Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Keinerlei Anhängererfahrung - Fahrverhalten ?
Hallo,
wir bekommen mitte Februar unseren Hobby Exclusive UFE540
(Gesamtlänge 7,38m).
Ich habe bisher noch keinen Anhänger gefahren.
Wer kann mir diesbezüglich ein paar Tipps geben.
Vor allem stelle ich mir das geradeaus rückwärts fahren vor (Hängerschwenk schnell aus?),sowie das rückwärts fahren um auf einen Stellplatz zu gelangen.
Für eure Tipps,vielen Dank schon mal.:top:top
Gruß
Michael
Lofottroll
21.01.2011, 10:09
Hallo Michael,
mein erster Tip lautet immer: geh es ruhig und langsam an.
Beim Rückwärtsrangieren solltest du immer einen Sicherungsposten hinten postieren. Du kannst nicht hinter den WW sehen. Und bei eingeknicktem Anhänger auch nicht mehr die Seite der Aussenkurve. Da muß dann der 2. Mann (Frau) aushelfen.
Übe zunächst am WE auf einem großen Parkplatz. Der ist dann in der Regel leer.
Konkret kann man zum geraden Rückwärtsfahren sagen, rechtzeitig dem Weglaufen des Anhängers nach rechts oder links durch Lenkeinschlag entgegenwirken. Dabei ein kleiner Tip, das Lenkrad kurzfristig immer in die gleiche Richtung drehen, in die der WW ausschert.
Läuft das Gespann gerade rückwärts, und du möchtest einen Impuls nach recht oder links geben, kurz das Lenkrad in Gegenrichtung drehen. Aber das Lenkrad dort nicht stehenlassen, sondern immer wieder in Geradeausrichtung zurückholen.
Moin Michael,:wink
erst einmal Glückwunsch zum Neuen Wohnwagen.
Bei einer Gesamtlänge von 7,38 m und ein Gesamtgewicht von 1500 kg bei einer Auflastung bis zu 1750 kg würde ich mir auf jeden Fall ein Mover unterbauen.
Wie Du selbst sagst bist Du noch nie mit einen Anhänger gefahren, deshalb wäre es angebracht Du würdest dich beim ADAC für ein Training für Wohnwagen anmelden.
tourensauser
21.01.2011, 10:25
Hallo Michael,
wie Werner schon sagte, auch meiner Meinung nach das wichtigste:
In der Ruhe liegt die Kraft.
Lass Dich niemals verrückt machen und fange an hektisch zu reagieren, da ist der Schaden vorprogrammiert. Das gilt für Rückwärts- wie für Vorwärtsfahren.
Du musst Dir darüber im klaren sein, daß Du von den Dimensionen (Breite) einen LKW bewegst, das ist die halbe Miete.
Das Rückwärtsfahren kanm man gemütlich auf einem großen Platz ausprobieren; den Rest bringt die Praxis.
Noch ein Tipp (das wird von Anfängern oft falsch gemacht):
Wenn Du es Dir aussuchen kannst, also z.Bsp. irgendwo wenden musst und dazu rückwärts in eine Einfahrt oder Straße fährst: Lass das Gespann immer nach links einknicken. So kannst Du aus dem Fenster und im Spiegel sehen, wo der Hänger hinläuft und wie weit das Gespann einknickt. Wenn Du rechts rum rückwärts fährst siehst Du nichts, aber auch gar nichts.
Viel Spaß mit Deinem Gespann :daumen:
Hallo Stefan,
Wenn Du rechts rum rückwärts fährst siehst Du nichts, aber auch gar nichts.
Das verstehe ich nicht. Ich kann doch auch rechts alles sehen, wenn ich durchs Auto durch schaue. :scratch:
Lofottroll
21.01.2011, 10:42
Na ja Torsten, Stefan meint wohl daß man links herum den Kopf aus dem Fenster stecken kann. So hat man direkten Blickkontakt.
Durchs Auto nach rechts sind halt wieder die B und C-Säule im Weg.
Außerdem ist bei einem nur leicht eingeknickten Gespann die direkte Sicht nach hinten rechts vorbei nicht möglich. Da geht es dann nur über Spiegel.
Trotzdem halte ich das Wendemannöver quer über die Straße nach links für kritischer. Eben wegen der Durchfahrt durch den Gegen-und Überholverkehr.
Lieber Einweiser raus, und nach rechts in die Straße/Einfahrt setzen.
LMC-Admiral
21.01.2011, 10:43
Hallo Michael
Herzlichen Glückwunsch zum neuen Wohnwagen und willkomen im Wocamp:wink
Vielleicht besteht ja auch die Möglichkeit mal die eine oder andere Übungstsunde bei einer Fahrschule zu buchen. Unser Tochter und unser Sohn haben beide den Anhängerführerschein (BE) beim Autoführerschein gleich mitgemacht.
Sie haben es von Anfang an bedeutend einfacher mit dem Rückwärtsfahren gehabt, als wir Alten, die wir uns alles selber beibringen mussten.
@Lofottroll: Hallo Werner bieten Fahrschulen eingentlich so was an, ohne dass man gleich den Füherschein in der Fahrschule macht.
Lofottroll
21.01.2011, 10:49
Aber selbstverständlich, Heinz. Es kommen mittlerweile ne Menge Leute zur Auffrischung. Und wenn die Fahrschule BE ausbildet, hat sie auch nichts gegen ein paar Fahrstunden für Führerscheininhaber.
Das ist allemal günstiger, als ein Rempler mit dem WW.
tourensauser
21.01.2011, 11:08
Hallo Torsten,
wenn ich durch das Auto schauen kann, passt das schon. Meist ist aber der Kofferraum voll und man muss doch mehr mit dem Spiegel arbeiten. Und rechts rum kann man im Spiegel nicht wirklich erkennen, wie der Knickwinkel ist.
@ Werner: Wenn ich denn mal in solch eine Situation komme, daß ich wenden muss bevorzuge ich die Version nach links. Der Gegenverkehr und Überholverkehr kommt auch nicht mehr durch wenn ich rechts einbiege, da ich mit dem Gespann mehr Platz als die rechte Spur brauche. (so was macht man ja eh' nur in einer Nebenstraße...) Und links rum ist die Straße wenigstens dicht. Da kommt dann auch keiner mehr auf die Idee, sich doch noch vorbeizumogeln.
Bei all diesen Aktionen, wie auch immer sollte man aber immer einen Einweiser draußen haben der aufpasst !
Hallo Stefan,
Hallo Torsten,
wenn ich durch das Auto schauen kann, passt das schon.
dann verstehe ich es. Kann ja nicht jeder so einen Glaspalast wie wir durch die Gegend fahren. :totlach
Aber selbstverständlich, Heinz. Es kommen mittlerweile ne Menge Leute zur Auffrischung. Und wenn die Fahrschule BE ausbildet, hat sie auch nichts gegen ein paar Fahrstunden für Führerscheininhaber.
Das ist allemal günstiger, als ein Rempler mit dem WW.
Hallo Werner,
das wußte ich auch noch nicht, ist vielleicht auch mal ein Gedankenstoß an die mitfahrenden Frauen, sich in aller Ruhe bei einer Fahrschule nocheinmal eine oder mehrere auffrischende Fahrstunden zu nehmen. Frau traut sich dann auch direkt viel mehr zu :daumen::daumen::daumen:
tourensauser
21.01.2011, 12:13
Wir könnten ja mal ein Treffen mit Rückfahrseminar oder iim Rahmen desselbigen ein Sicherheitstraining anbieten/organisieren :D:
Das wär' doch mal was :wink
Stefan,
da simmer dabei, dat is prima :klatschen
Wir könnten ja mal ein Treffen mit Rückfahrseminar ...........
Das wär' doch mal was :wink
Stefan,
es gab schon mal ein GO-Kart "Seminar" auf dem Platz in Naumburg mit leichten sichtbaren Schäden an einem Admin-Auto.....:winke: ( Insider kennen das Thema...:totlach)
Das Rückfahrseminar sollte dann aber weit weg von den abgestellten Wohndosen und Zugwagen etc. sein.....:top
Lofottroll
21.01.2011, 12:33
Das ist ein schwieriges Thema. Da enstehen für den Betreiber der Veranstaltung ensthafte Haftungsfragen.
Ich habe das in einem befreundeten Forum:zwinkern: schon mal angedacht. Habe es aber nach Rücksprache mit einem Rechtsreferendar vom DCC wieder verworfen.
Geht dabei was kaputt, haftet der Veranstalter für den Schaden.
Lofottroll
21.01.2011, 12:40
Klären die Betreiber die Haftungsfrage, wäre ich natürlich dabei.
Travelking
21.01.2011, 12:47
Jürgen,
mit leichten sichtbaren Schäden an einem Admin-Auto.....:winke: ( Insider kennen das Thema...:totlach)
:keule: immer wieder Salz in die Wunde :cry:
Andre,
ist doch verjährt.....:wink
Aber Werner hat Recht, die Haftungsfrage hat diese Vorhaben bei den bisherigen Treffen eigentlich immer verhindert und das kann dann im Schadensfall nicht so prickelnd werden.....:scratch:
mit leichten sichtbaren Schäden an einem Admin-Auto.....:winke: ( Insider kennen das Thema...:totlach)
Hallo,
ich glaube, daaaaaaaaaaaaas habe ich verpasst :rotwerd:
Dreigestirn
21.01.2011, 12:59
Hallo, Michael :winke:!
Wenn man das erste Mal mit dem Gespann losfährt - ist das schon eine spannende Sache. Fahre auch erst seit 08-2010 mit einem WW durch die Gegend. Kann mich aber meinen Vorrednern anschließen. Man sollte die Sache ganz ruhig angehen. Jeden Stress vermeiden. Beim ersten Überholmanöver auf der Autobahn, geht der Blutdruck eh nach oben, besonders wenn es zudem noch ein wenig windet. :keule: Aber mit jedem Kilometer den du fährst - wirst du ruhiger und sicherer.
Bei den Spiegeln solltest du nicht auf den Euro achten. Die geben dir auch ein großes Maß an Sicherheit beim Fahren und Rangieren.
Wünsche Dir viel Spass mit dem WW.
Gruß vom Möhnesee
Hallo Michael:winke:,
und erst einmal ein herzliches Willkommen,
hier mal noch ein paar andere Aspekte.
Wenn du mit dem Gespann losfährst kommen dir die ersten Kilometer generell etwas unruhiger vor da man sich erst an das leichte ruckeln und zuppeln des Hängers gewöhnen muß, wichtig hierbei ist das die zulässige Stützlast und eine ausgewogene Beladung eingehalten wird.
Bei zügiger Fahrt kann der WW mal leicht zu schlingern beginnen (trotz Anti-Schlingerkupplung) :schwitzen:das passiert aber erfahrungsgemäß eher bei Geschwindigkeiten jenseits der zulässigen HG, solltest du besser noch nicht ausprobieren.
Auf Straßen mit viel LKW-Verkehr fahre ich gerne an der rechten Fahrbahnmarkierung um den Spurrillen aus dem Wege zugehen.
Beim überholen von LKW´s auf der Autobahn entsteht ein Sog in dem Moment wo du den LKW passiert hast, erfordert halt sachtes Gegenlenken und lässt sich durch größtmöglichen Seitenabstand minimieren.
Rückfahrtipps waren ja schon zahlreich gegeben , nur eins noch erst üben , dann movern, denn was würdest du machen wenn dich das Ding mal im Stich lässt:zwinkern:?
Na dann mal los, viel Spass mit dem Gespann.
Gruß Dietmar
Vielleicht den ADAC rufen? :schwitzen:
Vielleicht den ADAC rufen? :schwitzen:
:scratch::confused:
Hallo und willkommen hier im Forum.
Auf der Autobahn solltest Du immer Blickkontakt nach hinten haben.Wenn Dich ein Transporter oder auch Bus bei hoher Geschwindigkeit überholt "schiebt " der eine Wand aus Luft vor sich her.Das beeinflusst immer das das Fahrverhalten Deines Gespanns.Also Lenkrad fest gerade aus halten,damit Du nicht nach rechts gedrückt wirst.
Wenn der WW wirklich mal schlingert solltest Du zuerst einen Blick nach hinten werfen.Wenn da nichts kommt beherzt bremsen.
Wie schon oben angesprochen solltest Du bei einer Auflastung auf 1700 kg über den Einbau eines Movers nachdenken.Unser 1.WW hatte ein GG von 1100 kg.Den konnten wir zu zweit leicht auf jeden Platz schieben.Der jetzige hat ein Gewicht von 1600kg.Da geht kein Schieben mehr zu zweit.
Am einfachsten sind natürlich Plätze wo Du mit dem WW angehängt rein und wieder raus fährst.Das klappt vielleicht in der Vor und Nachsaison.Aber nicht in der HS.
Viele Campingplatzbetreiber verkleinern in den letzten Jahren die Parzellen um schlussendlich mehr Parzellen anbieten zu können.Gerade dort ist der Mover eine grosse Hilfe.
Auf meinen Mover möchte ich nicht verzichten.Er macht mich unabhängig denn ich kann am Morgen schon abfahren wenn die CP Nachbarn noch schlafen.
Sicher bekommst Du hier noch weitere Antworten auf Deine Fragen.Dazu ist das Forum ja da.
Gruss Parabol
@ rolela
einen Tipp hab ich noch vergessen, solltest du dich mal festfahren und der ADAC hat keine Zeit :zwinkern:musst du unbedingt einen Klappsparten an Bord haben.
Du kannst Michael da sicherlich ein paar Tipps geben:top:flucht:
Gruß Dietmar
H
Wenn der WW wirklich mal schlingert solltest Du zuerst einen Blick nach hinten werfen.Wenn da nichts kommt beherzt bremsen.
Gruss Parabol
Man bekommt wirklich gute Tipps,
aber bevor du solche Sachen ausprobierst, solltest du einen Caravan Fahrtraining (http://www.sicherheitstraining.biz/Kursformen/Caravan_Training/Caravan_mit_Rangieren_Ka.html) besuchen.
Schlingern ist nicht gleich Schlingern - die Reaktionen gehen vom einfachen "Gas wegnehmen" bis zur Vollbremsung.
Falls ein Gespann anfangen sollte so stark zu schlingern, halten die von hinten kommenden Fahrzeuge schon Abstand.
Dann hilft nur noch "Geschwindigkeit" schnellstens abbauen - also mit Bullentritt auf das Bremspedal.
Bei einer nötigen Vollbremsung wirst du keine Zeit mehr haben, nach hinten zu gucken.....................
und wenn - was ist wenn jemand hinter dir ist:scratch:
Dann nicht bremsen und weiterhin über die Fahrbahnen schlingern:stupid:
Aber das wollen wir mal nicht hoffen - sondern das du ganz entspannt mit dem Gespann durch die Landschaften cruisen wirst.
Gruß Thomas
ManuelEN
22.01.2011, 15:22
So, der erste Teil vom Gespann (Auto) steht vor der Tür. Gegen eine Art kleines "Fahrtraining" bei einem Treffen hätten wir sicherlich nichts einzuwenden.
Sollte das nicht möglich sein, kann mir jemand sagen, was solch ein Caravan-Training pi mal dicken Daumen kostet?!
Danke und Gruß
Manuel
Lofottroll
22.01.2011, 16:08
Hallo Manuel,
es wird sich in etwa so um die 140.-€ bewegen.
Man bekommt wirklich gute Tipps,
aber bevor du solche Sachen ausprobierst, solltest du einen Caravan Fahrtraining (http://www.sicherheitstraining.biz/Kursformen/Caravan_Training/Caravan_mit_Rangieren_Ka.html) besuchen.
Schlingern ist nicht gleich Schlingern - die Reaktionen gehen vom einfachen "Gas wegnehmen" bis zur Vollbremsung.
Falls ein Gespann anfangen sollte so stark zu schlingern, halten die von hinten kommenden Fahrzeuge schon Abstand.
Dann hilft nur noch "Geschwindigkeit" schnellstens abbauen - also mit Bullentritt auf das Bremspedal.
Bei einer nötigen Vollbremsung wirst du keine Zeit mehr haben, nach hinten zu gucken.....................
und wenn - was ist wenn jemand hinter dir ist:scratch:
Dann nicht bremsen und weiterhin über die Fahrbahnen schlingern:stupid:
Aber das wollen wir mal nicht hoffen - sondern das du ganz entspannt mit dem Gespann durch die Landschaften cruisen wirst.
Gruß Thomas
HalloThomas
Ich würde ohne zu zögern voll bremsen.
Gruss Parabol
Hallo Michael,
zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu Deinem Neuerwerb!
Der Caravan wird Dir bzw. Euch viel Freude bereiten, weil er
einen verantwortungsvollen und erfahrenen "Kutscher" hat.
Ich gehe mal davon aus, dass Du ein ZugKfz besitzt, dass in Verbin-
dung mit Dir, dem Caravan klar macht, wer während der Fahrt das
"sagen" hat! (Motto: Nicht der Caravan bestimmt wo es langgeht,
sondern der Fahrer und das ZugKfz!) Um aber das dem Caravan
"beizubringen" mußt Du erst einmal Erfahrungen sammeln.
Bevor Du also nun rückwärts fährst oder Dich schon mit LKW´s
"anlegst" beginnst Du ganz einfach damit, dass Du Dich mit der
Technik Deiner neuen "Behausung"gründlich vertraut machst.
Dazu gibt es dankenswerter Weise Bedienungsanleitungen!
An- und abhängen, Antischlingerkupplung aktivieren/deaktivieren
usw. Die Höhe des Caravans (einschl. Schornstein) sollte man sich
notfalls an gut sichtbarer Stelle im Kfz notieren. Gute Caravan-
spiegel hast Du auch schon gekauft?
Nach diesen (von mir verkürzt beschriebenen Tätigkeiten) kommt
die Frage: Ja und nun? Ich schließe mich hier auch der Meinung an,
dass ein Training auf einen entsprechenden Übungsplatz eine große
Hilfe für Dich darstellt. Die Hinfahrt zu dieser Stelle könnte evtl.
ein hilfsbereiter, erfahrener Nachbar oder Bekannter übernehmen.
(falls Du Dich noch nicht "so richtig" traust)
Solltest Du Dich entschließen Dir selber Fahrpraxis "beizubringen",
solltest Du daran denken, dass Du im Fahrbetrieb hinter dem
ZugKfz noch "ne Menge Gerödel" hast. Das heißt z.B. beim Vorbei-
fahren an abgestellten oder parkenden Kfz den Seitenabstand ent-
sprechen zu berücksichtigen, beim Überholen (so es denn erforderlich
werden sollte) besondere Aufmerksamkeit geboten ist. Abstand zum
Vordermann sieht mit Gespann ganz anders aus. Und überhaupt:
Du wirst Dir im Laufe der Zeit mit steigender Praxis/Erfahrung
einen sehr vorausschauenden Fahrstil angewöhnen.
Fahre mit dem Caravan so oft Du es zeitlich machen kannst. Nicht
nur am Tage sondern auch bei Dunkelheit und nicht nur im Urlaub
sondern auch "zwischendurch". Bleib am Ball! Übe, übe, übe"
Dun wirst ein guter und sicherer Gespannfahrer!
Das garantiert Dir Mausi.
Liebe Grüße sendet Dir Hartmut
strandurlauber
23.01.2011, 22:07
Hallo Michael,
wir sind auch noch ganz neu dabei. Deswegen haben mein Mann und ich uns beim ADAC für ein Fahrtrainig angemeldet. Das kostet für uns beide zusammen 50€. Es werden hauptsächlich richtiges Beladen, Rückwärtsfahren und noch ein paar andere Dinge geübt. Der WW wird auch gewogen, damit man das wirkliche Gewicht kennt.
Ich bin da ziemlich gespannt drauf und denke für die eigene Sicherheit mit dem Wohni zu fahren ist das nicht zu viel Geld.
Gruß Karen:caravan:
Lofottroll
23.01.2011, 23:00
Hallo Karen,
magst du uns erzählen, wie ihr zu dem extrem günstigen Preis gekommen seid.
Hymermann
24.01.2011, 09:01
Hallo,
die bisher vorgetragenen Ratschläge sind ja sehr vielfältig und sicher auch gut gemeint, aber ob es unbedingt ein Fahrtraining sein muss?
Ich denke einmal, dass die wenigsten Benutzer dieses Forums in Ihrer "Gespannlaufbahn" dieses absolviert haben und dennoch bisher "knitterfrei" gefahren sind. Übung macht halt den Meister. :zwinkern:
Viele Unfälle mit Gespannen wären auch SOLO pasiert, weil die Fahrer nach einem vollen Arbeitstag noch eben ein paar hundert Kilometer "abreissen" wollten und dann eingeschlafen sind. :cry:
Letztendlich muss aber jeder selber für sich entscheiden, wie er das Gespannfahren anfangen will.
Es grüßt der Hymermann,
der auch ohne Fahrtraining seit 46 Jahren einen Hänger unfallfrei bewegt.
Travelking
24.01.2011, 09:11
Hej Dieter,
der auch ohne Fahrtraining seit 46 Jahren einen Hänger unfallfrei bewegt.
Da reihe ich mich mal ein. Sind bei mir zwar "nur" 27 Jahre aber eben auch ohne den kleinsten Kratzer.
Gab es damals eigentlich schon Anhängerfahrtraining?
Hymermann
24.01.2011, 09:30
Hej Dieter,
....... gab es damals eigentlich schon Anhängerfahrtraining?
Moin André,
ich denke NEIN. Oder? :scratch:
Viele hatten doch überhaupt noch kein Auto, geschweige denn einen Hänger.
Meine Eltern waren auch begeisterte Camper und wir hatten so einen Gugel Klappanhänger. Danach gab es einen 3,6 Meter Wilk Stern.
Mein Vater hat mich sofort, obwohl ich ja Fahranfänger war, mit diesen Hängern fahren lassen. :top Leider hat er das persönlich nicht mehr lange miterleben dürfen. :cry: Bis jetzt ist alles "knitterfrei" verlaufen. Je länger man diese Dinger bewegt, desto sicherer wird man.
Gruß Dieter. :winke:
LMC-Admiral
24.01.2011, 09:32
Hallo Dieter, hallo André
Ich kann mich zwar euren Ausführungen anschließen und fahre schon viele Jahre ohne Kratzer mit Anhänger, aber ich muss auch zugeben, dass unser René, der den BE-Führerschein gemacht hat, ganz eindeutig besser fährt. Es mag am Talent oder an der Jugend liegen, aber er rangiert den Hänger unbekümmert und zügig ohne erst nachdenken zu müssen durch die kleinsten Lücken, rückwärts wie vorwärts.
Man merkt einfach, dass er gelernt hat mit dem Hänger zu fahren.
Hymermann
24.01.2011, 09:46
Hallo Heinz,
Übung macht halt den Meister. :zwinkern: hatte ich geschrieben und er hat halt mehr geübt. :zwinkern:
Ich möchte ja auch keinem so ein Fahrtraing oder dergleichen ausreden, sondern nur anmerken, dass es auch ohne geht. Nicht jeder hat das Geld dazu übrig, die nötige Zeit, oder auch einfach keine Lust dazu.
Daher auch das Zitat:
Je länger man diese Dinger bewegt, desto sicherer wird man. Gruß Dieter :winke:
aus der Alaaf freien Zone. :totlach
Travelking
24.01.2011, 09:58
Hej zusammen,
Ich möchte ja auch keinem so ein Fahrtraing oder dergleichen ausreden
das will ich auch auf gar keinen Fall. Nur sollte man wie anfangs schon gesagt ruhig erst mal auf 'nem leeren Parkplatz ein Gefühl entwickeln.
Hallo Zusammen, :winke:
erst mal ein Dank an Alle die mir Tipps und Anregungen zum Thema gegeben haben.Beim abholen des WW werde ich sicherlich das eine oder andere berücksichtigen (müssen).Der Händler ist liegt in einem Industriegebiet in dem ich erst einmal nach verlassen des Firmengeländes üben werden.
Weiterhin habe ich mich dazu entschlossen wenn es nicht zufriedenstellend klappt
eine Fahrschule aufzusuchen um ein paar Fahrstunden zu nehmen.
Mit dem Sicherheitstraining beim ADAC ( ADAC-Trainingsstrecke in Sonsbeck ist ca.30 km entfernt) liegt ganz in meinem Interessen, um auch in brenzligen Situationen zu wissen wie mein Gespann sich verhält.
Vielen Dank noch mal an Alle.:top
Gruß vom unteren linken Niederrhein
Michael
Hallo Lecocco,
das Industriegebiet solltest Du auf jeden Fall für die ersten Schritte nutzen.
Ich gehe auch davon aus, daß sich die Mehrheit der Gespannfahrer ihre Erfahrungen selbst "erfahren" haben.
Ein Training ist sicher nicht falsch, aber ich bezweifle ob man nach einer längeren Pause davon noch etwas weiß.
Mir persönlich geht es so, daß ich nach der letzten Fahrt im Herbst beim ersten Start im Frühjahr immer wieder bei null anfange.
Regelmäßiges Fahren mit einem Lastenhänger, ist nach meiner Erfahrung mit dem Wowa auch nicht zu vergleichen.
Als oberstes Gebot für einen Anfänger empfehle ich vor allem Ruhe und Gelassenheit.
Erst mal ein Gefühl für Breite und Länge entwickeln und vorausschauend fahren.
Und auch nie von Dränglern verrückt machen lassen.
Das wird schon :winke:
Hallo!
Also ich habe das Thema bis jetzt vermieden weil die Meinungen bei Tipps für Anfänger oft sehr auseinandergehen und den "Neuling" oft sehr irritieren können.
Ich poste jetzt mal ohne die anderen Antworten gelesen zu haben:
Mein Tipp für die BAB wäre: Suche dir einen LKW und fahre (mit ausreichend Abstand :angel:) hinter ihm nach, Die fahren alle mit Thempomat bzw Auf den Begrenzer halten also die Geschwindigkeit konstant und du kannst dein Anhängsel gewöhnt werden. Solltest du einen Thempomat haben dann schalte ihn in der ersten Zeit mit WoWa nicht ein, nur so merkst du was hinten dranhängt (Gas geben und bremsen).
Auf Bundesstraßen: Eher langsamer als zu schnell, über WoWa-Fahrer wird sowieso immer geschimpft egal ob du im Verkehr mitschwimmst oder der erste im Stau bist. :zwinkern:
Es kann schnell zu haarigen Situationen kommen, zB durch ein Ausweichmanöver.
Zu deiner Frage: Dein WoWa hat schon eine gewisse Länge, heißt er bricht beim Rückwärtsfahren nicht so schnell aus. Ich an deiner Stelle würde mit zwei bis drei Freunden auf einen leeren Parkplatz fahren und dort das schieben trainieren. Gerade zurück, rechts ums Eck wenden, links ums Eck wenden, im Slalom zurück.... Die Freunde sind dabei die Hindernisse die auch wegspringen und schreien können.
ABER AUF DIE KUPPLUNG AUFPASSEN! Nicht übertreiben. :zwinkern:
Auf jeden Fall empfehlenswert ist ein WoWa-Fahrtraining!!!!:top
Und noch wichtiger ist es den WoWa richtig zu beladen!
Ach ja, auch nicht zu vergessen das Aus- bzw Einscheren des WoWa beim Abbiegen und Kurvenfahren.
Fahr auf dem Parkplatz eine reale oder gedachte Linie entlang und bieg dann nach links bzw rechts ein ohne das das Heck deines WoWa die Linie überragt. Ein Freund von dir soll das von hinten genau auf der Linie zB mit dem Handy filmen und du schaust dir das Video nach jedem Versuch an, dann weißt du genau wie es passt. Nächster Schritt ist das der zweite Freund an der Innenkante der gedachten Kreuzung steht und du versuchst so knapp wie möglich an ihm mit dem Wohnwagenreifen vorbeizufahren ohne natürlich die gedachte und vorher trainierte Linie mit dem Heck des WoWa zu überragen. :zwinkern:
Du siehst, möglichkeiten zu trainieren gibt es genug.
Aber immer auf die Kupplung aufpassen!!!
Und lieber eine Pause mehr als zu wenig, in der Ruhe liegt die Kraft! Das gilt auch für die bevorstehenden Urlaubsfahrten!!! :top
Ich wünsche dir jedenfalls viel Freude mit deinem Anhängsel, und vielleicht trifft man sich ja mal. :winke:
strandurlauber
24.01.2011, 21:24
Hallo Werner,
es handelt sich dabei um einen Anhängerfahrkurs vom ADAC. Pro Gespann beträgt der Preis für Mitglieder 50€ und für Nichtmitglieder 70€. Er behinhaltet Theorie und Praxis.
Theorie:
gesetzliche Vorschriften, Anhänge und Achslast, technische Wartung, Lastenverteilung, Zuladung
Praxis:
Einparken, Einweisen, Durchfahrtsbreite abschätzen, rückfährtsfahren nach Spiegeln, rückwärts in Einmündungen fahren u.a.
Gruß Karen:caravan:
CampingNarr
25.01.2011, 11:28
Hallo
nun macht Ihr ihm ja ganz schön Angst.
So schwierig ist das Fahren mit Anhänger ja auch nicht, früher hatte man beim LKW (2er) noch nicht mal das Fahren mit Anhänger erlernt und man wurde trotzdem mit einem 3 Achser 22t Hänger alleine losgeschickt zum Be- und Entladen und das vielleicht noch mit rückwärts an die Rampe oder noch besser in ein dunkles Tor.
Lass Dich bloß nicht verrückt machen und erkläre Deiner Partnerin, wo sie sich hinzustellen hat, wenn sie dich beim Rückwärtsfahren einweist.
Wir hatten einige Ehekräche zu überwinden, wenn ich sie denn mal genervt fragte, ob sie mich sieht?
Meist war am Anfang die Antwort: NEIN gefolgt von den Worten "und wie soll ich Dich dann sehen" (dies war die harmloseste Antwort...wenn ich noch Geduld hatte :totlach)
LG Wilfried
Wir hatten einige Ehekräche zu überwinden, wenn ich sie denn mal genervt fragte, ob sie mich sieht?
Meist war am Anfang die Antwort: NEIN gefolgt von den Worten "und wie soll ich Dich dann sehen" (dies war die harmloseste Antwort...wenn ich noch Geduld hatte :totlach)
LG Wilfried
Hallo Wilfried,
du spricht mir aus der Seele :klatschen. Genauso ist es auch bei uns.
Krach gab´s da noch keinen, nur ein paar laute Worte :D:
Sie stand nämlich am Anfang immer da wo ich sie nicht sehen konnte :schwitzen:.
Aber auch das spielt sich mit der Zeit ein...........
woher wußtest du das, gesehen hast du ja niemanden :zwinkern:
Lass Dich bloß nicht verrückt machen und erkläre Deiner Partnerin, wo sie sich hinzustellen hat, wenn sie dich beim Rückwärtsfahren einweist.
Wir hatten einige Ehekräche zu überwinden, wenn ich sie denn mal genervt fragte, ob sie mich sieht?
Meist war am Anfang die Antwort: NEIN gefolgt von den Worten "und wie soll ich Dich dann sehen" (dies war die harmloseste Antwort...wenn ich noch Geduld hatte :totlach) LG Wilfried
Hallo Mitleidende,:zwinkern:
wir kommen mit allen Schwierigkeiten gut aus.
Egal ob weiche Untergründe, schlingernde Gespanne, klemmende Anti-Schlinger-Kupplungen oder miesgrämige Platzwarte.
Aber,
an den falsch stehenden Einweiser(innen) kommen wir momentan noch nicht vorbei :totlach:totlach:totlach:totlach
Ähnlich Probleme haben auch ankuppelnde Ehemänner, die keine Rückfahrkamera haben und sich einweisen lassen, damit die Anhängerkupplung unter dem Kupplungsmaul des Wohnwagen steht :keule:
Gruß Thomas
Das Ankuppeln eines Wohnwagens dürfte so ziemlich die einzige Situation sein, in der wir der Einweiserin Glauben schenken müssen?? :totlach
Vertrauen ist alles, für Alleinreisende empfiehlt sich alternativ eine Rückfahrkamera, oder ein Reisender mit gelber Nummerntafel. Ist auch ein prima Moverersatz. :winke:
Smudgewf
26.01.2011, 20:09
Hallo Mitleidende,:zwinkern:an den falsch stehenden Einweiser(innen) kommen wir momentan noch nicht vorbei :totlach:totlach:totlach:totlach
Ähnlich Probleme haben auch ankuppelnde Ehemänner, die keine Rückfahrkamera haben und sich einweisen lassen, damit die Anhängerkupplung unter dem Kupplungsmaul des Wohnwagen steht :keule:
Gruß Thomas
Ich schätze mich da sehr glücklich. Meine Frau muss auf der Arbeit sehr oft rückwärts mit Hänger fahren, und sie hat auch meistens eine Kollegin zum Einweisen... die kennt die Problematik von sehen und gesehen werden :D:
mfg Bernard
Stichling
26.01.2011, 20:41
:winke: zusammen,
Manche Autofahrer unterschätzen einfach ihr "Schummi-Popo-Gefühl":caravan:
Meine Meinung ist, wer sich schon für den Campingurlaub mit Wohnanhänger entscheidet, hat sich mit Sicherheit auch im Vorfeld Gedanken über das Fahren mit Anhänger gemacht, somit ist der erste Schritt doch schon getan "Ich will - ich kann":banane
Keine Vorurteile, aber "Was 90% unserer westlichen Nachbarn können...:winke::D: "
Angst ist überflüssig aber ein wenig Respekt sollte vorhanden sein. Ein Parkplatz vom Einkaufscenter kann helfen, rückwärts fahren, Kurvenfahrten, Nachlaufverhalten usw. Hierzu sollte der WW aber auch, wie für den Urlaub, beladen sein. Gewicht, Kopflast, Bremseigenschaften usw. sind dann Praxisnah. Spiegel nicht vergessen.
Und wenn ich unterwegs bin und sehe wie viele Frauen Gespann fahren:top
Viele schöne Urlaube und knitter- sowie freie :caravan:
Und wenn ich unterwegs bin und sehe wie viele Frauen Gespann fahren:top
Hallo,
und meine kann und will nicht :cry:.
Stichling
26.01.2011, 20:54
:winke: zusammen
Hallo,
und meine kann und will nicht :cry:.
...und meine will und darf nicht:totlach:streicheln:
CampingNarr
26.01.2011, 22:48
@stichling: Feigling :zwinkern:
Stichling
27.01.2011, 09:37
:winke:zusammen,
ich oute nmich jetzt mal als schlechten Beifahrer :keule:
LMC-Admiral
27.01.2011, 09:56
Morgeeeeeeen :winke:
Keine Vorurteile, aber "Was 90% unserer westlichen Nachbarn können...:winke::D: "
Ich korrigiere mal : Was 90% unserer westlichen Nachbarn meinen zu können... ":totlach
z.B. Minuten lang auf der linken Straßeseite den Verkehr blockieren oder mit mehr als 100 km/h ohne 100er-Zulassung fahren :totlach
Und wenn ich unterwegs bin und sehe wie viele Frauen Gespann fahren:top
Wir, flygirl und ich, wechseln uns alle 2 Stunden konsequent ab. In den 2 Stunden, in denen man nicht fährt, kann man(n) dann auch schon mal ein wenig die Augen zu machen, um nachher wieder fit für die nächste Etappe zu sein. :D:
Hallo,
auch wenn es lustig klingt. Als wir unseren Wohnwagen gekauft hatten, haben wir zu Hause mit kleinen Spielzeug LKWs mit Anhänger bisschen geübt. :banane
Mag zwar kindisch klingen, aber man sieht das Verhalten des Anhängers und kann es sich besser vorstellen. Und wenn es dann man "knallt", ist es nicht so schlimm, wie bei dem Original.:klatschen
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