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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zeltstangen stabilisieren


DaVinci
16.07.2007, 23:40
Moin zusammen, :wink

nachdem wir eines Abends dann doch mal etwas Wind bekamen, na gut es war fast ein Sturm, haben wir uns überlegt wie man ein Vorzelt stabilisieren könnte. Ein Gedankengang endete mit der Frage, ob man ein Zeltgstänge nicht wesentlich stabiler bekommen würde, wenn man es komplett mit Sand auffüllen würde. Ich möchte das nie ausprobieren, aber theoretisch müsste das doch etwas bringen. :scratch:

Roadrunner
16.07.2007, 23:55
Hi

Interessante Frage. Auf was Ihr alles so kommt :klatschen. Aber die Überlegung ist garnicht so abwegig. Ich erinnere mich an mein Praktikum. Da haben wir die Rohre auch mit Sand aufgefüllt bevor wir sie gebogen haben. Das sollte verhindern das sie brechen, da der Sand die Biegekräfte verteilt. Das könnte bei der Windbelastung was bringen. Wenn der André wieder da ist könnte er ja mal im Zuge der Ausbildung von seinen Jungs Versuche durchführen lassen. Oder wir schmeissen mal ein CAD Proggy an (Finite Elemente und so)

Gruss

ein nachdenklicher Roadrunner

Schlaumeier
17.07.2007, 00:28
Also ich glaube eigentlich nicht, das das wirklich viel bringen wird!
Statt abzuknicken, werden die Rohre dann bestenfalls nur krumm!
OK!
Kaputt sind sie aber trotzdem und wenns das Zelt aushebt, gehen die Stangen sowieso auseinander und der Sand rieselt raus!
Ich würde aber trotzdem gerne mal sehen, wie Frank, mit einem Trichter bewaffnet, seine Zeltstangen auffüllt........ :zwinkern:
Ich glaube, die Aufmerksamkeit seiner Mitcamper wäre ihm sicher! :top
Gruss Jürgen

DaVinci
17.07.2007, 13:55
Moin Jürgen, :wink

Ich würde aber trotzdem gerne mal sehen, wie Frank, mit einem Trichter bewaffnet, seine Zeltstangen auffüllt........ Zwinkern
Ich glaube, die Aufmerksamkeit seiner Mitcamper wäre ihm sicher! Top

Das kann ich mir vorstellen. Ich höre schon die Kommentare: "Guck mal, ein Depp!" :totlach
Nee, ich werde das mal lassen, aber interessieren würe es mich ja doch schon. :zwinkern:

Quenni
17.07.2007, 14:03
Hallo Frank :wink :wink,


Moin zusammen, :wink
nachdem wir eines Abends dann doch mal etwas Wind bekamen, na gut es war fast ein Sturm, haben wir uns überlegt wie man ein Vorzelt stabilisieren könnte. Ein Gedankengang endete mit der Frage, ob man ein Zeltgstänge nicht wesentlich stabiler bekommen würde, wenn man es komplett mit Sand auffüllen würde.


.....ich dachte eigentlich das Du die Stangen fluten wolltest :rotfl: :totlach :rotfl: :totlach :rotfl:

Schlaumeier
17.07.2007, 17:31
Moin Jürgen, :wink

Das kann ich mir vorstellen. Ich höre schon die Kommentare: "Guck mal, ein Depp!" :totlach
Nee, ich werde das mal lassen, aber interessieren würe es mich ja doch schon. :zwinkern:


Hi Frank!
Also so krass würde ich es garnicht vermuten!
Eher, das die kleine "Nina" vom Nachbarn mit ihrem Sandschippchen vorbeikommt und will helfen..... :totlach :rotfl:
"Du Onkel? Darf ich auch mal vollmachen....." :zwinkern: :totlach
Am nächsten Tag werden dann die Rohre der Campingstühle mit Sand gefüllt, weil der nette Onkel das doch so gerne hat ....... :banane :klatschen

Touringgit
17.07.2007, 17:57
Ich würde aber trotzdem gerne mal sehen, wie Frank, mit einem Trichter bewaffnet, seine Zeltstangen auffüllt........ :zwinkern:
Ich glaube, die Aufmerksamkeit seiner Mitcamper wäre ihm sicher! :top
Gruss Jürgen


Hei,

interessanter finde ich es aber, wenn er versucht, das Zeugs wieder aus den Stangen herauszubekommen. Ich denke, irgendwann ist der ursprünglich feinrieselnde trockene Sand zu einer feuchten klebenden knirschenden Masse geworden.

Schlaumeier
17.07.2007, 19:16
OK! Stop! ;D
Wir geraten hier leicht OT und bevor wir hier einen Platzverweis riskieren :ansage: sollten wir den armen Frank lieber nicht weiter auf die Schippe nehmen! :rotfl:
Auch wenn seine Zeltstangen zukünftig knirschen und rosten :rotwerd: , er ist hier immernoch unser Forumshüter! :keule:
Also Gang runterschalten, auskuppeln, stehenbleiben und zurück zum Thema!



Uff, jetzt schreibe ich schon wie Werner ..... :rotfl:
Was diese Foren alle bewirken!

Touringgit
18.07.2007, 01:33
Nun gut, Schlaumeier.

Also anders:
Ich würde - wenn auch dann mehr zu schleppen ist - Zusatz- oder auch Sturmgestänge verwenden. Das Seriengestänge der meisten Vorzelte ist nie ausreichend. Mit dem Zusatzgestänge können die Händler nochmal richtig gut Gewinn machen. Bei unserem freistehenden Dauerzelt auf dem Dauercampingplatz waren bei einer Größe von 4,50m x 2,50m serienmäßig lediglich 3 Dachstangen, also im Abstand von 2,25 m sowie die 4 Eckpfosten dabei. Empfohlen werden aber beim Dach Abstände von 50 cm sowie an den Wänden noch jede Menge Stützen. Bei unserem Ventura-Freestander-Busvorzelt mit einer Größe von nur 3 x 2 m , welches wir im frühen Frühjahr und im späten Herbst auf REisen benutzen, haben wir auch immer Zusatzgestänge dabei, welches wir unterhalb der Fenster quer einmal ringsrum - abgesehen von den Türöffnungen - von Ecke zu Ecke anbringen. Das bringt auch was.

Aber, niemals würde ich Sand ins Gestänge füllen. Ich war schließlich einmal mit dem Fahrrad am Sandstrand ...

Lofottroll
18.07.2007, 09:06
Hallo,

da Jürgen mich hier ja schon ins Spiel gebracht hat, meine Meinung zu dem Thema. Ich habe ja mal ursprünglich Flugzeugbauer gelernt.
Da war es üblich Rohre vor dem Biegen mit Sand zu füllen. Das wurde gemacht, damit es nicht abknickt. So erhält man beim Biegen schöne offene Rundungen.
Stabiler wird das Rohr dadurch aber nicht. Es knickt halt nicht ab, sondern verbiegt nur.

Also Frank, für den Campingbereich nicht zu gebrauchen. Erspare dir die ::) Augen deiner Campingnachbarn. ;D

Gast
18.07.2007, 09:25
Mein Senf dazu:

a) Das gesamte Gestänge wird schwerer:
Die Stangen im Dach werden mehr Biegekräfte (durch Eigengewicht) aufnehmen müssen.
Das könnte sich positiv bei leichtem Wind auswirken, wenn die Häringe noch nicht eingeschlagen sind.

b) Durch das Auffüllen mit Sand wird verhindert, daß sich beim Biegen die (von der Biegeachse gesehen) vordere Rohrwand, der hinteren Rohrwand nähert, was ein Knicken bedeuten würde.
Der Sand dazwischen wirkt erstmal wie ein Festkörper, weil er sich nicht seitlich wegschieben kann (da liegt ja wieder Sand ...).
Das Metall des Rohres wird sich dann an der Aussenseite strecken (und dünner werden) und an der Innenseite stauchen (und dicker werden).
Ist der Sand aber erstmal weggedrückt (oder das Rohr gebogen!), würde er das Zurückfedern verhindern (aus den gleichen Gründen).

c) Das Ansehen des Campers steigt beträchtlich (während der Befüllung).
Ich meine jetzt hier nicht so sehr das Image (das könnte schlechter werden), sondern den Vorgang des Ansehens(Hinsehens), bzw. die Anzahl derjenigen, die den Camper ansehen ...

:zwinkern:

Travelking
26.07.2007, 15:10
Moin Peter,

Wenn der André wieder da ist könnte er ja mal im Zuge der Ausbildung von seinen Jungs Versuche durchführen lassen.

Keine Chance mehr :wink

nobi
24.10.2007, 20:26
Hallo,
das geht gar nicht...
Wenn dann im Falle des Orkans das Zelt zerfetzt, durchdringen Eure massigen Stangen den Wohni komplett.
Sie dringt wie ein Speer auf der einen Seite ein und auf der anderen wieder aus. Sollte dann was Fleischiges dazwischen gewesen sein p.P. :devil:

Lösung:
Anno Domini hängte sich der Papa und die Mamma kreidebleich mit den Händen ins Zeltgestänge.
Heute gibt es dieses Spanngurt mit der Feder und den fetten Häringen zu kaufen. (Auch für Innen)
Für Langzeitcamper oder Wintercamper kann man mit zusätzlichen Stangen und Querverbindern das ganze Stabilisieren.
Gruß vom Camper Nobi ;D

Ps. noch Fragen? Sendet mir eine E-Mail

ullme
25.10.2007, 09:57
Das sind ja mal Ideen ;D

Bei unserem Zelt brauche ich das gar nicht versuchen, durch die Fiberglasstangen fliegt das eh weg :cry:

Es gibt noch im Campingbedarf diese länglichen "Sandsäcke, die unten an das Zelt gelegt werden, wäre das nicht eine Lösung? Uns hat es mal auf Fehmarn bei Windstärke 8 erwischt, man war das ne Nacht! Die Stangen und das Zelt haben eigentlich gut mitgemacht, heikel wurde es nur da, wo das Zelt nicht richtig fest war und in Bewegung kam. Für eine Seitenwand hatten wir keine Stange, weil das eigentlich unser Ausgang war.

Als ich das dann aber mir unserem Teleskopbesen (Frauen wissen sich halt zu helfen) stabilisiert hatte, ging das spitze :banane

nobi
25.10.2007, 20:59
Hallo Ullme,
Das mit den "Sandsäcken", ich glaube die werden mit Wasser gefüllt, ist eine gute Idee. :klatschen
Dafür haben die grossen Zelte ja auch einen Faulstreifen.
Das mit den Teleskopbesen ist auch eine gute Idee. Not macht halt erfinderisch. :top

Gruß nobi

ullme
27.10.2007, 17:21
Wollte ja erst meinem Mann drauflegen, aber der hatte keine Lust ;D

bestmetzi
08.11.2007, 11:03
:wink :wink :wink

echt geiler Threat :top :totlach :totlach :totlach :totlach

Grüßle :devil: