radpedaleur
31.07.2010, 19:37
Wegen Computerproblemen, hier etwas verspätet mein Reisebericht von unserer Frühsommertour:
Freitagnachmittag vor Pfingsten gings los und wieder einmal bei Straßburg im Stau, dann aber doch glücklich auf dem Camping Municipal in Kayserberg im Elsass angekommen. Abendessen mit den mitgebrachten Wienerwürstchen und dazu zwei Dosen Bier aus dem "heimischen" Cora, noch eine Platzrunde und wie immer, der Platz war nahezu voll und international belegt, ein bonsoir hier, ein hello da und ab gings in die Heia.
Am nächsten Morgen Frühstück und ab nach Basel und wieder einmal, nachdem alles fertig ist, schwups waren wir durch und Richtung Genfersee.
Leider gab es auf der A1/A12 zähfließenden Verkehr, aber es war halt Samstag vor Pfingsten. Nach ca. 290 km waren wir dann, so dachten wir, am Ziel: Camping Les Grangettes in Noville. Die Anfahrt erfolgt über einen recht langen unangenehmen Feldwirtschaftsweg, da ist Einbahnverkehr und ständiges Ausweichen angesagt.
Der Platz war voll belegt, jetzt hieß es, was anderes suchen, was wir dann auch in Le Bouveret fanden. Hier war es der Campingplatz www.camping-rive-bleue.ch (http://www.camping-rive-bleue.ch). Der Platz liegt in Seenähe, aber nicht direkt am Wasser. Um zum Strandbad zu gelangen, muss man über den Parkplatz und die Straße und dann noch durch das Dauercamperareal. Tagsüber ist der Platz ziemlich lärmerfüllt, u. a. auch wegen des in der Nähe gut besuchten Spaßbades. Nachts war es dann erstaunlich ruhig. Die Stellplätze sind extrem klein, so dass man/frau immer direkten Kontakt mit den lieben Nachbarn hat. Auch haben sich auf dem Touristenterrain mittlerweile auch die ersten Dauercamper eingerichtet, so dass ich, wäre ich böswillig, sagen könnte, es ist was dran am Image. Auf jeden Fall sah ich schon lange nicht mehr so viele dicke Bäuche in gerippten Unterhemden.
Aber gut, wir fuhren an einem Tag nach Evian, das Auto muss glücklicherweise draußen parken, auch die Harleys (die Harley-Jungs in ihren Zelten schoben abwechselnd Wache!), am nächsten Tag nach Montreux. M. ist eine sehenswerte Stadt, sehr mondän und auch teuer, aber bitte nicht an Pfingsten. Am Denkmal von Freddy wars dann nicht mehr auszuhalten und ab ging es zu einem beschaulichen Weinort namens Saint Saphorin, wo wir uns dann in einem netten Restaurant eine Flasche des köstlichen Chasselas gönnten. Diese Weinrebe ist ja bei uns bekannt unter dem Namen Gutedel, hier jedoch in einer ganz anderen geschmacklichen Ausprägung, im Abgang sehr pflanzlich und an Sancerre erinnernd. Dazu ein leckeres Mahl und der Entschluss war gereift, den Genfersee zu verlassen und das nächste Ziel anzusteuern.
Nach gemütlichen knapp 150 km waren wir am Lac d'Annecy in Hoch Savoien angekommen. Wir hatten den Camping in Sevrier www.camping-le-panoramic.com (http://www.camping-le-panoramic.com) angesteuert und waren dann für einige Tage die einzigen auf 220 Stellplätzen. Einziger Nachteil, nix geöffnet, außer die Poolanlage und das hatte was: ein herrlicher Blick beim Schwimmen über den See und das Bergpanorama. Ein schön gelegener Platz, gepflegt,auch im Sanitär und preiswert, Dazu ein wirklich nettes Betreiberehepaar! Besichtigung vom pittoresken Annecy samt Chocolatier Meyer, dazu ein ein paar Restaurants. Hier ist mal wieder fest zu stellen: das Essengehen ist in Frankreich eine teure Angelegenheit!
Via Albertville ging es durch den Frejus-Tunnel (mit 38,50 ist man dabei) zum nächsten Etappenort. Turin sollte es sein, die Temperaturen waren in Italien dann doch ein gutes Stück höher als am Lac d'Annecy, so dass wir auf einen Besuch dieser Millionenmetropole verzichteten und nach Cervo an der Riviera durchfuhren. Nach 450 km (viel zu lang für uns) waren wir da und da ich tags zuvor angerufen hatte, bekamen wir den Wunsch-Stellplatz auf dem www.campingdelmare-cervo.com (http://www.campingdelmare-cervo.com)
Zwei schöne Wochen verbrachten wir auf diesem direkt am Meer gelegenen Platz, auf dem wir auch im Vorjahr bereits zu Gast waren. Ein insgesamt empfehlenswerter Platz, der freundlich aber bestimmt geführt wird.
Diverse Auspflüge zu den bekannten Orten, wie San Remo und Alassio oder auch zu Ölmühlen www.olioroi.com (http://www.olioroi.com). Natürlich auch der Genuss lokaler Spezialitäten, Besuch diverser Trattorien und natürlich dieses da: www.ristorantesangiorgio.net (http://www.ristorantesangiorgio.net). Traumhaftes Interieur, herrliche Aussicht von der Terrasse über die Bucht, perfekter ungekünstelter Service, wunderbares Essen und Wein, dazu ein unschlagbares Preis/Leistungsverhältniss - da könnte sich die Spitzengastronomie in D mal ne Scheibe anschneiden.
Aber leider, irgendwann geht auch das Schöne zu Ende und ab nach Hause, mit Stopp in Claro (wie oft schon?). Dann noch in Kaysersberg (da kriegen wir wohl bald Rabatt!), ein kleines Menü in einem kleinen Restaurant, hatten wir bisher noch nicht entdeckt und wird hier auch nicht verraten.
So, das wars, mal wieder ohne Bilder, da keine gemacht.
Gruß
radpedaleur
Freitagnachmittag vor Pfingsten gings los und wieder einmal bei Straßburg im Stau, dann aber doch glücklich auf dem Camping Municipal in Kayserberg im Elsass angekommen. Abendessen mit den mitgebrachten Wienerwürstchen und dazu zwei Dosen Bier aus dem "heimischen" Cora, noch eine Platzrunde und wie immer, der Platz war nahezu voll und international belegt, ein bonsoir hier, ein hello da und ab gings in die Heia.
Am nächsten Morgen Frühstück und ab nach Basel und wieder einmal, nachdem alles fertig ist, schwups waren wir durch und Richtung Genfersee.
Leider gab es auf der A1/A12 zähfließenden Verkehr, aber es war halt Samstag vor Pfingsten. Nach ca. 290 km waren wir dann, so dachten wir, am Ziel: Camping Les Grangettes in Noville. Die Anfahrt erfolgt über einen recht langen unangenehmen Feldwirtschaftsweg, da ist Einbahnverkehr und ständiges Ausweichen angesagt.
Der Platz war voll belegt, jetzt hieß es, was anderes suchen, was wir dann auch in Le Bouveret fanden. Hier war es der Campingplatz www.camping-rive-bleue.ch (http://www.camping-rive-bleue.ch). Der Platz liegt in Seenähe, aber nicht direkt am Wasser. Um zum Strandbad zu gelangen, muss man über den Parkplatz und die Straße und dann noch durch das Dauercamperareal. Tagsüber ist der Platz ziemlich lärmerfüllt, u. a. auch wegen des in der Nähe gut besuchten Spaßbades. Nachts war es dann erstaunlich ruhig. Die Stellplätze sind extrem klein, so dass man/frau immer direkten Kontakt mit den lieben Nachbarn hat. Auch haben sich auf dem Touristenterrain mittlerweile auch die ersten Dauercamper eingerichtet, so dass ich, wäre ich böswillig, sagen könnte, es ist was dran am Image. Auf jeden Fall sah ich schon lange nicht mehr so viele dicke Bäuche in gerippten Unterhemden.
Aber gut, wir fuhren an einem Tag nach Evian, das Auto muss glücklicherweise draußen parken, auch die Harleys (die Harley-Jungs in ihren Zelten schoben abwechselnd Wache!), am nächsten Tag nach Montreux. M. ist eine sehenswerte Stadt, sehr mondän und auch teuer, aber bitte nicht an Pfingsten. Am Denkmal von Freddy wars dann nicht mehr auszuhalten und ab ging es zu einem beschaulichen Weinort namens Saint Saphorin, wo wir uns dann in einem netten Restaurant eine Flasche des köstlichen Chasselas gönnten. Diese Weinrebe ist ja bei uns bekannt unter dem Namen Gutedel, hier jedoch in einer ganz anderen geschmacklichen Ausprägung, im Abgang sehr pflanzlich und an Sancerre erinnernd. Dazu ein leckeres Mahl und der Entschluss war gereift, den Genfersee zu verlassen und das nächste Ziel anzusteuern.
Nach gemütlichen knapp 150 km waren wir am Lac d'Annecy in Hoch Savoien angekommen. Wir hatten den Camping in Sevrier www.camping-le-panoramic.com (http://www.camping-le-panoramic.com) angesteuert und waren dann für einige Tage die einzigen auf 220 Stellplätzen. Einziger Nachteil, nix geöffnet, außer die Poolanlage und das hatte was: ein herrlicher Blick beim Schwimmen über den See und das Bergpanorama. Ein schön gelegener Platz, gepflegt,auch im Sanitär und preiswert, Dazu ein wirklich nettes Betreiberehepaar! Besichtigung vom pittoresken Annecy samt Chocolatier Meyer, dazu ein ein paar Restaurants. Hier ist mal wieder fest zu stellen: das Essengehen ist in Frankreich eine teure Angelegenheit!
Via Albertville ging es durch den Frejus-Tunnel (mit 38,50 ist man dabei) zum nächsten Etappenort. Turin sollte es sein, die Temperaturen waren in Italien dann doch ein gutes Stück höher als am Lac d'Annecy, so dass wir auf einen Besuch dieser Millionenmetropole verzichteten und nach Cervo an der Riviera durchfuhren. Nach 450 km (viel zu lang für uns) waren wir da und da ich tags zuvor angerufen hatte, bekamen wir den Wunsch-Stellplatz auf dem www.campingdelmare-cervo.com (http://www.campingdelmare-cervo.com)
Zwei schöne Wochen verbrachten wir auf diesem direkt am Meer gelegenen Platz, auf dem wir auch im Vorjahr bereits zu Gast waren. Ein insgesamt empfehlenswerter Platz, der freundlich aber bestimmt geführt wird.
Diverse Auspflüge zu den bekannten Orten, wie San Remo und Alassio oder auch zu Ölmühlen www.olioroi.com (http://www.olioroi.com). Natürlich auch der Genuss lokaler Spezialitäten, Besuch diverser Trattorien und natürlich dieses da: www.ristorantesangiorgio.net (http://www.ristorantesangiorgio.net). Traumhaftes Interieur, herrliche Aussicht von der Terrasse über die Bucht, perfekter ungekünstelter Service, wunderbares Essen und Wein, dazu ein unschlagbares Preis/Leistungsverhältniss - da könnte sich die Spitzengastronomie in D mal ne Scheibe anschneiden.
Aber leider, irgendwann geht auch das Schöne zu Ende und ab nach Hause, mit Stopp in Claro (wie oft schon?). Dann noch in Kaysersberg (da kriegen wir wohl bald Rabatt!), ein kleines Menü in einem kleinen Restaurant, hatten wir bisher noch nicht entdeckt und wird hier auch nicht verraten.
So, das wars, mal wieder ohne Bilder, da keine gemacht.
Gruß
radpedaleur