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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage an die Stromer hier im Forum


Stichling
22.01.2010, 22:48
Hai,

...schon mehrmals erwähnt bin ich nicht der Stromer und werde es auch nicht mehr werden :scratch:!

Bordbatterie ist das Thema.

Wärend der Fahrt in den Urlaub Kühlschrank auf 12 Volt o.K.
Stop auf einem Rastplatz evtl. mit Übernachtung. Kühlschrank u. ect. Bordbatterie von Lichtmaschine geladen.
Warum nicht wärend der Fahrt geladen durch einen entsprechenden Dynamo angelegt am Wohnwagenreifen!?????:scratch:

Toby
22.01.2010, 23:20
Warum nicht wärend der Fahrt geladen durch einen entsprechenden Dynamo angelegt am Wohnwagenreifen!?????:scratch:
Weil es nur noch Nabendynamos gibt.....
...und die passen nicht auf ALKO-Achsen. :stupid:

Wir kühlen mit 12 Volt bei der Fahrt und
bei der Übernachtung mit GAS

Gruß Thomas

Toto73
22.01.2010, 23:34
Hai :totlach


Warum nicht wärend der Fahrt geladen durch einen entsprechenden Dynamo angelegt am Wohnwagenreifen!?????:scratch:

Weil die Batterie schon über die Lichtmaschine geladen wird? :zwinkern:
Außerdem würde ein Dynamo einen höheren Verbrauch nach sich ziehen.
Außerdem ist er schwer (Kupfer und Eisen).

Wir kühlen immer mit Gas. :top
12V brauche ich unterwegs nur für die Klospülung und Licht :angel:
Und der Strom kommt aus der Moverbatterie :banane:banane:banane
Gruß
Torsten

Campervan
23.01.2010, 03:12
Warum nicht wärend der Fahrt geladen durch einen entsprechenden Dynamo angelegt am Wohnwagenreifen!??Theoretisch: Riemenscheibe hinter die WW-Felge montiert, (Längere Radbolzen) Keilriemen + Lichtmaschine.
Praktisch: Nimmts m.E. der TÜV nicht ab. Wäre aber vielleicht ne Idee für einen WW-Hersteller ?:scratch:

Also dann doch via Lichtmaschine vom Zugfahrzeug + Booster.:zwinkern:

Concorde
23.01.2010, 13:14
@ Stichling

Im Gegensatz zu meinen "Vorschreibern" verstehe ich Deine Frage wohl irgendwie nicht.

Was möchtest Du denn laden ? Die Bordbatterie ? Wenn ich das richtig verstanden habe dann wird die doch durch die LiMa geladen. Also warum denn diese Idee mit dem Dynamo ? :scratch:


Gruss INGO

Stichling
23.01.2010, 13:30
Hai,

@ Concorde,

Gedanken dazu kamen immer auf wenn irgend welche Probleme mit PKW-Ladeleitung-Dauerplus, zusätzliche Batterie für Mover usw. auftauchten.
Auch wurde schon mal die Leistung der LIMA in Frage gestellt, als nicht mehr ausreichend!? Ampere?-Leistung!?

Dann kam auch mal die Frage nach Inovationen im Caravanbereich.

Jedes sich drehende Teil, z.B. WW-Rad, kann doch in Energie umgewandelt und dann auch gespeichert werden. :scratch:

Und wenn WW-Camper mal länger autark stehen wollen ist ein zusätzlich gefüllter Akku doch sinnvoll.

Concorde
23.01.2010, 13:48
@ Stichling

JETZT habe ich es verstanden :D:
Ich habe wohl ein wenig auf der Leitung gesessen :D::stupid::scratch:

Na in diesem Fall würde ich mir eher Gedanken um eine Solarzelle auf dem Dach machen. Hat so gut wie keinen Luftwiderstand, läd aber dafür auch weniger als ein Generator (Dynamo) Preislich ist das Ganze natürlich auch nicht ganz so billig, das ist ein Dynamo in dieser Grössenordnung ja aber auch nicht.
Also dann doch lieber eine grössere LiMa !?

Gruss INGO

Toto73
23.01.2010, 16:48
Jedes sich drehende Teil, z.B. WW-Rad, kann doch in Energie umgewandelt und dann auch gespeichert werden. :scratch:


Dann könnte man ja auch gleich den Mover beim Fahren dran lassen..... :prost: :stupid:

Der läd dann die Bordbatterie beim Fahren. :angel:
:totlach:totlach:totlach
Duck und weg...

Stichling
23.01.2010, 17:05
Hai,a

Dann könnte man ja auch gleich den Mover beim Fahren dran lassen..... :prost: :stupid:

Der läd dann die Bordbatterie beim Fahren. :angel:
:totlach:totlach:totlach
Duck und weg...


...Du wirst lachen, wenn der Mover einstellbar auf den Anpressdruck wäre, könnte evtl. der von Toby erwähnte Nabendynamo greifen!!!!

:totlach:totlach:totlach

Jila
23.01.2010, 18:22
@ Stichling

JETZT habe ich es verstanden :D:
Ich nicht.

Es geht um das Erzeugen elektrischer Energie während der Bewegung des Gespanns.
Dafür gibt es den Generator (bei Oldtimern waren es Gleichstrom-Lima mit sehr begrenzter Leistung).
Der ist für Vollleistung bei Nacht (alle Lichter an, Radio so laut, dass Jericho zusammenfällt und Klimaanlage auf Vollgas) ausgelegt - so ab 1.500 Watt.

Die typisch 120 Watt für das Laden einen großen, aber leeren Akkus: Mit links (die einen oder anderen Autarkiefahrer praktizieren das). Wer am Querschnitt des Ladekabels gespart hat, kann das durch einen Booster ausgleichen.

Eine - wie immer motivierte - Lösung der Wandlung kinetischer Energie des gezogenen Wohnwagens in elektrische Energie ist wohl stets von allen denkbaren, theoretischen Lösungen die teuerste und unwirtschaftlichteste.

Ich will die Diskussion aber keinesfalls abwürgen: Wie wäre es denn mit einem Windrad (oder einem kleinen Park) am Heck des Wohnwagens ??? Oder den Mover wie bei den Elektrofahrzeugen mal als Generator und mal als Hilfe am Berg (inkl. "Stop & GO")?

Stichling
23.01.2010, 18:53
Hai-light,

Hallo Jila, es ist der Nachteil eines Laien über unbekanntes Terrain laut nachzudenken.

Einerseits dachte ich "Alternative Energien" seien im kommen andererseits sind verschiedene Menschen welche sich KFZ-Elektriker schimpfen nicht in der Lage das hier:

Es geht um das Erzeugen elektrischer Energie während der Bewegung des Gespanns.
Dafür gibt es den Generator (bei Oldtimern waren es Gleichstrom-Lima mit sehr begrenzter Leistung).
Der ist für Vollleistung bei Nacht (alle Lichter an, Radio so laut, dass Jericho zusammenfällt und Klimaanlage auf Vollgas) ausgelegt - so ab 1.500 Watt.

Die typisch 120 Watt für das Laden einen großen, aber leeren Akkus: Mit links (die einen oder anderen Autarkiefahrer praktizieren das). Wer am Querschnitt des Ladekabels gespart hat, kann das durch einen Booster ausgleichen.

Eine - wie immer motivierte - Lösung der Wandlung kinetischer Energie des gezogenen Wohnwagens in elektrische Energie ist wohl stets von allen denkbaren, theoretischen Lösungen die teuerste und unwirtschaftlichteste.
zu verwirklichen. Und Jila, wie teuer/billig ist eine kpl. Solaranlage für die Bedürfnisse eines autark fahrenden Campers denn?

Liebe Grüße

Jila
24.01.2010, 10:33
Hallo Stichling!

Autarkie (elektrisch) kann man für mehrere Campingsitutionen auslegen:

1. Gelegentlich, wenn z. B. für eine Übernachtung nur etwas Beleuchtung und Saft für die Wasserpuimpe benötigt wird: Das gibt der Starterakku des Zugfahrzeuges immer her. Ggf. eine kleine Akkustation vom Baumarkt dazu , 50 ... 90 EUR. Das rechnet sich sogar, wenn dieser Fall öfter auftritt.

2. Immer wieder mal eine Steckdose verfügbar zum Aufladen: Einfach und preiswert (Akku + Ladegerät).

3. Gespann ist regelmäßig über nicht zu kurze Strecken in Bewegung: Generator des Zugwagens - wie 2; ggf. zusätzlich ein Booster, der den Spannungsabfall auf der langen Ladeleitung ausgleicht, so dass der WoWa-Akku vernünftig geladen wird (ob der Weg über die Verlegung eines Ladekabels mit anständigem Querschnitt praktikabel ist, hängt sehr vom Zugwagenmodell und dem eigenen Bastelvermögen ab).

4. Lange Standzeiten, ohne Steckdose und ohne ausreichende Bewegung des Gespanns: Photovoltaik- (Solar-) Anlage. Die einzig mit bekannte, aber mit Abstand teuerste Lösung, welche sich auch bei intensiver Nutzung niemals durch die Einsparung der CP-E-Gebühren amortisiert. Dazu der Nachteil, dass man seinen Stellplatz nach der Sonneneinstrahlung richten muss (also nix mit Mattendachschatten in Sizilien).

wohnwagen-otto
24.01.2010, 13:41
5. Zukünftig vieleicht in einigen Jahren:
Nutzen des Fahrakkus von Elektro oder Hybrid-Fahrzeugen.
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Hallo: (Teil-Selbstzitat aus einem anderen Forum)

Habe mich in der letzten Zeit viel mit möglichen Energiequellen beim Campen beschäftigt.
Quintessenz ist eigentlich: Möglichst wenig Energie verbrauchen,
da Energiegewinnung für Autark-Betrieb sehr schwierig und teuer ist.

Solarpanele schweineteuer, optimale Nutzung eigentlich nur bei horizontaler und vertikaler Nachführung,
um immer mit möglichst heller, senkrechter Sonneneinstrahlung die beste Ausbeute zu erreichen.
Bei der üblichen flachen Montage werden durchschnittlich maximal 40% der nominalen Panelleistung erwirtschaftet.
Momentan übliche Abhilfe ist eine Vervielfachung der Panelfläche um die ungünstige flache Einbauposition auszugleichen.

Vielleich tut sich da noch etwas mit zusätzlichen Linsen (http://www.youtube.com/watch?v=-yh1q59a1h0&NR=1), Linsenkuppeln (http://www.youtube.com/watch?v=Mhvim5Nctb0&feature=related) oder Spiegeln (http://www.youtube.com/watch?v=roLWoFIjkrI&feature=channel).

Wahrscheinlich ist es besser ich parke mit den Solarzellen auf dem
WW-Dach einfach unter einer Straßenlaterne, dann kann ich auch nachts
Strom ernten. :D:

Windräder scheinen mir für den mobilen Campingeinsatz ungeeignet,
da um bei geringen Luftgeschwindigkeiten von 2-5m noch ~10W erzeugen zu können,
die Repellerdurchmesser mindestens so bei 1,2m eher größer liegen müssten.
Damit hat man dann den Aufbauaufwand; den Mast, den man mitschleppen muss;
den besten, konstant wehenden Wind gibt es erst ab 10m Höhe; sowie die Unfallgefahr für die umliegenden Camper.
Fertige Windgeneratoren sind mir zu teuer.
Eigenbauten scheitern zwar nicht am Repeller, da gibt es schöne Eigenbauten aus Rohren, sondern spätestens bei einem wirkungsvollen Generator.
Stichwort: Scheibengenerator, leider sehr schwer
Am ehesten scheint mir noch diese -->Bauanleitung (http://rinf.com/alt-news/activism/how-to-make-a-100-watt-wind-turbine%E2%80%8F/2152/) für den Campingsektor nutzbar.
Aber bevor ich da Geld für die erforderlichen Neodym-Magnete und Kilometer Kupferlackdraht ausgebe,
kaufe ich mir lieber noch ein Solarpanel. Das holt immer Energie rein, auch wenn der Mast vom Windgenerator noch nicht aufgebaut ist.

Was ich mir als Dauermontage auf WW- und Womo-Dach später mal vorstellen könnte ist ein weiterentwickelter -->Windbelt (http://www.jetsongreen.com/2007/10/windbelt-microw.html).
Kleine Baugröße, keine gefährlichen Rotoren. Im Moment reicht es leider nur für einzelne LED´s und Mini-Radios.
---
Der Radgenerator lädt erst ab einer gewissen Geschwindigkeit,
also nicht im Stop-and-Go, nicht beim Ampelstop...
--> Familie! Alles einpacken, wir müssen eben auf die Autobahn, um die WW-Batterie aufzuladen?

Die Ladung per Lichtmaschine hat aus meiner Sicht gegenüber dem Radgenerator den entscheidenden Vorteil:

Die Lichtmaschine lädt, sobald der Motor läuft.
Damit ist auch Notnachladen im Stand möglich (Wildcampen).
Bei mir läuft das Zugfahrzeug sogar mit Flüssiggas/ LPG.

Concorde
24.01.2010, 13:44
@ Stichling

Um mal Deine Frage wegen der Solaranlage zu beantworten:

Es kommt immer darauf an wie gross die Leistung sein soll !

Eine Standard-Solaranlage kommt so um die 1.200 €
Solarzelle, Laderegler, Akku's
Ein brauchbares Solar-Modul an dem man auch lange Freude hat liegt schon etwa bei 800 €. Dazu kommt dann noch der Laderegler mit etwa 80 € und der Solarakku mit etwa 300 €.


Gruss INGO

Toby
24.01.2010, 14:23
Eine Standard-Solaranlage kommt so um die 1.200 €............
Gruss INGO

...und ca. 30-50 kg Ballast.

Gruß Thomas

Concorde
24.01.2010, 14:33
@ Toby

Die Akkus hat man doch so oder so im Fahrzeug oder WoWa. Einzig das Panel müsste man dazu rechnen und das wiegt etwa 15 Kg.

Geht doch noch wie ich finde ...


Gruss INGO

Toby
24.01.2010, 14:40
@ Toby

Die Akkus hat man doch so oder so im Fahrzeug oder WoWa.
Gruss INGO

Ich nicht,
ich nehme mein Power-Pack immer raus :D:

Gruß Thomas
der dann weniger Schuhe für die Frau mitnehmen könnte :totlach

Concorde
24.01.2010, 14:45
@ Toby

Bin ICH froh das meine Frau keinen Schuh-Tick hat :D:

Da nehme ich doch lieber ein Kilo Watt mehr mit :zwinkern:


Gruss INGO