mich nicht messbar.

LG

rolela
09.11.2009, 19:47
Hallo Camper,

die Umweltaktivisten in diesem Tröd haben bestimmt in ihren ökologisch sinnvollen Gebrauchsfahrzeugen keine Klimaanlage, keine elektrischen Stell- und Servomotoren, keine Sitzheizung und nur ein zweistufiges Gebläse. Mit jeder Einführung einer neuen Abgasnorm stehen Sie dann beim Händler und betteln um einen Neuwagen. Das geht soweit, dass sie sogar mit doppelter Ressourcenvernichtung einverstanden sind (Abwrackprämie :totlach) Mit Totschlagargumenten,"wie oft braucht man einen Allrad" könnte man genausogut auf ABS, ESP und BAS, ASR Gurtstraffer und adaptives Bremslicht verzichten, da all dies bei öokologisch korrektem Betrieb absolut überflüssig wäre.
Wenn ich 20.000 EUR, die ich im Moment nicht brauche, auf der Bank habe, sind doch 40.000 auf der gleichen Bank auch besser?
Dass zwei angetriebene Achsen mehr Traktion als eine angetriebene bieten ist doch unbestritten, oder. Wer das leugnet sollte doch besser zuhause campen sonst läuft er Gefahr von den Umweltterroristen mit Allradlern vergiftet zu werden.
Und "Camper treffen Freunde" könnte dann auch aus diesem Forum entfernt werden.
Also Camper, geben wir uns einen Ruck und akzeptieren die ganz persönlichen Entscheidungsgründe des Anderen, kommentarlos. :winke:

Crimson
09.11.2009, 20:51
Moin,
Also Camper, geben wir uns einen Ruck und akzeptieren die ganz persönlichen Entscheidungsgründe des Anderen, kommentarlos. :winke:
gute Idee, dann aber bitte auch mit Unterlassen von Polemik in die andere Richtung :keule:

Ansonsten könnte man nämlich durchaus auch darüber fabulieren, wieso man im nördlichen Flachlandalltag zwei angetriebene Achsen zur Traktionsverbesserung braucht, wenn es ein Fahrkurs auch täte :D:

Wie schon mal vorher geschrieben, man sollte die jeweiligen Prioritäten berücksichtigen und akzeptieren, vielleicht noch eine eigene Einstellung dazu äußern, aber mehr nicht. Das Wort Toleranz hat - entgegen der sich durch entsprechend häufg falschen Schreibweise in Foren aufdrängenden Bedeutung - nicht mit toll zu tun :totlach

Viele Grüße,
Markus

Lofottroll
09.11.2009, 21:27
Hallo Markus,

eigentlich wollte ich nicht mehr. Nun, ich melde mich doch noch mal.

Wenn du 4X4 Diskussionen in Foren liest, ist es in der Regel so, daß die Gegner solcher Autos versuchen, die Fahrer solcher Autos zu missionieren, zu bekehren.

Anders herum hab ich es noch nicht gelesen. Ich hab noch nirgend gelesen, daß jemand sagte, man braucht aber unbedingt einen SUV. Komisch, nicht wahr.

Crimson
09.11.2009, 21:36
Hey Werner,
Wenn du 4X4 Diskussionen in Foren liest, ist es in der Regel so...
Anders herum hab ich es noch nicht gelesen.
man neigt recht schnell zum selektiven Lesen - wie auch Zuhören, etc. Es gibt eigentlich alle Diskussionen in alle Richtungen.

Ich glaube, im Prinzip sind wir uns doch eh fast alle einig: Leben und leben lassen :daumen:

Viele Grüße :winke:
Markus

Lofottroll
09.11.2009, 21:49
jep, so isset :kuss:

Ösi
09.11.2009, 21:59
Das ich das Thema nicht vertieft habe hat wohl nicht viel gebracht, das haben wie erwartet Andere für mich gemacht. :D:

Auf das was man aus ökologischer Sicht alles verzichten könnte will ich jetzt niicht mehr näher eingehen, da ist schon viel erwähnt worden und man könnte die Liste endlos fortsetzen.

Was für mich an einem Allrad aber sehr wichtig ist sind Situationen, die bei Front- oder Hecktrieblern entstehen, in die ich lieber nicht kommen will.
Wie zB das Hängenbleiben auf einer Fähren-Rampe weil eine Achse nicht genug Traktion hat (schon erlebt, das Ergebnis war ein verbogener Gaskasten weil jemand daren rückwärts anschieben wollte [war ich selber beim WoWa meiner Eltern, da war ich aber noch jung :zwinkern:] :mad:)
Oder an einer Steigung rückwärts mit dem Gespann wieder runter zu müssen weil rauf einfach nichts mehr geht (auch schon erlebt das war mein Opa).
Und sein wir uns doch ehrlich, wer will schon mit seinem Gespann mit Schwung fehlende Traktion ausgleichen?

Fährerweise muss man aber auch erwähnen das ein Allrad durchaus seine Nachteile haben kann.
Wenn man bei einem Frontgetriebenen Auto zu schnell anfährt drehen die Räder durch und die Kraft wird so abgebaut. Bei meinem Allrad geht das leider nicht, wenn da was nachgiebt ist ein Teil im Antriebsstrang. Auf das Durchdrehen der Räder wartet man da vergebens. Mich hat das schon eine Kupplung gekostet. Das war allerdings auch mit Chip-Tuning, seitdem kommt mir sowas nicht mehr in mein Auto. :angel:

Ökologie ist ja recht schön und nett, sie nützt mir aber wenig wenn ich dann nicht das mit meinem Fahrzeug machen kann was ich will! :top

Ansonsten kann ich mich nur meinen Vorschreibern anschließen.
Jedem das Seine,
Jeder muss wissen was er braucht und
leben und leben, bzw fahren und fahren lassen. :klatschen:daumen:

Gast5654
09.11.2009, 23:11
:scratch: Ähm habe ich diese Diskussion entfacht??
Atlan hat sich ja "zurückgezogen" sry weiss gerade nicht wie ichs beschreiben soll.
Also vorab ich bin leider alles andere als sehr "ökologisch" lebend zwar auf Luxusverzichtend aber nicht ideal umweltfreundlich :-(


Aber trotzdem plagt mich das schlechte Gewissen hier und da,deswg mein ehrlicher Beitrag.
Denn wenn man eh einen Neuwagen kaufen will,da kann man doch gleichzeitig überlegen wie weit man der Umwelt zur Liebe entgegen kommen kann.
Bei mir sieht es aus ,dass ich mich nicht für den dicksten Motor entscheide ,aber ich kann einfach nicht auf SUV_Allrad- Luxus verzichten .Das Gute ist immerhin dass die Verbrauchswerte vom Yeti eh geringer sind :daumen:

Übrigens es ist ein riesen Unterschied laut "Geländewagen-Foren" ob man "Geländewagen" oder Suv sein Eigen nennt:zwinkern:

Genauso wie ein Jeep ein Jeep ist und nicht jeder Geländewagen ein Jeep ist oder anders ein Papiertaschentuch nicht immer Tempo heisst.
Geländewagen darf sich wohl, wenn ich richtig verstehe :scratch: ein Auto nennen, wenn er eine gewisse Bodenfreiheit und Watttiefe neben der 4 *4 Technik hat . Aber die Technik ist ein Gebiet welches nicht meins ist:D:

So
@ Wimit ich bin zwar nicht so sportlich mit Fahrrad unterwegs, freue mich aber dass du mal wieder verstehst was ich sagen wollte :)
Und bin froh hier noch richtig zu sein,denn zu den extrem Trekker gehöre ich leider allein wg Famliy auch nicht:A
Aber ich bin auch kein Womofahrer-stelle mir diese Zukunft auch nicht wirklich in absehbarer Zeit vor.Hat nichts gegen WOmo zu tun:
Dazu einfach meine Devise
Leben und Leben lassen.Jeder soll sein Leben so gestalten wie er sich wohl fühlt ( natürlich ohne andere zu behindern oder zu verletzen)

Lg Coraya

flygirl
10.11.2009, 07:47
Moin,

wo gibt es diese Aufkleber eigentlich......müssen die auch gesiegelt sein..:totlach


Bekommst du von mir gesiegelt, und muss ich auch haben , denn dann bin ich schwuppdiwupp überall :banane
Grüße
Maria

tourensauser
11.11.2009, 08:37
Zugfahrzeug - Geländewagen nicht SUV


Nachdem wir uns doch die letzten Tage / Wochen einigermaßen intensiv mit dieser Frage beschäftigt haben, drehen wir uns im Kreis.

Die Vor-/Nachteile der beiden Fahrzeugtypen die Technik betreffend wurden ja bereits ausführlich in diesem Thread betrachtet.

Jeder muss für sich selbst nun entscheiden, welche Ansprüche er an ein Zugfahrzeug stellt.

Ein ganz großes Problem, bzw. Unterschied zwischen SUV und Geländewagen bleibt allerdings:

Der SUV bietet (von Untersetzungen und evtl Sperren abgesehen) alles was der Wohnwagenfahrer benötigt. Hohe Anhängelast, starke Motoren und einen guten Fahrkomfort.
Viele der angebotenen Modelle überzeugen allerdings nicht in Punkto Zuladung und Kofferraumvolumen. :mad:

Der Geländewagen bietet in der Regel zusätzlich zu den o.g. Punkten auch die Zuladungsreserven und das Kofferraumvolumen. (Siehe Modelle wie VW Touareg, Nissan Pathfinder, Landrover Discovery, Defender und Range Rover, ...)
Der Nachteil an diesen Fahrzeugen: Sie sind schwer und unhandlich. Für den Alltag in der Stadt nur schwer zu gebrauchen.

Wir tun uns sehr schwer, ein Fahrzeug zu finden, welches in Punkto Alltagstauglichkeit an unseren Caddy rankommt, eine vernünftige Zuladung und einen großen Kofferraum besitzt, über einen Allradantrieb und einen starken Motor verfügt (>130 PS) und trotzdem ein wendiges und bezahlbares Fahrzeug bleibt.

Die für uns eierlegende Wollmilchsau wäre eine Caddy-Karosse auf einem Nissan X-Trail Unterbau.

Der Caddy ist natürlich kein SUV oder Geländewagen, aber von diesem Gedanken entferne ich mich so langsam. Dieser Wunsch kommt in eine Schublade und wird irgendwann wieder rausgeholt, wenn der Markt was entsprechendes hergibt oder wir mit weniger Platz auskommen können.

Ich bin gespannt, ob wir unser Auto noch finden werden.

m+m
12.11.2009, 08:49
......
Der Nachteil an diesen Fahrzeugen: Sie sind schwer und unhandlich. Für den Alltag in der Stadt nur schwer zu gebrauchen.
......


achtung :zwinkern: polemik:

wenn diese fahrzeuge so wenig stadttauglich sind, wieso sitzt dann hier in München hinterm steuer jedes 2. geländewagens eine frau - sind die vielleicht doch die besseren autofahrerInnen.

Ösi
12.11.2009, 20:07
Mal ganz blöd gefragt:
Warum besorgst du dir nicht einen Caddy 4motion und lässt ihn von Seikel umbauen?

http://www.auto-seikel.de/de/home.html

Gast5654
12.11.2009, 21:16
vll interessant für die ursprüngl.Frage bzgl Geländewagen ??: siehe hier (http://www.4wheelfun.de/news/pro-allrad-vor-dem-verfassungsgericht-gescheitert_180326.html)


Lg Coraya

tourensauser
12.11.2009, 23:08
Hi Gerry,

das wäre natürlich auch noch eine Alternative.

Die Höherlegung steht dem Caddy ganz gut :D:

Mal was zum lachen für die ATU-Tieferlegungsfraktion.

tourensauser
13.11.2009, 11:13
Hej Gerry,

die Seikel Produkte schauen ja wirklich gut aus.

Hast Du Erfahrungen mit der Firma ?

Da könnte ich mir ja einen echten Off Road Caddy basteln.

Ösi
13.11.2009, 20:29
Persönlich leider nicht.
Ich bin auf die Firma aufmerksam geworden weil ich einen Bericht gelesen habe in dem sie als 1. Firma einen Tiguan höher gelegt haben. Danach habe ich auch einen Bericht im TV über den besagten Tiguan gesehen und es wurde nie etwas schlechtes erwähnt. Es ist eben immer nur die Frage ob jemandem soetwas das wert ist.
Nach deinen Schilderungen wie gerne du einen Caddy auf X-Trail Basis hättest glaube ich allerdings das es für dich durchaus eine ernsthafte Überlegung wert ist.

Ich würde mich dann aber auch über andere Umbauer erkundigen und vergleiche ziehen.
Möglich ist aber mit sicherheit viel. :zwinkern:

Gast5654
14.11.2009, 21:42
ähm ziemlich spät aber hätte noch einen Vorschlag für Stefan :winke:

wie wäre es mit den Subaru Forester??
Lg Coraya

tourensauser
14.11.2009, 23:25
Danke für den Tipp, #### :wink

Den Forester hatten wir auch schon in der näheren Betrachtung.

Ist uns aber als Diesel -und das ist Voraussetzung- noch nen Tick zu teuer.

Gast5654
15.11.2009, 09:45
Ja stimmt aber nicht teurer als der Freelander 2 oder:confused:
Für uns muss muss es auch ein Diesel sein.
Wir haben uns aufgrund er variablen Rückbank, des Aussehens , geringen Spritverbrauch und des grossen Sicherheitspaketes in Serie für den Yeti entschieden.
Der allerdings wenn man all die "Sonderwünsche" dazu nimmt auch nicht wirklich viel günstiger als der Subaru ist.
Der Yeti fährt sich aber auch wirklich entspannt egal ob man ein großer oder kleiner Fahrer ist.
Nur bietet Skoda eine Ballon -finanzierung (ähm hoffe es heisst so)und besondere Rabatte an,die wir gut nutzen können.
Ansonsten hätte ich warscheinlich auch fast den Forester genommen.
Viel Erfolg noch.
Lg elli

tourensauser
15.11.2009, 14:30
ich hätte evtl. aus dem Bekanntenkreis einen günstigen Freelander haben können, was sich zwischenzeitlich aber leider zerschlagen hat.

Auf dem freien Markt ist da unter 26000€ nichts gebrauchtes in gutem Zustand zu bekommen. :mad:

Gast5654
15.11.2009, 19:13
Hallo Stefan
hast du mal bei Importautos mal geschaut??
z.B www.ona.de (http://www.ona.de)
Lg elli

tourensauser
26.11.2009, 11:22
Hallo Elli,

ich habe mich auch schon mit dem Thema Importautos auseinandergesetzt.

Problematisch daran ist IMHO, daß ein mit einem deutschen Modell gleichwertig ausgestattetes Fahrzeug meist auch fast genauso teuer ist wie das inländische pendant. Man kann nun natürlich sagen; ich brauche dieses und jenes nicht und das Auto entsprechend ausstatten, aber die große Frage ist dann, ob und in wieweit so ein Auto später mal zu einem korrekten Preis verkäuflich ist. Von Inzahlungnahme durch einen Händler will ich mal gar nicht sprechen.


@ all:

Wir haben unsere Wahl getroffen :D:

Es ist nun ein Nissan X-Trail geworden.

Gast5654
26.11.2009, 14:39
Herzlichen Glückwunsch :)
habt ihr den schon?
wg Importautos hast du recht zu der selben Meinung sind wira auch gekommen. Früher allerdings hatten wir auf alle mögliche Schnittschnack und sogar auf die Sicherheitsaustattung verzichten können.Daher hatten wir aus Belgien einen Gallopper hierzulande damals nur von Misubishi und als Importauto von Hyndai.
Wir hatten kein Problem eiine Servicewerksatt in Anspruch zu nehmen,nur war der Mitsubishiservice allgemein unter aller s...:Spätter haben wir das Auto bei Skoda in Zahlung gegeben,also auch kein Problem.

Erzähl mal mehr von den Nissan Kosten km etc ;-) Neugierige Grüße
elli

tourensauser
26.11.2009, 14:51
Hallo ####,

Hier gehts zum Nissan : KLICK (http://www.wocamp.de/forum/showthread.php?t=4881)