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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Italienreise Mai/Juni 2007


Charly
11.07.2007, 15:59
Hallo zusammen,

hier ein langer Reisebericht für geduldige Leser:

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Mittwoch, 16. Mai

Endlich geht es los in den hoffentlich sonnigen Süden. Bei der Abfahrt von unserem Dauerstellplatz bei Datteln ist es glücklicherweise trocken, aber ab Hagen beginnt es bei 9 Grad zu regnen. Nach den warmen Tagen im April und Anfang Mai eine wahrhaft sibirische Kälte. Im Laufe des Tages wird es trocken und etwas wärmer. Bei unserer Ankunft auf dem CP Guggemos am Hopfensee ist es sogar angenehm warm. Im Laufe des Abends wird es aber zusehends kühler, und es beginnt zu regnen.

Donnerstag, 17. Mai

Es regnet leider immer noch bei 6 Grad. Eigentlich wollten wir ein paar Tage hierbleiben, aber jetzt heißt es nur noch: Ab in den Süden!
Über den Fernpass klappt die Fahrt gut, aber am Reschenpass ist eine Großbaustelle. Wir werden durch die Schweiz umgeleitet. Zehn Spitzkehren erwarten uns. Da wenig Gegenverkehr herrscht, können wir in den Kehren gut ausholen, und so schrauben wir uns in die Höhe. Klaglos zieht der Touran seine Last. Ein paar Kilometer können wir zügig fahren, dann aber Stau. Langsam schleichen wir gen Süden. Als wir auf der Autobahn Meran – Bozen sind, kommt die Sonne durch, und es wird spürbar wärmer. Im gleichen Maße steigt unsere Laune. Wir erwägen zum Caldonazzo-See bei Trient zu fahren, entscheiden uns dann aber für den Gardasee. Im ACSI - CC-Führer ist ein Platz in Bardolino, der uns gefallen könnte. Unser Navi, „Else“ genannt, führt uns über die Dörfer und beinahe landen wir in einem Feldweg, aus dem es kaum ein Zurück gibt. Da geht es mit Heribert durch: „Schalt das Sch.....-Gerät aus, das verwirrt mich nur!“ Campingplatz gefunden, auch ohne „Else“, aber leider auf Umwegen. Mist, der ACSI-Tarif gilt nur noch für eine Nacht. So schön, wie angenommen ist der Campingplatz auch nicht. Spontan entscheiden wir uns, nach Lazise auf den CP „Spiaggia d‘oro“ zu fahren, den wir kennen. Dort erfreuen wir uns an den geräumigen Stellplätzen und dem herrlichen Wetter. Urlaubsfeeling stellt sich endlich ein. Tagsüber nutzen wir ausgiebig die schöne Badelandschaft, abends bummeln wir durch das hübsche Lazise. Zwischendurch fahren wir ein wenig in der Gegend herum und schauen uns ein paar ACSI Campingplätze an, denn „Spiaggia d‘oro“ ist ziemlich teuer geworden. Die großzügigen Stellplätze und die Nähe zu Lazise haben natürlich ihren Preis.

Sonntag, 20. Mai

Gegen 9.00 Uhr sind wir reisefertig, dann geht es Richtung La Spezia. Über die A22, SS62 und die gut ausgebaute, landschaftlich reizvolle A14 wird es eine angenehme Fahrt. Den CP „River“ in Ameglia finden wir problemlos. Die Zufahrt allerdings ist auf ca. 1,5 km sehr eng. Ein Gespann oder Womo dürfte nicht entgegenkommen. In der Mittagspause kommen wir an und schauen uns schon mal auf dem Platz um. Er macht einen recht guten Eindruck, allerdings sind die Stellplätze recht klein. Wir erwischen aber einen ziemlich geräumigen Eckplatz, mit dem wir sehr zufrieden sind. Der Swimming-Pool des Platzes ist leider noch nicht geöffnet. Morgen soll sich das ändern. Bei über 30 Grad täte eine Erfrischung gut.


Montag, 21. Mai

Heute wollen wir uns erst einmal in der Gegend umschauen. Wir fahren in den Ort Ameglia und erklimmen über unzählige Stufen die Altstadt. In den engen, blumengeschmückten Gäßchen sitzen ältere Männer und Frauen im Schatten. Der Ort strahlt eine wundervolle Ruhe aus. Touristen sind außer uns nicht da. Von hier oben haben wir eine schöne Aussicht auf das Magra-Tal.

Anschließend fahren wir noch Sarzana. Von dort aus wollen wir morgen mit der Bahn in die Cinque Terre fahren. Auf dem Bahnhofsvorplatz kann man kostenlos parken.
Es ist wieder sehr heiß heute, trotzdem wollen wir uns die Stadt noch anschauen. Sarzana wurde schon 963 erwähnt, wurde aber erst im 13. Jahrh. Stadt und Bischofssitz. Von der einstigen Größe des freundlichen Städtchens zeugen die Zitadelle und die gotische Kathedrale. Ein wenig schlendern wir noch durch das Städtchen, das jetzt in der Mittagszeit recht verschlafen wirkt.

Nun freuen wir uns auf ein Bad im Pool. Aber ach, der ist immer noch nicht geöffnet. Wir erfahren, dass es domani aber bestimmt so weit ist.

Dienstag, 22. Mai

Es soll in die Cinque Terre gehen, aber weit kommen wir nicht. Die Hauptstraße ist wegen der Giro d‘ Italia, die hier entlang führt, bis 14 Uhr gesperrt. Was bleibt uns also übrig, als uns an die Straße zu hocken, um den Pedalrittern zuzujubeln. Viele, viele Begleitfahrzeuge mit lauter Musik fahren vorbei, und dann endlich kommen sie, die Rennfahrer, und – wutsch – sind‘se weg. Das war‘s, aber für die Cinque Terre ist es nun zu spät. Dann nehmen wir uns für heute eben Carrara vor.

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Über weißstaubige Straßen fahren wir in das imposante Gebirge. Immer wieder begegnen uns schwerbeladene LKWs. Bei einer Führung durch einen Stollen erfahren wir, dass die Römer schon um etwa 70 v.Chr. durch Sklaven den wertvollen Kalkstein aus den Bergen herausbrechen ließen und damit handelten. Natürlich wird uns auch die heutige Abbauweise erklärt. Beeindruckt und staubig landen wir wieder auf dem CP und – oh Wunder – wir können endlich den schönen Pool nutzen. Danach genießen wir bei einem Gläschen Wein den lauschigen Sommerabend, der, wie gestern auch schon, gegen 21 Uhr durch ständig über uns kreisende Hubschrauber der nahen Hubschrauberbasis jäh unterbrochen wird. Im Campingführer stand es ja, aber man kann es sich nicht so recht vorstellen. Fast zwei Stunden dauert das Spektakel.


Mittwoch 23. Mai

Wegen der hohen Temperaturen haben wir uns entschlossen, nicht in der Cinque Terre zu wandern, sondern mit dem Schiff zu fahren. Bis La Spezia geht es mit dem Auto. Direkt an der Anlegestelle, zu der uns „Else“ dieses Mal zuverlässig führt, finden wir – oh Wunder – einen Parkplatz für nur 0,25 Euro/Std. Kurz überlegen wir noch, ob wir zurück mit der Bahn fahren. Da die aber häufig durch Tunnel fährt, die bekannterweise eine schlechte Aussicht bieten, entscheiden wir uns für das Schiff. Wie sich herausstellt, eine gute Entscheidung. Durch den Wind auf See ist es auf dem Oberdeck angenehm, und wir haben einen herrlichen Blick auf Porto Venere und die fünf malerischen Orte der Cinque Terre.

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Riomaggiore und Manarola, die über die „Via dell‘Amore“, den Weg der Liebe, miteinander verbunden sind, Vernazza mit seiner natürlichen Anlegestelle und den trutzigen Türmen, Corniglia, das 100 Meter über dem Meer liegt und Monterosso mit seinem alten Stadtkern und dem feinen Sandstrand bieten jede Menge reizvolle Fotomotive. In Monterosso verlassen wir das Schiff und schauen uns den Ort ein wenig an. Viele Geschäfte und Ristorantes und jede Menge Touristen. Wir wandern ein wenig über den Höhenweg und freuen uns über diesen schönen Tag.

Bei der Rückfahrt haben wir in Porto Venere über eine Stunde Aufenthalt bis unser Anschlußschiff nach La Spezia kommt. Diese willkommene Pause nutzen wir, um auf die Festung zu steigen und genießen das herrliche Panorama. Wir schauen noch in die Kirche S.Pietro, und dann wird es auch schon Zeit, das Schiff wartet nicht.

Auf dem Heimweg sehen wir uns noch ein wenig in Lerici um, das von einer mittelalterlichen Burg beherrscht wird.

Müde von den vielen Eindrücken landen wir wieder auf dem CP, ein erfrischendes Bad im Pool muntert uns auf. Der Abend endet wieder mit dem obligatorischen Hubschrauberkonzert. Egal, morgen geht es weiter.

Donnerstag, 24. Mai

Es geht zum Bracciano-See auf den CP „Porticcioli“. An der Rezeption werden wir von einer freundlichen Dame empfangen, von der wir umfangreiche Informationen über die Umgebung und Rom erhalten. Leider spricht man hier nur englisch und natürlich italienisch. Jetzt müssen meine grauen Zellen zeigen, was sie von meinem Schulenglisch, das vor Jahrzehnten gespeichert wurde, noch behalten haben. Es reicht gerade zur Verständigung, aber vielleicht sollte ich es doch mal auffrischen. Jeden Morgen um 8.55 Uhr fährt der platzeigene Bus zum Bahnhof nach Bracciano. Der klimatisierte Zug fährt in knapp einer Stunde bis Rom. Die Fahrt kostet inkl. aller öffentlichen Verkehrsmittel in Rom gerade mal 6.00 Euro. Ein wahrhaft preiswertes Vernügen.
Morgen werden wir aber erstmal einen Badetag einlegen. Der schöne See und das herrliche Wetter locken.
Am Nachmittag begrüßt uns ein Ehepaar, das gebürtig aus Hagen ist, aber schon lange in Koblenz wohnt. Wir sind uns auf Anhieb sympathisch und beschließen, gemeinsam nach Rom zu fahren.

Samstag, 26. Mai

Rom – wir kommen! Der Himmel zeigt sich heute zwar etwas bedeckt, doch es ist angenehm warm. Unser erstes Ziel ist der Petersdom. Wir sind beeindruckt von der Größe des Doms, in dem ca. 60000 Menschen Platz finden. Die Pietà von Michelangelo, die Statue des hl. Petrus, den Papstaltar, es gibt so vieles zu bewundern. Lange halten wir uns in dieser großartigen Kirche auf.
Nun wollen wir aber noch in die Kuppel steigen. Ein Lift kürzt den Weg bis zur Dachterrasse ab. Wir aber haben den Ehrgeiz die über 500 Stufen per pedes zu bewältigen und werden mit einem herrlichen Panoramablick auf den Vatikan und Rom belohnt.

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Die Engelsburg und Engelsbrücke sind unser nächstes Ziel. Die Engelsburg wurde als Mausoleum von Kaiser Hadrian erbaut.
Die zehn Engel auf der Engelsbrücke tragen Symbole, die mit der Passionsgeschichte verbunden sind, u.a. das Kreuz, die Dornenkrone und die Lanze. Am Eingang der Brücke sind die Statuen der Apostel Paulus und Petrus zu sehen.
Was wäre ein Rombesuch ohne auf der Spanischen Treppe gesessen zu haben? Unglaublich, wie viele Menschen die Treppe bevölkern. Wir gesellen uns dazu und lassen uns von der besonderen Atmosphäre hier gefangennehmen.

Sonntag, 27. Mai

Der zweite Tag in Rom führt uns in die Vatikanischen Museen. Da heute der Eintritt frei ist, hat sich eine ca. 500 Meter lange Menschenschlange gebildet, die auf Einlass wartet. Ich gehöre bekanntlich nicht zu den geduldigsten Menschen, trotzdem reihe ich mich brav ein, (Heribert betätigt sich später als Quereinsteiger). Überraschenderweise geht es schneller voran als gedacht.
Auf dem kilometerlangen Rundgang durch die Museen kommen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wir sind überwältigt! Den Höhepunkt bildet die Sixtinische Kapelle. Die Gemälde der berühmten Maler schmücken die Wände. Michelangelo malte das Deckengemälde. Besonders der Ausschnitt „Die Erschaffung Adams“ ist weltberühmt. Es zeigt, wie Gott Adam zum Leben erweckt.
Stunden haben wir in den Museen verweilt. Nun geht es weiter zum Kolosseum. Ein Bauwerk der Superlative. Es faßte annähernd 50000 Zuschauer. 80 n. Chr. wurde es mit 100-tägigen Spielen eingeweiht. Dabei sollen 5000 Tiere und Hunderte von Gladiatoren getötet worden sein. Unweit des Kolosseums befindet sich der Konstantinsbogen. Er gilt als der größte und besterhaltenste Triumphbogen Roms.
Wir steigen hinauf zum Palatin, einer der sieben Hügel Roms. Von hier haben wir einen schönen Blick über das Forum Romanum. Die Ruinen erinnern an eine der glanzvollsten Epochen der Weltgeschichte.
Es ist schon später Nachmittag, aber das Pantheon und der Trevi-Brunnen stehen noch auf unserem Programm. Flott geht es also weiter, und gerade noch rechtzeitig, eine halbe Stunde ehe es geschlossen wird, erreichen wir das Pantheon und betreten es durch die mächtige Bronzetür. Beeindruckend der gewaltige Kuppelraum, der durch eine 9 Meter weite Öffnung Licht erhält.
Im Laufschritt machen wir uns noch zum Trevi-Brunnen auf. Der 20 m breite und 26 m hohe Brunnen zeigt Oceanus, den Herrscher über das Wasser, mit zwei Rössern. Natürlich werfen wir eine Münze über die linke Schulter ins Brunnenbecken, denn wir möchten ja in diese faszinierende Stadt zurückkehren.
Nun wird es aber Zeit zum Campingplatz zurückzufahren. Mit knapper Not erwischen wir noch unseren Zug. Der Bus zum Campingplatz ist weg, da liegt noch ein Fußmarsch von 2 km vor uns. Aber da wir nette Gesellschaft haben, fällt er uns nicht schwer.

Mittwoch, 30. Mai

In den letzten beiden Tagen meinte es der Wettergott nicht so gut mit uns. Wegen des Regens sind wir nicht mehr nach Rom gefahren. Nun wollen wir weiter nach Paestum, das ca. 100 km südlich von Neapel am Golf von Salerno liegt. Nach einer problemlosen Fahrt kommen wir am Nachmittag bei herrlichem Sonnenschein auf dem CP „Athena“ an. Wir beziehen einen sehr schönen Stellplatz unter einem Oliven- und einem duftendem Eukalyptusbaum. Der Camüingplatz liegt direkt am Meer und gefällt uns recht gut.



Donnerstag, 31. Mai

Die Sonne lacht vom strahlendblauen Himmel, und wir machen uns zu Fuß ins antike Paestum auf. Mit seinen wunderbar erhaltenen Tempelruinen ist es das bedeutendste Monument griechischer Baukunst in Italien. Griechen gründeten im 6. Jahrh. v, Chr, die nach dem Meeresgott benannte Stadt Poseidonia. Von den Römern erobert, wurde sie in Paestum umbenannt.Um 500 n. Chr. versandete und versumpfte die Stadt. Die Bewohner verließen wegen der ungesunden Lebensbedingungen die Stadt. Erst im Jahre 1752 wurde Paestum beim Bau einer Straße zufällig wiederentdeckt.

http://www.wocamp.de/gallery/albums/ftp_upload/Urlaubsimpressionen/user_72_img_1818.jpg

Freitag, 1. Juni

Heute steht ein Museumsbesuch in Paestum an. Es ist mit interessanten Fundstücken aus der Griechen- und Römerzeit ausgestattet. Berühmt ist die Deckelplatte vom „Grab des Tauchers“. Die Darstellung darauf soll vermutlich den Abschied vom irdischen Leben und den Durchgang ins Jenseits symbolisieren.

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Am Nachmittag scheint die Sonne nur noch milchig, wir baden noch ein wenig im Meer und machen anschließend einen langen Strandspaziergang.

Samstag, 2. Juni

Es ist bewölkt, aber nicht kalt. Wir beschließen nach Pompeji zu fahren. Nach 1 ½ Stunden sind wir am Ziel, fahren aber versehentlich eine Abfahrt zu früh von der Autobahn und müssen uns jetzt durch das enge belebte Pompeji quälen. Weder Autofahrer noch Fußgänger halten sich an irgendwelche Regeln. Wer am mutigsten ist, geht oder fährt einfach los. Irgendwann erreichen wir aber doch unbeschädigt unser Ziel und staunen über die Größe der antiken Stadt Pompeji. Sie hatte zur Zeit des Vesuvausbruchs ca. 20000 Einwohner. Während man durch die Ausgrabungen wandert, stellt man sich mit Schaudern vor, wie schrecklich das Geschehen am 24. August des Jahres 79 n.Chr. war. Gipsplastiken einiger Opfer zeigen eindrucksvoll, wie unerwartet die Bewohner Pompejis von den Lavamassen begraben wurden. Immerhin liegt Pompeji etwa 10 Kilometer vom Vesuv entfernt.

Weiter geht es nach Herkulaneum, das erst zu einem Drittel freigelegt ist. Nach dem Vesuvausbruch versank die Stadt unter meterhohen Schlammmassen.

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Auf den Vesuv möchte ich auch noch, und so fahren wir noch hinauf. Leider kommen wir 5 Minuten zu spät, um noch auf den Gipfel wandern zu können. Die Kasse hat schon geschlossen. Pech! Die schöne Aussicht auf den Golf von Neapel entschädigt uns, trotzdem hätte ich gerne mal einen Blick in den Krater geworfen.

In den nächsten Tagen ist das Wetter recht wechselhaft. Eigentlich wollen wir noch zur Amalfiküste, aber wegen der schlechten Sicht und unbeständigen Witterung geben wir das Vorhaben auf.

Charly
11.07.2007, 16:05
Teil 2:

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Dienstag, 5. Juni

Wir sind wieder on tour in nördliche Richtung zum Bolsena-See. Um Salerno und Neapel ist der Verkehr fürchterlich, wir kommen kaum voran. Dann aber geht es flott über die A 1 bis Orvieto. Das Thermometer klettert auf satte 30 Grad, am Horizont bilden sich Gewitterwolken. Als wir die Straße nach Bolsena befahren, haben wir einen märchenhaften Ausblick auf Orvieto. Die dunkle Gewitterwolke liegt hinter der Stadt, wird von der Sonne beleuchtet und taucht die Stadt in ein unwirkliches Licht. Gerne hätten wir angehalten, um ein Foto zu machen, ging an dieser Stelle aber leider nicht.

Der CP „Val di Sole“ 4 km hinter Bolsena gefällt uns sehr, macht aber im Moment seinem Namen keine Ehre, denn es beginnt zu regnen.

Mittwoch, 6. Juni

Die Sonne scheint wieder und der See lockt. Schon vor dem Frühstück gehen wir schwimmen. Der See ist mit 114 km2 der fünftgrößte See Italiens und vulkanischen Ursprungs. Eine moderne Ringwaserleitung sorgt für sauberes Wasser. Die Ufer sind weitgehend unbebaut.
Nach dem Bad lockt eine schöne warme Dusche. Also ins Sanitärgebäude und in eine Kabine an der „Warmdusche“ steht. Kein Platz für das Waschzeug, ich muß es auf den Boden stellen. Nun drehe ich den Hahn auf: Kaltes Wasser! Na, vielleicht dauert es ja eine Weile bis es warm wird, aber es bleibt kalt. Ich ziehe mich also wieder an, gehe aus der engen Kabine und schaue nochmal was an der Tür steht, ob ich mich vielleicht geirrt habe. Deutlich steht da aber „Warmdusche“, sogar in mehreren Sprachen. Bevor ich mich wieder entkleide noch ein Versuch. Mit langem Arm drehe ich den Hahn etwas zu weit auf und stehe buchstäblich im kalten Regen. Meine Badetasche ist noch drin. Verdammt, wie kriege ich die jetzt raus, ich bin doch angezogen. Mutig in die feuchte Kühle und Kran zugedreht. Fazit: T-Shirt naß, Badetasche gerettet. Wütend gehe ich auf eine Putzfrau zu, die in der Nähe mit einem Schlauch hantiert. Sie empfängt mich mit einem Wortschwall, redet auf mich ein wie auf einen lahmen Gaul und gestikuliert. Ich reagiere mit deutschen Verwünschungen. Keiner von uns beiden versteht auch nur ein Sterbenswörtchen. Endlich taucht ein rettender Engel in Gestalt einer Schweizerin auf und weist mir den Weg zu den Freilandduschen, die aussehen wie Umkleidekabinen. Aber hier herrlich warmes Wasser in Fülle. Nun kann ich ausgiebig duschen und meinen Ärger wegspülen.
Am Nachmittag schauen wir uns Bolsena an. Der Anblick wird von der Burg beherrscht, die inmitten des mittelalterlichen Stadtkerns liegt. Von der Piazza Matteotti führen schmale Gassen in alle Richtungen. Noch sind wenige Touristen hier, und es wird fast ausschließlich italienisch gesprochen. Das Angebot in den Geschäften ist überwiegend italienischer Herkunft. Immer wieder ärgert es mich, wenn in den italienischen Supermärkten Obst und Gemüse aus Spanien, Holland oder Belgien angeboten wird. Das ist zwar billiger, schmeckt aber auch dementsprechend fade.
Nach unserem Stadtbummel werfen wir noch einen Blick in die Kirche. Sie macht einen recht düsteren Eindruck, das mir irgendwie ein unangenehmes Gefühl vermittelt. Also schauen wir sie auch nicht genauer an.
Mittlerweile hat es sich bewölkt, und wir fahren zum Platz zurück. In der Ferne grummelt es, und dann ist er wieder da, der allabendliche Regen. Bei 19 Grad nehmen wir unter dem Sonnensegel unser Abendessen ein. In Fleecejacke und Wollsocken gewandet trotzen wir Regen und Kühle, und spielen noch ein paar Runden Rummy Cub.

Donnerstag, 7. Juni

Wir stehen früh auf, weil wir heute nach Orvieto wollen. Bei unserer Anreise hatten wir ja den herrlichen Anblick auf die auf einen Tuffsteinfelsen erbaute Stadt. Heute, nur mit dem PKW unterwegs, können wir auf der Aussichtsterrasse anhalten. Wieder ein toller Anblick auf das von dem berühmten Dom geprägte Orvieto, aber nicht so märchenhaft von der Sonne angestrahlt wie vorgestern.
Vom Parkhaus wandern hinauf in die Stadt. Wir bewundern die prächtige Fassade des Domes Santa Maria. Auch im Inneren befinden sich herrliche Fresken. Ein wenig bummeln wir noch durch die engen Gassen, dann beginnt die Führung durch Orvietos „Underground“. Eine in Italien lebende deutschsprechende Amerikanerin leitet die Führung und weiß anschaulich aus dem Leben der Etrusker, die hier im 6. Bis 5. Jahrh. v. Chr. gelebt haben zu berichten. Sie konnten lange einer Belagerung der Stadt durch die Römer trotzen, weil sie ein verzweigtes Netz von Brunnen und Zisternen gebaut und so keinen Wassermangel hatten. In den Höhlen waren unzählige Taubenschläge angelegt, so dass sie auch mit Nahrung versorgt waren. Tauben sorgen ja selber für ihr Futter und lieferten somit Eier und Fleisch. So brauchten die schlauen Etrusker nur „ernten“.

Freitag, 8. Juni

Ich wache mit einem grippigen Gefühl auf. Vielleicht hilft ja eine gute Tasse Kaffee. Ein bißchen besser fühle ich mich danach, aber so richtig gut geht es mir nicht. Das Wetter ist herrlich, da möchte ich gerne im See schwimmen. Mittlerweile habe ich Fieber, Halsschmerzen und die Nase läuft fürchterlich. Na prima, endlich Badewetter, und ich bin krank!

Sonntag, 10. Juni

Unkraut vergeht nicht, mir geht es wieder einigermaßen gut.
In Bolsena wird heute das Fest des Corpus Domini (Fronleichnamsfest) gefeiert, das hier seinen Ursprung hat. Im Jahre 1263 ereignete sich hier das eucharistische Wunder, das Papst Urban IV definitiv überzeugte, in der katholischen Welt das Fronleichnamsfest einzuführen. Am frühen Nachmittag fahren wir nach Bolsena. Niemals haben wir so etwas gesehen: Überall in den Straßen werden kunstvolle Blumenteppiche mit Ornamenten und Motiven aus den Neuen Testament gelegt. Wir können kaum glauben, dass diese Kunstwerke bis 18 Uhr, wenn die Prozession beginnt, fertig sind. Jung und alt sind auf den Beinen, und sie schaffen es. Beeindruckt bestaunen wir die wunderschönen, wirklich nur aus Blütenblättern gefertigten, Bildteppiche.

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Dienstag, 12. Juni

Etwa 12 Kilometer von Bolsena liegt Bagnoregio. Dorthin soll es heute gehen. Die Civita, der antike Teil des Ortes, wird als „sterbende Stadt“ bezeichnet. Erosionen haben deutliche Spuren hinterlassen. Ursprünglich lagen Bagnoregio und Civita auf einem zusammenhängenden Felsen. Heute zieht sich eine tiefe Kluft zwischen die beiden Ortsteile. Civita thront auf einem steil abfallenden Tuffsteinfelsen und ist nur zu Fuß über eine 250 m lange Brücke zu erreichen. Man hat nicht gerade das Gefühl in einer sterbenden Stadt zu sein, überall Blumenschmuck und für das leibliche Wohl wird auch gesorgt. Beim Bummeln durch die Gassen lockt uns eine Oma in ihren Garten, weil man dort eine schöne Aussicht habe und erzählt uns was von Etruski und Vulkano. In einer kleinen Grotte hat sie sich anscheinend ein privates Museum eingerichtet mit alten Kochpötten und Heiligenbildern. Allerdings haben wir wirklich von ihrem Grundstück aus eine tolle Aussicht, ich kann ein paar schöne Fotos machen. Als wir ihren Garten wieder verlassen, steht da die nette Oma und hält die Hand auf. Ich krame 2 Euro aus meiner Hosentasche, aber statt sich zu bedanken, macht sie ein Gesicht, als wäre ihr das zu wenig. Mehr gibt‘s nicht! Das sind immerhin 4.00 Mark.

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Mittwoch, 13. Juni

Ein sonniger Morgen, wieder gehen wir vor dem Frühstück schwimmen. Bis Mittag halten wir uns am Strand auf. In der warmen Sonne wird der schwarze Sand dort ziemlich heiß. Ohne Fußbekleidung wird man ganz schön flott.
Dann machen wir uns auf den Weg nach Pitigliano. Wir fahren durch eine reizvolle Landschaft, die durch ein herbeiziehendes Gewitter in ein unwirkliches Licht getaucht wird und dadurch einen besonderen Reiz erhält. Pitigliano liegt eindrucksvoll auf einen steil aufragendem Tuffsteinplateau. Von weitem wieder mal ein grandioser Anblick. Die Stadt an sich macht auf uns eher einen trostlosen Eindruck. Vielleicht liegt es aber auch an dem mittlerweise einsetzendem Regen.
Ich würde gerne noch nach Saturnia fahren, aber ich merke, dass mein lieber Mann dazu keine Lust verspürt. Er hat vernommen, dass da rote Würmer drin sein sollen, und dass man nach dem Bad im schwefelhaltigen Wasser noch drei Tage stinkt. Das will er sich nicht antun. Mir würden weder die roten Würmer noch der Gestank was ausmachen, aber ich merke deutlich, dass er „keinen Bock“ mehr hat. Dann treffen wir auch noch Nachbarn vom Campingplatz, die dort waren und berichten, dass es ganz nett gewesen sei. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Na gut, also wieder zurück zum Platz. Bei dem Gewitter hätte ich ja eh nicht baden können. Aber das schwöre ich, da komme ich nochmal hin!

Donnerstag, 14. Juni

Herrliches Badewetter, ausgiebig nutzen wir den See. Ein bißchen Kultur muß aber auch sein. Wir wollen uns noch die Ausgrabungen in Bolsena anschauen. Die sind heute aber geschlossen. Ziellos durchstreifen wir das Städtchen und schauen noch einmal in die Kirche Santa Cristina, weil ich den Altar sehen möchte auf dem das Fronleichnamswunder geschah. Erstaunt stellen wir fest, das man durch einen Nebeneingang in eine zweite lichtdurchflutete Kirche mit einer großen Kuppel kommt. Hier kann man den Stein besichtigen, an den die Hl. Cristina gebunden war und im See versenkt werden sollte. Der Überlieferung nach ging sie aber nicht unter. Im Stein sind noch deutlich ihre Fußabdrücke zu sehen. Von diesem Kirchenteil geht es weiter in Katakomben und freigelegte ehemalige Kirchen. So interessant haben wir uns dieses Gotteshaus nicht vorgestellt.

Samstag, 16. Juni

Arrivederci Bolsena, schön war es hier! Es geht wieder weiter, wir wollen nochmal nach Lazise. Bei bestem Wetter geht die Reise durch eine faszinierende Gegend. Immer wieder möchte man anhalten um zu fotografieren. Statt auf der Autobahn fahren wir über die SS1. Bis Livorno geht das auch zügig, aber dann wird es voll auf der jetzt recht holperigen Straße. Immer wieder aber haben wir herrliche Ausblicke auf das Meer und die toskanische Landschaft, die mit den wogenden Getreidefeldern hier fast herbstlich wirkt. Weiter fahren wir über den Pass Cisa. Von unserer Toskanareise vor zwei Jahren haben wir den Pass in guter Erinnerung, dieses Mal wird die Fahrt zur Nervenprobe. Nicht nur, dass ein einheimischer Autofahrer kilometerweit mit max. Tempo 40 vor uns herzuckelt und wegen der vielen Kurven nicht zu überholen ist, nein, die Radfahrernation Italien veranstaltet an diesem Wochenende ein Radrennen über den Pass. Immer wieder müssen wir anhalten. Auf diese Weise sind wir morgen noch nicht am Gardasee. Also doch auf die, häufig parallel zum Pass verlaufende, Autobahn. Jetzt flutscht es, aber kurz vor dem Gardasee verpassen wir, weil die doofe „Else“ ihren Dienst verweigert hat, die Schnellstraße und so fahren wir stop and go unserem Ziel entgegen. Leicht genervt erreichen wir Lazise und ärgern uns gleich wieder, dass der Campingplatz dort, trotz Vorsaison einen höheren Preis fordert als auf der Preisliste angegeben, die wir uns am Anfang unseres Urlaubs mitgenommen haben.

Sonntag, 17. Juni

Früh wache ich auf, und mir kommt der Gedanke, noch vor dem Frühstück uns den ACSI-Platz in Pacengo anzusehen. Er hat supergute saubere Sanitäranlagen.Wir finden dort ein schönes Plätzchen und der nette Besitzer reserviert es uns bis 10 Uhr. In Lazise frühstücken wir noch und machen uns dann auf die 5 km lange Reise. Schnell ist der Wohnwagen aufgestellt. Zufrieden genießen wir den herrlichen Sonnentag und das Bad im Pool. Der Gardasee ist an dieser Stelle aber so schmutzig, dass mich keine zehn Pferde reinkriegen würden. Schade, denn der Strand ist mit Sand aufgefüllt und der Zugang vom Campingplatz liebevoll mit Blumen bepflanzt.

Mittwoch, 20. Juni

Nach schönen sonnigen Tagen mit angenehmen Temperaturen ist es heute morgen schon heiß und zudem noch schwül. Nur noch rumhängen ist nicht unser Ding. Kurzentschlossen entscheiden wir weiterzufahren. Wir träumen davon, bei schönem Sonnenschein am Hopfensee mit dem Rad zu fahren oder zu wandern. Gerade sind wir über den Reschenpass gefahren, da tauchen hinter den Bergen dichte schwarze Wolken auf. Uns schwant Fürchterliches. Und so ist es dann auch, wir fahren hinein ins schlechte Wetter! Nix mit wandern und radfahren.
In den nächsten zwei Tagen schaffen wir es, einmal trocken den Hopfensee zu umrunden. Was ist nun besser, schwüle Hitze oder feuchte Kühle?

Samstag, 23. Juni

Weiter geht es nach Lindau, um dort unseren Sohn zu besuchen. Wir steuern den Park-Camping an, der direkt am Bodensee liegt. Er hat gute Sanitäranlagen, aber der Platz an sich gefällt uns nicht sonderlich. Die Stellplätze sind klein und liegen größtenteils unter alten Bäumen. Aber was soll‘s, wir freuen uns über das Wiedersehen mit Steffen. Das Wetter hat sich etwas gebessert und so machen wir gleich eine kleine Wanderung.

Sonntag, 24. Juni

Gegen 9.00 Uhr brechen wir zu einer Tageswanderung im Bregenzer Wald auf. Mit dem Auto geht es bis Mellau in Österreich. Die Gondelbahn bringt uns bis zur Roßstelle. Dann wandern wir zur Kanisfluh. Dort steigen wir auf die Holenke, dem mit 2040 m höchsten Punkt der Kanisfluh. Von dort oben haben wir einen hervorragenden Ausblick auf den Bodensee, die Schweizer und österreichischen Alpen. Beeindruckend sind auch die Ausblicke in die Tiefe. Beim Abstieg kühlen wir unsere müden Füße in einem kalten Bergbach und erfrischt erreichen wir die Bergbahnstation. Ein herrlicher Tag mit bestem Bergwetter neigt sich dem Ende zu.

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Montag, 25.Juni

Nur für heute Vormittag meldet der Wetterbericht noch einmal gutes Wetter. Gegen Mittag soll es starke Gewitter mit Hagel geben. Also machen wir uns früh mit dem Fahrrad auf nach Lindau, denn wir wollen doch wenigstens die Stadt kennenlernen, wo unser Sohn jetzt lebt. In 20 Minuten erreichen wir Lindau-Insel und das hübsche Städtchen begeistert uns. Selbst wenn man noch nie, so wie wir, in Lindau waren, die Hafeneinfahrt mit dem bayrischen Löwen und dem Leuchtturm kennt man. Wir steigen auf den 35 m hohen Turm und haben einen herrlichen Blick über die Stadt.
Das Gewitter läßt Gott sei Dank auf sich warten und so radeln wir auf guten Radwegen noch nach Wasserburg und schauen uns den dortigen Campingplatz an.

Dienstag, 26. Juni

Brrrr.., ist das kalt geworden! In der Nacht hat es kräftig geregnet, und es regnet immer noch. Im Laufe des Tages lockern die Wolken auf, und ab und zu lugt die Sonne hervor. Wir nutzen die Gunst der Stunde, um noch auf den Pfänder zu fahren. Trotz des schlechten Wetters oder vielleicht gerade deswegen haben wir eine gute Fernsicht, aber dann müssen wir im Laufschritt zum Auto, weil der nächste Regenschauer naht.
Der Wetterbericht verheißt für die nächsten Tage nur schlechtes Wetter. Obwohl wir eigentlich bis zum Wochenende bleiben wollten, entschließen wir uns, morgen zu fahren.

Am verregneten Siebenschläfertag landen wir am späten Nachmittag nach 5320 Kilometern wieder im Heimathafen Haard-Camping.

tab320
11.07.2007, 18:16
Hallo Charly,

das war aber mal ein schöner Reisebericht. Man bekommt sofort Lust, es Euch gleichzutun. Wären da nur nicht die begrenzten 30 Tage Urlaub :totlach

Vor allen Dingen sehr schöne Fotos.

Liebe Grüße Doris

Travelking
11.07.2007, 18:31
Hallo ihr Reiselustigen,

echt super Klasse geworden :top
So einen lebendigen Reisebericht möchte ich auch mal hinbekommen. Und die Bilder erst. Sehr aussagekräftig :klatschen

tab320
11.07.2007, 19:01
So einen lebendigen Reisebericht möchte ich auch mal hinbekommen. Und die Bilder erst. Sehr aussagekräftig :klatschen

Hallo André,

kannste ja jetzt ab Samstag 3 Wochen für üben :totlach
Doris

Travelking
11.07.2007, 19:16
Hallo Doris,

kannste ja jetzt ab Samstag 3 Wochen für üben :totlach

Ja klar da hast du doch nur drauf gewartet 8)

Syli
11.07.2007, 19:49
Hallo Charly,

:klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen
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Mehr kann man nicht dazu sagen
Gruß Hesy

sunshine
12.07.2007, 15:39
Hallo Charly,
danke für den tollen Italienbericht.
Ich habe ihn mit großem Vergnügen gelesen und mich über die schönen Fotos gefreut.

Gruß Iris

VolPi
12.07.2007, 18:54
Hallo Charly,

ein toller Bericht :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :top :top

blueatmosphere
26.07.2007, 11:49
Hallo Charly!

Beinahe hätte ich geschrieben: "Seht zu, daß Ihr wieder weg kommt,... ...damit wir noch mehr so schöne Reiseberichte von Dir bekommen!" :zwinkern:


Ein sehr schöner Bericht :top :klatschen :top :klatschen :top :klatschen :top :klatschen :top



Die Cinque Terre ist auch eine der Ecken, wo ich schon immer mal hinwollte, nach Deinem Bericht ist das wollen wieder intensiver...


Viele Grüße

Armin

morgenröte
03.04.2008, 09:40
Eine herrliche Reise, ein toller Bericht den ich heute erst entdeckt habe.

Danach könnte man losfahren ohne selber was zu planen.

Viel Mühe hast du dir gemacht und schöne Bilder dazu ausgewählt.

Gruß Andrea